Bezirksligasaison 2008/2009

 

 

Datum
Anstoss
Paarungen
Ergebnis
17.08.2008
15.00
BVH Dorsten VfL Drewer
0
:
0
24.08.2008
15.00
VfL Drewer Erler SV 08
4
:
1
31.08.2008
15.00
SV Pr. Hochlarmark VfL Drewer
1
:
1
07.09.2008
15.00
VfL Drewer TuS Gahlen
3
:
1
14.09.2008
15.00
VfL Drewer VfB Kirchhellen
2
:
1
21.09.2008
15.00
SV Lippramsdorf VfL Drewer
2
:
2
28.09.2008
15.00
VfL Drewer DJK Spvgg Herten
2
:
1
22.11.2008
13.00
SW Buer-Bülse VfL Drewer
6
:
1
12.10.2008
15.00
VfL Drewer TuS Haltern
3
:
0
19.10.2008
15.00
VfL Drewer TSV Marl-Hüls
2
:
2
26.10.2008
15.00
VfB Hüls II VfL Drewer
2
:
0
02.11.2008
14.30
SV Zweckel VfL Drewer
4
:
0
09.11.2008
14.30
VfL Drewer BW Wulfen
3
:
2
16.11.2008
14.30
Viktoria Resse VfL Drewer
0
:
0
30.11.2008
14.30
SV Vestia Disteln VfL Drewer
21.02.2009
07.12.2008
14.15
VfL Drewer BVH Dorsten
15.02.2009
14.12.2008
14.15
Erler SV 08 VfL Drewer
0
:
4
15.02.2009
14.30
VfL Drewer BVH Dorsten
2
:
6
21.02.2008
14.30
SV Vestia Disteln VfL Drewer
1
:
2
01.03.2009
15.00
VfL Drewer SV Pr. Hochlarmark
0
:
2
08.03.2009
15.00
VfB Kirchhellen VfL Drewer
4
:
2
15.03.2009
15.00
VfL Drewer SV Lippramsdorf
2
:
2
22.03.2009
15.00
DJK Spvgg Herten VfL Drewer
4
:
2
29.03.2009
15.00
VfL Drewer SW Buer-Bülse
4
:
0
05.04.2009
15.00
TSV Marl-Hüls VfL Drewer
4
:
0
19.04.2009
15.00
VfL Drewer VfB Hüls II
1
:
0
26.04.2009
15.00
TuS Gahlen VfL Drewer
0
:
2
03.05.2009
15.00
VfL Drewer SV Zweckel
1
:
0
10.05.2009
15.00
BW Wulfen VfL Drewer
0
:
0
24.05.2009
15.00
VfL Drewer Viktoria Resse
0
:
3
01.06.2009
15.00
TuS Haltern VfL Drewer
4
:
0
07.06.2009
15.00
VfL Drewer SV Vestia Disteln
2
:
0

 

 

Platz Verein
Sp.
S.
U.
V.
Tore
Diff.
Pk.
1. SV Zweckel
28
22
2
4
76:20
56
68
2. TuS Haltern
28
15
6
7
58:40
18
51
3. Viktoria Resse
28
15
5
8
54:40
14
50
4. 1. FC Preußen Hochlarmark
28
14
7
7
51:37
14
49
5. TSV Marl- Hüls
28
14
3
11
60:47
13
45
6. BVH Dorsten
28
13
5
10
56:45
11
44
7. SV Lippramsdorf
28
12
7
9
57:50
7
43
8. SV Vest. Disteln
28
12
6
10
50:47
3
42
9. VfL Drewer
28
11
7
10
39:52
-13
40
10. VfB 48/ 64 Hüls e. V. II
28
11
6
11
62:52
10
39
11. VFB KIRCHHELLEN 1920
28
11
1
16
44:55
-11
34
12. 1. SC BW Wulfen
28
8
7
13
43:48
-5
31
13. DJK Spvgg. 07 Herten
28
8
6
14
39:59
-20
30
14. TuS Gahlen 1912
28
5
5
18
33:65
-32
20
15. S/W Buer-Bülse
28
2
1
25
35:100
-65
7

Der SV Erle 08 ist der dritte Absteiger und wurde bereits zur Winterpause zurückgezogen.


 

Quelle: MedienhausBauer, Marler Zeitung
30. Spieltag - Heimspiel gegen SV Vestia Disteln

Disteln stolpert in Drewer

Marl - Mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage im Gepäck reiste die Flossbach-Elf am letzten Spieltag der Bezirksliga 12 zurück nach Disteln. Durch die Treffer von Florian Lingner (4.) und Thomas Drews (88.) verabschiedete sich der VfL Drewer mit einem Heimsieg in die Sommerpause.  

Einen Schrecken mussten die Vestia-Fans schon nach vier Minuten verdauen, als Florian Lingner von der Strafraumgrenze abzog. Distelns Torhüter Marco Magga konnte gar nicht so schnell reagieren: 1:0. Nach einer Tätlichkeit sah Distelns farbiger Angreifer Binyam Ayra in der 20. Minute die Rote Karte.

Nach dem Seitenwechsel hätte Disteln mehrfach für den Ausgleich sorgen können. Statt dessen wurde die Partie aufgrund zahlreicher Fouls extrem hektisch. Der junge Schiedsrichter André Reinike aus Bochum verlor in der Hektik die Übersicht. Endgültig perfekt machte dann Thomas Drews den 2:0-Sieg mit seinem schönen Treffer in der 88. Minute.

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
29. Spieltag - Auswärts bei TuS Haltern

VfL Drewer geht baden

Marl - Ganz besonders scheint der VfL Drewer auf die Sommerferien zu warten, denn Uli Turowski, Trainer des Marler Bezirksligisten, ist kaum noch in der Lage, seine Jungs zu motivieren. Mit 4:0 (2:0) ging man beim TuS Haltern baden.  

Johannes Fürhoff traf für die Gastgeber nach 13 Minuten zum 1:0. Michael Döll verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:0 (43.).

Im zweiten Durchgang spielte Haltern den 4:0-Sieg durch Manuel Andrick (56.) und Fürhoff (76.) heraus.

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
28. Spieltag - Heimspiel gegen Viktoria Resse

VfL Drewer kassiert eine 0:3-Heimpleite

Marl - Heiß waren beim 0:3 (0:1) zwischen dem VfL Drewer und Viktoria Resse nur die Temperaturen.   

Ein Traumstart für die Gäste: Domenico Dibari setzte sich im Strafraum durch und düpierte VfL-Torwart Sven Jürgens zum 0:1 (1.). Mit einem langen Ball hebelten die Gelsenkirchener die komplette Hintermannschaft des VfL aus, Stefan Colmsee vollendete in der zweiten Halbzeit zum 2:0 (48.).  Endgültig entschieden war die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Brenner (66.) wegen Foulspiels.

Bei einem Konter kam die Abwehr des VfL nicht mehr hinterher, Paziorek tanzte Jürgens aus und bediente den mitgelaufenen Sascha Barde zum 3:0 (80.).

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
16.Spieltag - Heimspiel gegen BVH Dorsten (Nachholspiel)

2:6-Heimpleite für den VfL Drewer

Marl -  Der bereits vor dem Abstieg gerettete BVH Dorsten gewann am Sonntag die bedeutungslose Nachholpartie des 18. Spieltags der Fußball-Bezirksliga 12 beim ebenfalls schon gesicherten VfL Drewer mit 2:6 (0:2).
Die 75 Zuschauer im Gerhard-Jüttner-Stadion bekamen außer Toren nicht allzu viel Aufregendes von beiden Mannschaften zu sehen. Lediglich die Treffer der Dorstener Sascha Mahlitz (21.) und Kim Welter (41.) unterbrachen in der ersten Halbzeit den Sommerfußball der Akteure, die sich nicht eben das letzte Bein ausrissen.

Ein Schützenfest feierten die Teams in der zweiten Hälfte. Hier trafen Rodriguez-Garcia zum 0:3 (47.), Thomas Drews zum 1:3 (49., FE), Kim Welter für Dorsten zum 1:4 (69.), wiederum Drews zum 2:4 (72., FE), der Ex-Marler Ilkay Kara zum 2:5 (80.) und Sascha Mahlitz per Foulelfmeter zum 2:6-Endstand (82.).

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
27.Spieltag - Auswärts bei BW Wulfen

Drewer seit 450 Minuten ohne Gegentor
Marl - Uli Turowski, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Drewer, freute am Ende nur, dass er seine Serie von fünf Spielen ohne Gegentreffer aufrecht erhalten konnte. Allerdings wurmte ihn, dass nur ein Pünktchen bei der Partie bei BW Wulfen (0:0) herausgesprungen ist. 
„Unser Keeper Sven Jürgens hat uns diesen Punkt gerettet. Was Wulfen versiebt oder Sven gehalten hat, hätte mehrere Spiele entscheiden können. Ich hatte aber einen klaren Sieg erwartet“, resümierte „Turo“ nach 90 Minuten. Damit ist Jürgens seit 450 Minuten ohne Gegentor. Der einzige Höhepunkt der Partie aus Sicht des VfL Drewer war ein negativer. Mahyar Mulai flog in der 13. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
26.Spieltag - Heimspiel gegen SV Zweckel

Lingner trifft nach Traumflanke 1:0 gegen Zweckel
Marl -  Fußball-Bezirksligist VfL Drewer hat den Spitzenreiter SV Zweckel mit 1:0 (0:0) nieder gerungen.
 
Endstation Sören Schürer: Drewers Patrick Simon (r.) wird von dem Zweckeler zu Boden gerissen.
In der Ruhe lag für die Turowski-Elf diesmal die Kraft, um dem bereits feststehenden Meister die vierte Saisonniederlage beizubringen. Die Gastgeber brauchten einen 86-minütigen Anlauf, um durch Florian Lingner nach einem herrlichen 40-Meter-Pass von Abwehrspieler Thino Tyzner die Zweckeler Hinter-mannschaft zu knacken. Nur eine Minute nach seinem Treffer sah Lingner Gelb-Rot und genoss den Szenenapplaus der Dreweraner Fans.
Die Zweckeler kontrollierten zunächst mit ihrer spielerischen Überlegenheit die Partie nach Belieben. Drewers Schlussmann Sven Jürgens sorgte mit mehreren Glanzparaden dafür, dass sich bis zur Pause nichts am Resultat änderte. Viele Aktionen des künftigen Landesligisten SV Zweckel waren nach dem Seitenwechsel zu umständlich, um die kompakte VfL-Abwehr zu gefährden.
 

Quelle: WAZ, Der Westen
22. Spieltag - Heimspiel gegen SW Bülse(Nachholspiel)

VfL Drewer - SW Buer-Bülse 4:0
Marl. Revanche geglückt: Mit einem 4:0-Kantersieg bezwang der VfL Drewer Tabellenschlusslicht Buer-Bülse und rächte sich damit für die 1:6-Schmach im Hinspiel. Die Dreweraner gingen schon in der ersten Minute durch Fatih Celik in Führung, verpassten es aber nachzulegen. Keeper Jürgens verhinderte mit guten Paraden gegen die engagierten Gäste den Ausgleich. Im zweiten Durchgang machte der VfL dann aber alles klar. „Auch wenn es keine sechs Tore waren bin ich zufrieden“, befand Drewers erster Vorsitzender Peter Millucks.
Drewer: Jürgens, Celik, Drews (15. Ilazi), Joswig, Korczikowski, Kubitza, Kuhn, Tyzner, Lingner (75. Platzer), Mulai (65.Drescher), Simon

Tore: 1:0 Fatih Celik (1.), 2:0 Tobias Joswig (60.), 3:0 André Drescher (70.), 4:0 Thino Tyzner (88.)

Quelle: WAZ, Der Westen
25. Spieltag - Auswärts bei TuS Gahlen

TuS Gahlen - VfL Drewer 0:2 (0:2).
 Einen entscheidenden Sieg zur Stabilisierung des eigenen Nervenkostüms und seiner Platzierung im gesicherten Mittelfeld schaffte der VfL in Gahlen. Dementsprechend erleichtert zeigte sich Trainer Uli Turowski. „Dieser Sieg war eminent wichtig. Jetzt können wir in Ruhe die Saison beenden und noch auf ein paar schöne Spiele freuen.” Daniel Feldmann und Florian Lingner stellten in Halbzeit eins die Weichen auf Sieg und bescherten Drewer eine ruhige zweite Halbzeit.
VfL Drewer: Jürgens - Korczikowski, Pyzner, Simon, Kuhn, Lingner (80. Jürgensmeier), Feldmann, Drews (46. Ilazi), Joswig, Kubitza, Celik (71. Mulai)

Tore: 0:1 Daniel Feldmann (4.), 0:2 Florian Lingner (43.)

 

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
24. Spieltag - Heimspiel gegen VfB Hüls II

VL-Keeper Sven Jürgens ist der Matchwinner
Marl -  Fußball-Bezirksligist VfL Drewer schaffte nach zuletzt fünf sieglosen Spielen die Trendwende. Die Elf von Trainer Uli Turowski besiegte den VfB Hüls II mit 1:0 (1:0).
Drewers Abwehrspieler Patrick Korczikowski (r.) hatte mit dem Hülser Stürmer Luki Elkasimi eine Menge Arbeit.
Sven Jürgens behielt im Duell der beiden Torhüter gegen VfB-Keeper Alex Eto die Nerven und schlug eiskalt zu, indem er in der 34. Minute nach einem umstrittenen Handspiel von Gökhan Köksal das Tor des Tages vom Elfmeterpunkt erzielte.

Fortan lief der Gast vom Badeweiher diesem Rückstand hinterher. Thorsten Bier hatte in der 77. Minute die Chance zum Ausgleich, doch er stocherte den Ball aus sechs Metern neben das Tor. In der Nachspielzeit rettete Matchwinner Jürgens zwei Mal gegen den Hülser Nachwuchsstürmer Luki Elkasimi.

Ein glücklicher Sieg, weitere Chancen gab es im Überfluss, doch die Hülser fanden einfach kein geeignetes Mittel gegen das Dreweraner Abwehrbollwerk.

In der 72. Minute stellte der Bochumer Unparteiische Andre Reinike Drewers Stürmer Jan Brenner für ein Revanchefoul vom Platz, an dem sein Gegenspieler Gökhan Köksal mindestens die gleiche Schuld trug. Köksal grätsche Brenner zuvor von hinten weg und sah für diese Aktion ebenfalls Rot.

 

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
23. Spieltag - Auswärts bei TSV Marl-Hüls

TSV schenkt Drewer vier Klare ein

Marl -  Der TSV Marl-Hüls hat sich nach dem überzeugenden 4:0 (1:0)-Heimsieg über den VfL Drewer zur Nummer eins im Marler Bezirksliga-Fußball aufgeschwungen.
Fabian Schulte-Althoff (17.), Brian Best (55.), Sebastian Ruhe (72.) und Kudret Cetin (81.) erzielten die Tore zum elften Saisonsieg der Gastgeber. Der VfL Drewer dagegen wartet nun schon seit sechs Wochen auf einen Sieg.
In der 75. Spielminute hätte Drewer Ergebniskosmetik betreiben können, doch TSV-Keeper Mario Meiwes parierte einen von VfL-Schlussmann Sven Jürgens schlecht platziert geschossenen Elfmeter.

 

Quelle: Medienhaus Bauer, Hertener Zeitung
21. Spieltag - Auswärts bei DjKSvgg. Herten

Zappa trifft gleich dreimal
Herten - Ein bisschen Luft im Abstiegskampf konnten sich die Katzenbusch-Kicker verschaffen. Gegen den VfL Drewer siegte die DJK Spvgg. Herten mit 4:2.
 „Ein wichtiger Dreier“, weiß Arno Stockhausen. „Ich bin einfach nur sauglücklich“, erklärt der dreifache Torschütze Michele Zappa nach dem Spiel.
Gut, dass der Offensivmann gegen den VfL Drewer so gut aufgelegt ist. Denn trotz einer starken Anfangsphase mit dem verdienten Führungstor durch Dino Spaccasassi (2.), lassen die Gastgeber schnell wieder nach und lassen den Marlern viel zu viel Platz. Die danken es mit dem 1:1 (22.) und sind bis zur Halbzeitpause feldüberlegen.
Trainer Arno Stockhausen weiß in der Halbzeitpause, dass sein Team etwas tun muss, um die Punkte in Herten zu behalten. Er schärft seinen Jungs ein, in der zweiten Hälfte mehr mit langen Bällen zu agieren: „Die Hintermannschaft hat Probleme, Das müssen wir nutzen.“ Und damit trifft der Coach voll ins Schwarze.
Gleich drei Minuten nach dem Seitenwechsel profitiert Michele Zappa von einem Abwehrfehler und schießt eiskalt zum 2:1 ein. Drewer kommt im Gegenzug aber auch zu guten Möglichkeiten. Zunächst kann DJK-Keeper André Seidl noch retten (53.), doch später ist er gegen Patrick Simon völlig machtlos (57.). Beim Stand von 2:2 ist alles wieder offen.
Und wieder ist es Michele Zappa, der seine Jungs wieder in Führung bringt. Einen Eckball von Dennis Geimer köpft er mustergültig zum 3:2 ein (67.). Und gut zehn Minuten später verwertet Zappa nach einer schönen Kombination ein Zuspiel von Pascal Prüter zum entscheidenden 4:2.

 

Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung
20. Spieltag - Heimspiel gegen SV Lippramsdorf

Lippramsdorf verschenkt Dreier

Marl -  Trotz eines schmeichelhaften 2:2 (0:2) gegen den SV Lippramsdorf tritt der VfL Drewer in der Fußball-Bezirksliga weiter auf der Stelle.
Die wenigen Zuschauer im Gerhard-Jüttner-Stadion sahen in der ersten Halbzeit eine starke Jupp-Ovelhey-Elf, die durch Mario Pavlovic (36.) nach einem nicht ganz unhaltbaren 20-Meter-Distanzschuss und Sebastian Flossbach (45.) per Kopf nach einem Pavlovic-Freistoß zu einem nicht unverdienten 0:2 mit dem Pausenpfiff kam.

Nach einem sehenswerten Freistoß von VfL-Abwehrchef Thino Tyzner aus Nähe der Mittellinie und einem Kopfball des ungedeckten Daniel Feldmann hieß es 1:2 (66.).

Das nächste Geschenk von Lippramsdorf wurde vom VfL Drewer gnadenlos ausgenutzt. Eine Flanke in den Strafraum köpfte SVL-Verteidiger Rene Espeter direkt vor die Füße von Celik, der mit einem Schuss in den linken Torwinkel zum 2:2-Endstand (70.) traf.

 

19. Spieltag - Auswärts beim VfB Kirchellen
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

Turowski-Elf leistet sportlichen Offenbarungseid

Von Bodo Borchert

Kirchhellen. Arg gerupft und zerlegt fuhr der VfL Drewer aus Kirchhellen heim. Nach einer frühen 1:0-Führung mussten sich die "Anwärter" auf Platz zwei der Bezirksliga mit einem 2:4 (1:0) und einer Roten Karte auf den Heimweg machen. -

Zaungäste waren Sickingmühles Trainer Jupp Ovelhey und Hertens Trainer Arno Stockhausen. Stockhausen war über die Leistung der Dreweraner höchst erschrocken.

Und Drewers Trainer Uli Turowski sprach von einem körperlichen und geistigen Offenbarungseid.

Dabei begann alles im Sinne der Gäste. Schon der erste Angriff der Dreweraner landete im Netz. Max Schmeling trat eine Ecke in den Strafraum , Daniel Feldmann verlängerte per Kopf und Jan Brenner erzielte das 1:0 (9.). Nun folgten fünf Ecken hintereinander für die Gäste, Kirchhellen schwamm, musste einen Lattentreffer hinnehmen, der Untergang lag in der Luft.

Doch plötzlich kamen die Platzherren auf, drängten Drewer zurück und hatten bis zur Pause ein Unentschieden verdient. Die beste Chance des Spiels besaß Jan Bergemann, als er unbedrängt aus fünf Metern frei vor dem Tor nur ins Aus schoss.

In der 50 . Minute glichen die Platzherren mit einem Schuss von Stefan Kahnert aus, in der 59. Minute sah der Dreweraner Martin Kubitza "Rot", weil er einen Gegenspieler beleidigt hatte und dann fiel in der 62. Minute das 2:1 für Kirchhellen: Thino Tyzner gab zurück auf seinen Keeper, doch Sven Jürgens verpasste außerhalb des Strafraums und der Ball kullerte bis hinter die Torlinie. In der 67. Minute drückte Marc Tancyus nach Flanke von Stefan Kahnert zum 3:1 ein. Bis zum Anschlusstreffer in der 85. Minute kam von Drewer nichts mehr. Nach einer Flanke von Julian Platzer drückte Jan Brenner zum 3:2 ein.

Nun suchte Drewer den Ausgleich, kam in der 89. Minute zu einer Ecke. Drewers Keeper Sven Jürgens lief in den Strafraum der Gastgeber, um seine Vorderleute zu unterstützen. Doch die Ecke wurde abgefangen, ein Konter eingeleitet, den Drewers Julian Platzer erfolgreich unterband, doch beim Zuspiel auf seinen zurückeilenden Keeper traf er Marcel Voszbeck, der genüsslich das 4:2 erzielte.

 

18. Spieltag - Heimspiel gegen Preussen Hochlarmark
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

Drewer kassiert 0:2-Heimpleite
Marl - Statt mit einem Sieg endgültig in die Spitzengruppe der Bezirksliga vorzustoßen und den Anspruch auf die Vizemeisterschaft zu untermauern, stellten sich die Dreweraner wieder einmal brav hinten an. Und das just zu einem Zeitpunkt der Saison, an dem mehr Bissigkeit gefragt gewesen wäre.  
Durch die Treffer von Christoph Winkler (45.) und Adrian Stalka (59.) entführte der 1. FC Preußen Hochlarmark drei Punkte aus dem Gerhard-Jüttner-Stadion. Verdient!

Vor 100 Zuschauern war der Erfolg der Gäste nicht einmal unverdient. Zwar beschränkte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Jesih nach der frühen Führung in der zweiten Hälfte auf die Sicherung ihres Vorsprungs, doch die Dreweraner konnten aus dieser Defensiv-Taktik keinerlei Vorteile schöpfen. Im Gegenteil: Die Aktionen der Turowski-Elf wurden umso nervöser, je länger das Spiel dauerte.

Besonders enttäuschend präsentierte sich bei den Platzherren tatsächlich wie von Turowski moniert die Offensivabteilung, die sich während der gesamten Spielzeit eine nennenswerte Torgelegenheit heraus arbeiten konnte. Die einzige Chance besaß Stürmer-Neuzugang Jan Brenner, der in der 28. Minute in aussichtsreicher Position den Ball nicht voll traf.

 

15. Spieltag - Auswärts bei SV Vestia Disteln
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

Brenner versetzt Disteln den K.o. - Drewer gewinnt mit 1:2
Marl -  Aller guten Dinge sind drei. So heißt es in einer Redensart. Die dritte Ansetzung der Bezirksliga-Partie SV Vestia Disteln gegen den VfL Drewer bringt den Gastgebern allerdings kein Glück. Drewer gewinnt in letzter Sekunde mit 1:2 (1:1).

25. Minute: Die Überlegenheit der Gäste in der Anfangsphase zahlt sich aus. Mit einem strammen Schuss trifft Markus Schmeling zum 1:0 für Drewer. Und Disteln? Anscheinend sind die Hausherren noch im Winterschlaf. Zu viele Fehlpässe, wenig Gefahr vor dem Tor. So wird das nichts mit einem „Dreier“.
43. Minute: Der Hoffnungsschimmer. Nach einem Foul von Drewers Abwehrrecke Björn Korczikowski an Jago van Briel zeigt der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Distelns Kapitän Zoran Georgiev verwandelt den Strafstoß zum etwas schmeichelhaften 1:1-Pausenstand.
61. Minute: Die Partie nimmt an Fahrt auf. Dieses Mal sind es die Vestianer, die Druck entfachen. Christian Zimmermann hat die erste Chance für die Gastgeber. Eine Flanke verpasst er per Kopf nur knapp. Durchatmen bei den Gästen.
69. Minute: Das muss das 2:1 für die Flossbach-Elf sein. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum kommt der eingewechselte Ismael Harouna an den Ball. Völlig freistehend schafft er es, das Spielgerät über das Dreweraner Tor zu befördern. Zum Entsetzen der wenigen Zuschauer.
72. Minute: Jetzt sind die Gäste wieder am Zug. Nach einem Konter prüft Thomas Drews Vestias Schlussmann David Eggemann. Der hält mit einer tollen Parade das 1:1 für die Hausherren fest.
90. Minute: Schock für Disteln. Während sich beide Mannschaften bereits mit einer Punkteteilung abgefunden haben, kommt Drewers Neuzugang Jan Brenner im Strafraum zum Schuss. Und er wird zum Helden für seine Mannschaft. Sein Treffer bedeutet einen gelungenen Einstand. Für Disteln beginnt das neue Fußballjahr mit einem Dämpfer.

 

17. Spieltag - Auswärts bei SV Erle 08
Quelle: Medienhaus Bauer

Drewers passende Antwort

Marl - Nach dem schwarzen Sonntag mit dem 1:6 in Bülse als Saison-Tiefpunkt gab Bezirksligist VfL Drewer am 17. Spieltag mit dem 0:4 (0:2) beim Tabellenvorletzten Erler SV die dazu passende Antwort.
Das 0:1 sofort in der ersten Minute: Daniel Feldmann beförderte das Leder nach einer Flanke von Patrick Simon von der Grundlinie aus fünf Metern per Kopf ins Erler Netz. Der Jubel nach dem frühesten Saisontreffer des VfL Drewer war riesig.
Und es ging fix weiter. Der Minutenzeiger drehte nur fünf weitere Male bis zum 0:2. Brian Best, der in der Winterpause zurück zum Stadtrivalen TSV Marl-Hüls wechselt, verwertete eine Vorlage in den Lauf von Thomas Drews. Das war Bests Abschiedstor, denn der Stürmer zog sich eine Zerrung zu und wird dem VfL Drewer am kommenden Wochenende in der Nachholpartie beim SV Vestia Disteln damit nicht mehr zur Verfügung stehen.
„Ausschlaggebend war heute die Einstellung meiner Mannschaft. Sie hat in der ersten halben Stunde die Vorgaben sehr ordentlich umgesetzt“, sagte Uli Turowski. Fast hätte der VfL-Trainer noch das 3:0 vor dem Seitenwechsel bejubeln können, aber Thomas Drews scheiterte im Mann-Duell gegen Erles Torhüter. Nach dem Seitenwechsel köpfte Daniel Feldmann das 3:0 (60.) nach einer Flanke von Joswig. Den rundum gelungenen Schlusspunkt setzte David Schröder in der 79. Minute. Mit seinem dritten Saisontreffer nach Vorarbeit von Torben Muth erzielte Schröder den 4:0-Endstand.

Bitter für Erles Trainer Markus Völling. Der Ex-Mannschaftskollege von Uli Turowski bei der SpVg Marl übernahm den Tabellenvorletzten vor einem Monat und wartet immer noch auf den ersten Punkt – das schmeckt nach Abstieg.

 

8. Spieltag - Auswärts bei SW Bülse
Quelle: Medienhaus Bauer

Drewer blamiert sich in Bülse

Marl -  Jeder blamiert sich, so gut er kann. Statt durch einen Erfolg im Nachholspiel auf den dritten Tabellenplatz der Bezirksliga vorzustoßen, hat der VfL Drewer in Gelsenkirchen kräftig Prügel bezogen.

Beim bisher sieglosen Schlusslicht SW Bülse unterlag das Team vom Gerhard-Jüttner-Stadion mit 1:6 (1:2). Die Begegnung auf dem ungeliebten, aber verhältnismäßig gut bespielbaren Aschenplatz erinnerte fatal an den Kampf zwischen David und Goliath: Die kleinen Bülser rannten ob der beschränkten spielerischen Mittel um ihr Leben; die großen Gäste starben in Arroganz. Schon in der ersten Hälfte sah Coach Uli Turowski einen phlegmatisch und halbherzig agierenden VfL, bei dem in der Defensive die Ausfälle von Björn Korczikowski und Thino Tyzner nicht kompensiert werden konnten. Trotzdem ging Drewer nach einer guten halben Stunde durch einen Zwölf-Meter-Schuss von Thomas Drews mit 1:0 in Führung. Aber Bülse steckte nicht auf! Und wurde durch eine ganze Handvoll individueller Fehler des VfL geradezu aufgefordert, den Rückstand zu drehen! Zunächst brachte Simon Abwehrchef Juszczak mit einem schlampigen Abspiel in Verlegenheit – der schnelle Kurek besorgte, allerdings aus einer deutlich erkennbaren Abseitsposition, den Ausgleich (42.). Unmittelbar vor der Halbzeit patzte dann Keeper Jürgens, der einen harmlosen Freistoß fallen ließ. Malkoc staubte zum 2:1 für die Schwarz-Weißen ab. Das Turowski-Donnerwetter in der Pause nutzte nichts. Es kam noch viel schlimmer. Beim 3:1 unterlief Jürgensmeier ein Stockfehler, beim 4:1 vertändelte Drews den Ball, danach misslang VfL-Torhüter Jürgens ein Abschlag – Patoka musste Kötzsch mit einer Textilbremse stoppen und sah zu Recht die Rote Karte (67.).
Kötzsch, schon fürs 3:1 und 4:1 zuständig, markierte auch das 5:1 (68.) und rundete damit seinen Hattrick ab. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff beendete Malkoc mit seinem zweiten Tor das Bülser Scheibenschießen.

 

14. Spieltag - Auswärts bei Viktoria Resse
Quelle: Medienhaus Bauer

Best vergibt Riesending


Marl - Beim 0:0 in Resse lieferten sich Gastgeber Viktoria und der VfL Drewer ein ausgeglichenes Duell. Mit leichten Vorteilen für die Turowski-Elf.
„Wir haben zwei Punkte liegen lassen. Dadurch, dass Resse nur ein Schatten seiner selbst war, ist das Unentschieden für sie schmeichelhaft“, resümierte VfL-Trainer Uli Turowski. Sein Sonderlob ging an die eigene Defensive, der es über 90 Minuten gelang, die Stürmer bei den offensivstarken Gastgebern (26 Tore in dieser Saison) an die Kette zu legen.

Die größeren Chancen besaß der Gast: Allkemper lenkte den Ball mit dem Fuß an die Latte nach einer Ecke von Drews (8.), genauso wie zwei Minuten später Patrick Simon, der aus 14 Metern frei zum Schuss kam, aber der Resser Torwart lenkte den Ball diesmal über die Latte.

In der zweiten Halbzeit nahm die Leistung beider Teams sehr stark ab, wobei Brian Best in der 85. Minute aus vier Metern mit seinem schwachen rechten Fuß versiebte.

 

13. Spieltag - Heimspiel gegen BW Wulfen
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

Schröders Treffer heilt den Krampf


Marl -  Am Ende wird es doch noch hektisch. In einer brisanten Schlussphase besiegt Fußball-Bezirksligist VfL Drewer Blau-Weiß Wulfen mit 3:2 (0:0).
Dabei herrscht lange fußballerische Magerkost im Gerhard-Jüttner-Stadion. Erst in der zweiten Halbzeit entwickelt sich ein offener Schlagabtausch und Florian Lingner wird zum Matchwinner. Im ersten Spielabschnitt gibt es nur wenig Torszenen, das Spiel leidet unter einer hohen Fehlpassquote beider Teams. Eine riesige Chance verpasst David Schröder. Nach einem Traumpass von Torben Muth steht der Dreweraner frei vor dem Kasten, übersieht aber die mitgelaufenen Best und Lingner und spitzelt den Ball weit über das Tor von Dominik Mateschak (24.). Die Gäste von Trainer Dragi Djurdjevic haben ebenfalls eine hundertprozentige Gelegenheit. Doch Stephan Wegner scheitert an VfL-Torwart Sven Jürgens (33.).
Nach dem Seitenwechsel geht es dafür Schlag auf Schlag. Tobias Joswig steckt gut auf Ivica Kisic durch, dessen Schuss landet jedoch am Außenpfosten (47.). Die Erlösung für die Nerven von Trainer Uli Turowski kommt in der 64. Minute. Mark McVeigh wird von Joswig irritiert und verschätzt sich. Joswig taucht nach einem Doppelpass frei vorm Wulfener Tor auf und versenkt den Ball eiskalt. Doch im direkten Gegenzug der Ausgleich: Sven Jürgens kann einen Schuss nicht festhalten, Patrick Vasic staubt zum 1:1 ab (66.).
Die Geschichte des Spiels schreibt David Schröder. Nach wenigen Trainingseinheiten ist der Kicker in der 78. Minute am Ende seiner Kräfte, bittet von Krämpfen geplagt um seine Auswechslung. Einen kurzen Sprint später gelingt Schröder das umjubelte 2:1. Doch das schönste Tor des Spiels erzielen die Gäste: Arek Knura jagt einen Freistoß aus 25 Metern unhaltbar ins linke Toreck (83.) – der erneute Ausgleich. Die Gäste wollen den Punkt sichern, doch nach einer Flanke von Best legt Joswig auf Lingner ab. Der besorgt den Schlusspunkt zur 3:2-Entscheidung in der 88. Minute.

 

12. Spieltag - Auswärtsspiel bei SV Zweckel
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

VfL Drewer vergibt zwei Elfer

Marl - So etwas erlebt man selten: Zweckels Keeper Grüger brachte es fertig, zwei Elfmeter in einer Partie zu parieren. Mit 4:0 (3:0) besiegte der Spitzenreiter der Bezirksliga den Gast aus Drewer.

Das Spiel war erst vier Minuten alt, als Drewer schon 2:0 zurücklag. Bork (2.) und Katriniok (4.) hatten die frühe Führung erzielt. Inder 19. Minute flog Christoph Zeidler (Zweckel) vom Platz, nachdem er Andre Kuhn von den Beinen geholt hatte. Drewer kam nun besser ins Spiel , doch Zweckel erhöhte durch Cholewinski in der 31. Minute auf 3:0. Nur Sekunden später pfiff der Unparteiische Elfmeter für Drewer, doch Jusczcak scheiterte am gegnerischen Keeper. Das 4:0 (64.) durch Katriniok bedeutete dann die Vorentscheidung.

In der 71. Minute dribbelte sich der Dreweraner Daniel Feldmann durch, wurde im gegnerischen Strafraum gelegt, schoss den anschließenden Elfmeter selbst, doch Keeper Grüger verdarb ihm die Freude, ein Tor zu bejubeln. Feldmann bekam den Abpraller wieder zu fassen, doch er zirkelte den Ball aus zwei Metern am Tor vorbei. Zweckels Mittelfeldspieler Jacek hörte nicht auf, sich zu beschweren und musste danach mit gelb-rot vom Platz (72.). Doch auch gegen nur neun Spieler gelang den Gästen aus Drewer kein Treffer.

11. Spieltag - Auswärts beim VfB Hüls II
Quelle: WAZ, Der Westen

VfB Hüls II - VfL Drewer 2:0

Marl. Alle Serien enden einmal: Uli Turowskis Team vom VfL Drewer war bis zum Sonntag ohne Niederlage geblieben. Eine Bilanz, die nicht einmal Spitzenreiter SV Zweckel vorweisen kann. Aber die junge Hülser Truppe hat es trotz Personalproblemen geschafft, den Nachbarclub zum ersten Mal in dieser Saison bezwingen.
Die Hausherren von Trainer Henry Schoemaker legten gleich los wie die Feuerwehr und hatten in den ersten Minuten mehrere hochkarätige Möglichkeiten, die Drewers Keeper Sven Jürgens vereiteln konnte. Marvin Wloch konnte ihn zwar überwinden, scheiterte aber in der 18. Minute noch an der Latte. Kollege Thorsten Bier setzte sich kurz darauf gegen mehrere Dreweraner durch, Co–Trainer Karaissaridis hatte schon den Torjubel auf den Lippen aber Bier schoss knapp vorbei.
Erst kurz vor der Pause hatte das Warten ein Ende: Wloch netzte aus kurzer Distanz zur Führung ein (37.) - ein Weckruf für den VfL Drewer. Doch Florian Lingner und Thomas Drews verpassten den Ausgleich. Im Gegenzug konnten die Hülser nach einem Freistoß von Kim Dobersek durch den gut platzierten Tim Dosedal auf 2:0 erhöhen.
In Hälfte zwei stemmten sich die Gäste gegen die Niederlage, VfB-Torjäger Adrian Cetera, der diesmal in der Innenverteidigung spielen musste, klärte kurz nach Wiederanpiff nach gelungener Dreweraner Aktion auf der Torlinie. Viel mehr gelang aber beiden Teams trotz guter Leistung nicht, am Ende sprang ein verdienter 2:0-Erfolg für die U23 des VfB heraus.
„In der ersten Halbzeit waren wir nicht auf der Höhe. Daher war die Pleite verdient”, meinte Uli Turowski nach der ersten Niederlage. Schoemaker hatte wenig zu meckern: „Wir haben die bisher Unbezwingbaren besiegt. Vielleicht hätten wir noch ein Tor mehr machen müssen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.”

VfB Hüls: Schmidt, Ciloglu, Wadolny, Walter, Cetera, Dobersek, Wloch, A. Ahmat, Köksal (85. Marquardt), Dosedal, Bier
VfL Drewer: Jürgens, Korczikowski, Tyzner, Muth, Simon (68. Best), Juszczak, Kuhn, Lingner, Feldmann, Drews (68. Schröder), JoswigTore: 1:0 Marvin Floch (37.), 2:0 Tim Dosedal (45.)

 

10. Spieltag - Heimspiel gegen TSV Marl-Hüls
Quelle: WAZ, Der Westen

VfL Drewer - TSV M.-Hüls 2:2

Marl. Auch nach dem Marler Derby bleiben die Dreweraner Mannen von Uli Turowski weiterhin unbesiegt. Als einzige Mannschaft übrigens, denn Titelfavorit Zweckel hat im Spitzenspiel bei Viktoria Resse mit 1:2 verloren. Vor gut gefüllter Kulisse lieferten sich die beiden Marler Clubs ein eher durchwachsenes Spiel: „Es war mir etwas zu wenig Action in der Partie”, so Turowski.
Nach torloser erster Hälfte war seine Mannschaft durch Tobias Joswig in Führung gegangen, doch Khudre Cetin egalisierte diese mit seinem Doppelschlag nach zwei Kontern schnell. Drewer war zwar überlegen, brauchte aber sehr lange, um wenigstens noch den Ausgleich zu schaffen. Regisseur Thomas Drews sorgte schließlich für das 2:2. „Da wäre mehr drin gewesen”, so Turowski.
Drewer: Jürgens, Muth, Korczikowski, Tyzner, Juszczak, Best, Kuhn (70. Kisic), Feldmann, Drews, Joswig, Simon (65. Klein-Erwig)

Tore: 1:0 Tobias Joswig (53.), 1:1, 2:1 Khudre Cetin (57., 65.), 2:2 Thomas Drews (81.)

9. Spieltag - Heimspiel gegen TuS Haltern
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung, 12.10.2008

Feldmann-Doppelpack mitten in das Halterner Herz

Marl - Tore entscheiden! Die erzielte am Sonntag der nach wie vor ungeschlagene Fußball-Bezirksligist VfL Drewer beim 3:0 gegen den TuS Haltern.
Beim 1:0 hatte Drewers Angreifer Daniel Feldmann einen Freistoß zunächst in die TuS-Mauer geschossen. Er setzte aber entschlossen nach und überwand Keeper Bergeest mit einem noch leicht abgefälschten Schuss aus 17 Metern (61.). Äus ähnlicher Distanz und nach energischem Einsatz von Brian Best kanonierte der „Lange“ das Leder nur eine Minute später ins Gehäuse der Gäste: 2:0.

Damit war der Halterner Widerstand gebrochen. Ohne Spielertrainer Daniel Haxter, der nach seiner Zerrung nur in den ersten 45 Minuten mitgewirkt hatte, fehlte den TuS-Aktionen nun der Zug zum Tor. „So geht das, wenn man vorne Chance auf Chance vergibt“, konnte Drewers Trainer Uli Turowski die Reaktion der Schwarz-Weißen nachvollziehen. Die routinierte Defensive der Gastgeber ließ in der letzten halben Stunde nichts mehr anbrennen. Turowski stärkte die Abwehr durch die Auswechselung von Kapitän Joswig, für den Björn Korczikowski aufs Feld kam.

Den Schlusspunkt setzte Thomas Drews (88.). Nachdem der eingewechselte Ivica Kisic mit seiner ersten Aktion den Mittelfeldmann in Szene gesetzt hatte, traf der 26-Jährige per Seitfallzieher ins lange Eck - Prädikat sehenswert. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Celik wunderte sich Trainer Turowski selbst ein wenig über die Leistungssteigerung seiner Leute im zweiten Durchgang. „In der ersten Hälfte waren wir gar nicht da. Da haben wir in allen Belangen den Kopf eingezogen.“ Umso beachtlicher, wie Drewer in den zweiten 45 Minuten den Schalter umlegte, läuferisch und kämpferisch mehr investierte.

Das stimmt den Coach zuversichtlich für die nächsten Aufgaben in den „Wochen der Wahrheit“: Der VfL empfängt den TSV, muss zum VfB Hüls II und trifft dann auf den SV Zweckel.

8. Spieltag - Auswärts bei SW Bülse
Quelle: Reviersport.de, 08.10.2008

Schiedsrichter nicht erschienen - Nachholtermin 22.11.2008

Das am vergangenen Wochenende ausgefallene Spiel der Bezirksliga 12 zwischen Schwarz-Weiß Buer-Bülse und dem VfL Drewer wird am 22. November nachgeholt. Am Sonntag war der Schiedsrichter nicht zur Partie beim Schlusslicht Buer-Bülse erschienen.

7. Spieltag - Heimspiel gegen DJKSpvgg. Herten
Quelle: WAZ, Der Westen

VfL Drewer - DJK Spvgg Herten 2:1

Marl. Eine Partie mit Geschichte: Vor einem Jahr spielten Drewer und die DJK Spvgg Herten vor tausend Zuschauern um den Aufstieg. Das Ergebnis ist bekannt, die Marler stiegen 2007 auf, Herten folgte erst in diesem Jahr.Und auch dieses Mal war das Stadion gut gefüllt, ein paar hundert Zuschauer sah Drewers Trainer Uli Turowski im heimischen Stadion. Und die sahen eine gute Partie seiner Mannschaft, wenn auch mit am Ende eher unglücklicher erster Hälfte. Denn während die Marler vor dem Tor unglücklich agierten, nutzen die Hertener einen Eckball zur 1:0-Führung durch AndreŽ Schrödel und gingen dementsprechend motiviert in Durchgang Zwei. Doch leider erfolglos. „Wir haben es verpasst, zum 2:0 nachzulegen”, ärgerte sich Trainer Arno Stockhausen. Und das hatte Konsequenzen: Nach etwas über einer Stunde wurde Tommy Drews im Hertener Strafraum umgesenst. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Und dafür hat der VfL Drewer einen Experten: Abwehrchef Matthias Juszczak trat zum sechsten Mal in dieser Saison vom Elfmeterpunkt an und zum sechsten mal jubelten Turowski und Co. Sekunden später.
Für die Marler sollte es noch besser kommen und Trainer Turowski bewies ein goldenes Händchen beim Spielerwechsel. David Schröder kam ins Spiel. Kollege Tobias Joswig setzte sich gegen einige Hertener durch, lupfte über Keeper Abraham und legte Schröder, der genau richtig stand, das Siegtor auf (82.). „Neben Zweckel sind wir die einzige Mannschaft, die noch ungeschlagen ist”, frohlockte Turowski nach dem vierten Saisonsieg. Arno Stockhausen dagegen hat aktuell wenig zu lachen. Drittletzter ist die DJK Spvgg nach sieben Spielen, es gab nur einen Sieg und sechs Pleiten: „Ein Punkt wäre verdient gewesen. Aber wir haben einmal gepennt und dadurch verloren. Wenn man unten steht, hat man halt Pech.” Auch personell muss Stockhausen einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Thomas Looh verletzte sich an der Schulter und droht, die nächsten Wochen auszufallen.
Drewer:   Jürgens, Muth, Korczikowski, Tyzner, Juszczak, Best (75. Schröder), Kuhn, Lingner (60. Klein-Erwig), Feldmann, Drews (75. Simon), Joswig
Spvgg. Herten:   Abraham, Kloiber, Schrödel, Spaccassasi, Zappa, Geimer, Looh (78. Prüter), Geimer (80. Korinth), Serwuschok, Mazckiewicz, Berg, Wolf (88. Drüya)

Tore:   0:1 Schrödel (41.),1:1 Juszczak (65. Foulelfmeter), 2:1 Schröder (82.)

6. Spieltag - Auswärts beim SV Lippramsdorf
Quelle: WAZ, Der Westen

LSV nur Remis gegen Drewer 
 
   
 LIPPRAMSDORF. Am Ende ist der Punkt, den der SV Lippramsdorf gegen den VfL Drewer geholt hat, glücklich. Genauer betrachtet hat der LSV gegen Drewer allerdings zwei Punkte liegen lassen – der Beigeschmack ist bitter, der Ausgang frustrierend.
Die ersten Warnschüsse in Richtung des VfL-Tores gab der LSV früh ab. Sehr früh. Schon in der ersten Minute machte Mark Pawlowski auf sich aufmerksam – nicht mal 120 Sekunden später justierte Sebastian Floßbach sein Zielfernrohr. Beide blieben erfolglos. Vorerst. Ein von Marijo Pavlovic eingeleiteter Angriff fand durch Pawlowski seine Vollendung. Floßbach hatte den Ball steil in den Drewer 16er gezirkelt – Pawlowski vollendet mit Köpfchen. Die Führung: verdient. Der LSV tat mehr für das Spiel, war agiler und dem VfL immer einen Schritt voraus.
Lippramsdorf war präsenter
Bilal Saado hatte die beste Möglichkeit, die Führung auszubauen, scheiterte nach feiner Einzelleistung allerdings an VfL-Schnapper Sven Jürgens. Die Gastgeber waren präsenter, aber nicht durchschlagskräftig genug. Die Quittung folgte. Völlig unnötig verschuldete Matthis Rockrohr einen Foul-Elfmeter – Drewer bedankte sich mit dem Ausgleich.
Kurz vor dem Pausenpfiff wurd‘s dann hektisch auf dem Feld. Erst erkannte Schiri Cetin Sevinc einen angeblichen Abseitstreffer der Gäste nicht an – im direkten Gegenzug pfiff er Elfmeter für den LSV. Pavlovic war zu Boden gegangen, trat selber an – und scheiterte an Jürgens. Kann passieren.
Schock saß tief
Was allerdings nicht passieren darf, ist Sebastian Floßbach passiert. Er sicherte sich den Abpraller und jagte die Kugel in die Wolken – aus fünf Metern Entfernung. Der Schock saß tief, Coach Josef Ovelhey musste seine Jungs in der Kabine aufbauen. Harte Arbeit. Nach dem Seitenwechsel agierte der LSV gebremst, die Szenen vor der Pause hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Trotzdem hatte die Ovelhey-Elf mehr vom Spiel. Drewer lauerte – und spielte ab der 67. Minute in Überzahl. Matthis Rockrohr sah die Ampelkarte.
Und es kam noch dicker: wieder gab‘s Elfmeter gegen den LSV. Wieder verwandelte Matthias Juszczak. Zuvor hatte allerdings Bilal Saado allein zwei gute Möglichkeiten – er versagte in beiden Situationen kläglich. Da war mehr drin. Definitiv.
Saado erzielte umjubelten Ausgleich
Aber: Totgesagte leben länger. Kurz vor dem Abpfiff, als eigentlich schon alle Hoffnung dahin war, erlöste Saado sein Team mit einem Schlenzer aus rund 18 Metern. Er traf ins Schwarze – und rettete dem LSV den verdienten Punkt. In der Endabrechnung war der Punkt indes zu wenig – auch wenn er glücklich war...

5. Spieltag - Heimspiel gegen VfB Kirchhellen
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

Jürgens rettet VfL drei Punkte

Marl - Verdient, aber alles andere als souverän, gewinnt der VfL Drewer sein Heimspiel gegen den VfB Kirchhellen mit 2:1 (0:0).
Zu fahrlässig lassen die Hausherren ihre Chancen aus und verpassen es so die Partie zu entscheiden. So wird es in den Schlussminuten richtig spannend, sogar Kirchhellens Schlussmann Markus Bernsmann stürmt nach vorne. Dabei ist Drewer haushoch überlegen, drängt die Gäste über weite Phasen der Partie in die Defensive. Und im VfL-Kasten rettet der wieder einmal überragende Sven Jürgens was zu retten ist.
So auch in der 35. Minute als Agron Amagjekaj frei vor dem Tor aus zwölf Metern abzieht und Jürgens den Ball mit den Fingerspitzen zur Ecke klärt. Ansonsten gibt in der ersten Halbzeit nur Drewer den Ton an – ohne jedoch zu einer klaren Torchance zu kommen.
Nach dem Seitenwechsel gelingt es dem VfL endlich, die Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Zwar kann Murat Yülr einen Feldmann-Schuss noch auf der Torlinie klären (53.), in der 54. foult Jan-Niklas Bergemann Thomas Drews jedoch im Strafraum. Zwar entscheidet der Unparteiische Lange (Dortmund) richtig auf Strafstoß, zeigt dem bereits verwarnten Bergemann jedoch nicht Gelb-Rot. Matthias Juszczak stellt erneut eindrucksvoll unter Beweis, dass in seinen Adern kein englisches Blut fließt indem er den Elfmeter eiskalt verwandelt.
Jetzt ist für Drewer der Bann gebrochen, gegen aufrückende Kirchhellener bietet sich den Turowski-Schützlingen mehr Raum für ihr schnelles Passspiel. Immer wieder bringt die Elf in den neuen weißen Trikots die Gäste-Abwehr um Kapitän Wojtek Musial in Bedrängnis.
Bei einer scharf getretenen Ecke von Florian Lingner steigt Juszczak hoch und nickt den Ball zur 2:0-Führung ein (70.). Plötzlich, wie Dornröschen aus dem Tiefschlaf, wachen die Gäste auf, postwendend erzielt Jan-Niklas Bergemann per Kopf nach Freistoß von Bartosch Zolna den 2:1-Anschluss (70.). Damit beginnt das große Zittern, doch mit einer Glanzparade gegen Bartosch Zolna (83.) rettet Sven Jürgens seinem Team die drei Punkte in einer hektischen Schlussphase und fast fünf Minuten Nachspielzeit.
„Ich bin sehr zufrieden, wir müssen aber eher den Sack zumachen. Wenn wir unsere Konter cleverer spielen, dann muss ich am Ende auch nicht so zittern“, so Drewers Trainer Uli Turowski.

4. Spieltag - Heimspiel gegen TuS Gahlen
Quelle: Medienhaus Bauer

VfL Drewer schleicht sich nach oben

Marl - Bei der Frage nach den Titel-Favoriten in der Fußball-Bezirksliga fehlte vor der Saison der VfL Drewer. Warum eigentlich? Die Mannschaft von Uli Turowski bleibt ungeschlagen und darf sich nach dem 3:1 über den TuS Gahlen nach oben orientieren.
„Wir hätten den Sack schon eher zubinden müssen“, fand der Trainer doch noch ein Haar in der Suppe. Ansonsten schmeckte ihm das Menü, das ihm seine Mannschaft serviert hatte, schon sehr ordentlich. Es ist zu erkennen, dass der VfL den Rhythmus gefunden hat und kompakt steht. Allerdings – das könnte sich im Laufe der Saison noch als Problem erweisen – betreiben Joswig und Co. dabei einen hohen läuferischen Aufwand.
Hätten die Hausherren am Sonntag nach den Treffern von Daniel Feldmann (4.) und Andre Kuhn (18.) den dritten Treffer nachgelegt, wäre die Begegnung schon vor dem Seitenwechsel entschieden gewesen. So kam der Gast, mit sechs Zähler aus drei Spielern gut in die Serie gestartet, vor der Pause auf 1:2 heran. Nach einem Durcheinander im Strafraum der Hausherren gab der ansonsten tadellos Keeper Sven Jürgens den Ball wieder frei - Mathias Schwark reagierte schnell und bugsierte das Spielgerät über die Linie (37.).
Nach dem Seitenwechsel mchte der VfL nicht den Fehler, sich weit zurückzuziehen. Die Gastgeber setzten die Gahlener unter Druck und zwangen den TuS so, hauptsächlich mit langen Bällen zu operieren, die nur selten einen Abnehmer fanden. Die einzige echte Chance der Schwarz-Weißen im zweiten Durchgang vergab Christian Maas, der einen Kopfball neben das VfL-Tor setzte (60.). Bei den Standardsituationen hatte Torhüter Jürgens alles im Griff. Im Unterschied zum anderen 16-Meter-Raum, wo es bei Freistößen und Eckbällen ob der Kopfballstärke der Hausherren immer wieder turbulent zuging. Die beste Möglichkeit vergab der lange Feldmann, der nicht genau genug zielte.
Für einen Farbtupfer im Dauerregen der zweiten 45 Minuten sorgte eine Vierteltunde vor dem Abpfiff Brian Best. Der 31-jährige Angreifer hatte 16 Meter vor dem Tor freie Schussbahn. 99 von 100 Bezirksliga-Akteuren hätten den Ball mit aller Wucht Richtung Kasten befördert. Best wählte eine elegantere Methode. Er zögerte, lief dann einen Meter mit dem Ball und guckte Torhüter Thiemann aus. Spitze! In der Schlussphase war Drewer dem vierten Tor näher als der Gast dem zweiten Trefer. Besonders der eingewechselte Christian Klein-Erwig hatte links viel Raum, wirkte jedoch bei seinen Flügelläufen etwas unglücklich. Unterm Strich spielte das aber keine Geige: „Jetzt müssen wir einen Heimsieg über Kirchhellen folgen lassen. Dann können wir uns oben festsetzen“, lautet der Schlachtplan von Trainer Turowski..

3. Spieltag - Auswärts bei Preußen Hochlarmark
Quelle: Medienhaus Bauer

Sven Jürgens rettet Drewer das 1:1

Mit leeren Händen standen weder der 1. FC Preußen noch der punktgleiche VfL Drewer im Senghorst da. Doch über das 1:1 (1:0)-Unentschieden konnte sich nur der Bezirksligist aus Marl freuen. Für das Team von Marc Manderla und Uwe Jesih war es eine gefühlte Niederlage.
Denn die Platzherren waren über weite Strecke tonangebend. Einziges Manko: Sie nutzen ihre zahlreichen Torchancen nicht. Der Grund hierfür hatte einen Namen: Sven Jürgens. Drewers Nummer eins zeichnete sich wiederholt mit Glanzaparaden aus.
So wie in der elften Minute, als Jürgens einen Kopfball von Thomasz Such aus kurzer Distanz mit einem Reflex über die Querlatte lenkte. Das sollte sich bei der nachfolgenden Ecke ändern: Oliver Beres schlug den Ball hoch in den VfL-Strafraum. Nach einer Kopfball-Stafette landete das Spielgerät bei Adrian Stalka, der jedoch nur den Pfosten traf. Adnan Mulavdic setzte nach und schob aus kurzer Distanz den Ball an Jürgens vorbei zum 1:0 ins Netz (12.).
Die frühe Führung gab Hochlarmark Aufwind. Die Gastgeber störten die Mannschaft von Uli Turowski früh im Spielaufbau, zwangen sie zu Fehlern. Doch aus der optischen Überlegenheit schlug der 1. FC Preußen kein Kapital. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel rächen.
Die Recklinghäuser machten zunächst dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Das Manderla-Team versuchte es mit gepflegtem Kurzpass-Spiel durch die Mitte oder über Flanken von den Außenbahnen. Vielversprechende Aktionen, allerdings nur bis zum Strafraum. Denn in dem behielt Sven Jürgens das Sagen.
Hochlarmark schaltete nun aber bei Ballverlusten zu langsam in die Rückwärtsbewegung um, was Drewer in die Karten spielte: Matthias Juszczak setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch. Seine Flanke vors Preußen-Tor landete bei Florian Lingner, der aus kurzer Distanz Markus Matschassek verlud und zum 1:1 ausglich (59.).
Ein Punkt war für Hochlarmark zu wenig. Oliver Beres scheiterte mit einem Freistoß aus 20 Metern (71.). Dem war ein Foul von Juszczak gegangen, für das der Marler seine zweite Verwarnung bekam.
In Überzahl drängten die Gastgeber auf den Siegtreffer. Nach schönem Pass von Taner Macit scheiterte Christoph Winkler aus fünf Metern an Drewers Keeper (78.). Auch Faruk Köse fand 60 Sekunden später in Jürgens seinen Meister. In der Schlussminute kam Hektik auf: Jürgens war gegen Winkler robust eingestiegen, doch der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Michael Rehermann blieb.

2. Spieltag - Heimspiel gegen SV Erle 08
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

Drewer lässt's krachen

Marl - Einen Weckruf benötigte der VfL Drewer am Sonntag, um den Erler SV in die Schranken zu verweisen. Mit 4:1 (Halbzeit 2:1) gestaltete der Bezirksligist im Gerhard-Jüttner-Stadion die Heimspielpremiere erfolgreich.
 „Das ist in den vergangenen beiden Jahren unsere Krankheit. Gegen vermeintlich schwächere Mannschaften geht die Elf nicht so konzentriert zur Sache wie gegen die starken Vereine“, rügte Trainer Uli Turowski die schwache Anfangsphase. Immerhin hatte sich sein Team in der Folgezeit gesteigert und einen letztlich verdienten Arbeitssieg gegen die Gäste aus Buer gelandet.
Auffällig in den ersten Minuten die erneut hohe Fehlerquote im Aufbau. Drews, Klein-Erwig und Kisic, der sich später aber steigerte, operierten ohne die nötige Präzision. Das frühe 0:1 durch Kahraman (4.) zeigte, dass der Gast durchaus fußballerisches Potenzial in den Reihen hat.
Erst allmählich kam der VfL-Motor auf Touren, wobei Thino Tyzner dank seiner kompromisslosen Spielweise mit gutem Beispiel voranging. Zunächst markierte Florian Lingner den Ausgleich (22.), dann legte der Torschütze nach Feldmanns Kopfallablage Christian Klein-Erwig den Ball geschickt vor. Der ging unmittelbar hinter der Strafraumgrenze zu Boden. Matthias Juszczak verwandelte den Elfmeter zum 2:1 (37.).
Erle kam mit dem unbedingten Willen aus der Kabine, das Match zu drehen. Mitten in die Drangphase wurde der Landesliga-Absteiger jedoch ausgekontert: Der klar verbesserte Juszczak spielte einen einfachen, aber tödlichen Pass in die Nahtstelle der Erler Abwehr. Daniel Feldmann legte auf Lingner vor, der seinen Torriecher zum zweiten Mal unter Beweis stellte (51.).
Nach dem 3:1 verflachte die Begegnung. Glück hatten die Hausherren, als Harelik aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (70.). Mehrfach hätte Drewer jetzt bei schnellen Gegenangriffen den Raum zur endgütligen Entscheidung nutzen können – doch noch immer mangelte es an der letzten Sicherheit.
Beim 4:1 halfen die Gäste dann fleißig mit. Feldmann war mit dem Leder schon auf dem Weg aus dem 16-Meter-Raum, als ihn Ciplak überflüssigerweise von den Beinen holte. Juszczak bat Torhüter Piekorz zum zweiten Mal zum Duell und setzte sich erneut, diesmal aber mit etwas Glück, durch (88.)

1. Spieltag - Auswärts bei BVH Dorsten
Quelle: Medienhaus Bauer, Marler Zeitung

VfL Drewer hält "Nulldiät"

Marl - Was dieser Punkt einmal wert sein wird, wussten beide Trainer nach dem torlosen Unentschieden noch nicht zu sagen. Christian Gabmaier (BVH Dorsten) und Uli Turowski (VfL Drewer) stimmten jedoch darin überein, dass die „Nulldiät“ unterm Strich die 90 Spielminuten gut wider spiegelte.
Wenn es am Sonntag auf dem Waldsportplatz einen Gewinner gab, dann war dies Drewers neuer Torhüter Sven Jürgens. Der 23-jährige Schlussmann strahlte viel Ruhe aus und gefiel vor allem durch seine für die Spielklasse ungewohnte Präsenz im Strafraum. „Er gibt der Abwehr unheimlich viel Sicherheit“, lobte der Sportliche Leiter des VfL, Dieter Senft.
„BVH hatte sicher leichte optische Vorteile und wirkte im Zweikampfverhalten überlegen. Daher bin ich mit dem Unentschieden zufrieden“, resümierte Drewers Coach Uli Turowski. Beide Mannschaften hatten vor rund 100 Zuschauern Fußball gearbeitet und bei der schwülen Witterung nur einige wenige Glanzpunkte gesetzt.
Der Grund: Das Mittelfeld der Gäste kombinierte selten flüssig. Immer wieder schlichen sich in der Vorwärtsbewegung Fehler ein. Vor allem Tobias Joswig, dem der Trainer trotz Trainingsrückstands vertraut hatte, agierte längst nicht so ballsicher wie gewohnt und wählte meist die falsche Option. Aber auch der ansonsten so zuverlässige Matthias Juszcak hatte besonders vor der Pause eine auffällig hohe Fehlerquote in seinen Aktionen, steigerte sich jedoch im Spielverlauf.
Die besten Einfälle hatte bei Drewer Thomas Drews, der bezeichnenderweise nach Vorarbeit des alten Haudegens Thino Tyzner auch die beste VfL-Chance besaß: Sein platzierter Schuss aus 17 Metern ging aber nur gegen den Pfosten des BVH-Tores (55.). Mittelstürmer Daniel Feldmann konnte sich gegen Sascha Mahlitz (Uli Turowski: „Das ist Dorstens Bordon“) nur ganz selten durchsetzen.
Doch auch Feldmann besaß gute Möglichkeiten: Etwa eine Viertelstunde vor dem Abpfiff, als er eine Drews-Flanke mit der Brust annahm, sein Volleyschuss aber das Tor verfehlte. Sieben Minuten später verzog Mannschaftskollege Andre Kuhn nach einer Vorgabe des eingewechselten Florian Lingner aus gut zehn Metern.
Das war es - in der Schlussphase erhöhten die Hausherren, in der vergangenen Saison Tabellendritter, noch einmal den Druck, ohne jedoch zu echten Chancen zu gelangen. Dafür stand die Deckung der Gäste zu stabil . Und wenn der Gegner ein Loch gefunden hätte, dann wäre da auch noch Keeper Jürgens gewesen, der seinem Coach im Laufe der Spielzeit sicherlich noch viel Freude bereiten wird.