Bezirksligasaison 2009/2010

 

 

Datum
Anstoss
Paarungen
Ergebnis
09.08.2009
15:00
SpVg. Westfalia Buer VfL Drewer
0
:
0
16.08.2009
15:00
VfL Drewer TSV Marl-Hüls
3
:
5
23.08.2009
15:00
Spfr. Gelsenkirchen VfL Drewer
2
:
1
30.08.2009
15:00
VfL Drewer SV Vestia Disteln
0
:
4
06.09.2009
15:00
Viktoria Resse VfL Drewer
3
:
2
13.09.2009
15:00
VfL Drewer 1. SC BW Wulfen
4
:
0
20.09.2009
15:00
TuS Haltern VfL Drewer
4
:
1
27.09.2009
15:00
VfL Drewer VfB Kirchhellen
2
:
2
04.10.2009
15:00
1. FC Pr. Hochlarmark VfL Drewer
5
:
1
11.10.2009
15:00
VfL Drewer TuS 05 Sinsen
0
:
3
18.10.2009
15:00
BVH Dorsten VfL Drewer
0
:
3
25.10.2009
15:00
VfL Drewer SG Eintr. Gelsenkirchen
3
:
0
08.11.2009
14:30
DJK Spvgg. Herten VfL Drewer
2
:
0
15.11.2009
14:30
VfB Hüls II VfL Drewer
0
:
0
29.11.2009
14:30
VfL Drewer SV Lippramsdorf
0
:
2
06.12.2009
14:30
VfL Drewer SpVg. Westfalia Buer
4
:
1
21.02.2010
15:00
TSV Marl-Hüls VfL Drewer
1
:
3
28.02.2010
15:00
VfL Drewer Spfr. Gelsenkirchen
4
:
3
07.03.2010
15:00
SV Vestia-Disteln VfL Drewer
2
:
2
14.03.2010
15:00
VfL Drewer Viktoria Resse
0
:
4
21.03.2010
15.00
1. SC BW Wulfen VfL Drewer
0
:
0
28.03.2010
15:00
VfL Drewer TuS Haltern
1
:
3
05.04.2010
15:00
VfB Kirchhellen VfL Drewer
1
:
2
11.04.2010
15:00
VfL Drewer I 1. FC Pr. Hochlarmark
0
:
2
18.04.2010
15:00
TuS 05 Sinsen VfL Drewer
0
2
25.04.2010
15:00
VfL Drewer BVH Dorsten
1
:
5
02.05.2010
15:00
SG Eintr. Gelsenkirchen VfL Drewer
2
:
3
09.05.2010
15:00
VfL Drewer DJK Spvgg. Herten
2
:
1
16.05.2010
15:00
VfL Drewer VfB Hüls II
5
:
0
30.05.2010
15:00
SV Lippramsdorf VfL Drewer
5
:
0

 

 

Platz Verein
Sp.
S.
U.
V.
Tore
Diff.
Pk.
1. TuS Haltern
30
21
4
5
75:25
50
67
2. 1. FC Preußen Hochlarmark
30
19
6
5
66:20
46
63
3. SV Vestia Disteln
30
19
6
5
69:31
38
63
4. TSV Marl-Hüls
30
20
2
8
71:46
25
62
5. Viktoria Resse
30
17
6
7
65:35
30
57
6. BVH Dorsten
30
15
4
11
62:54
8
49
7. TuS 05 Sinsen
30
14
4
12
68:50
18
46
8. DJK Spvgg. Herten
30
11
7
12
50:55
-5
40
9. VfL Drewer
30
11
5
14
49:62
-13
38
10. VfB Kirchhellen
30
9
9
12
54:54
0
36
11. SV Lippramsdorf
30
10
5
15
52:49
3
35
12. VfB Hüls II
30
10
3
17
46:59
-13
33
13. SpVg. Westfalia Buer
30
8
7
15
40:77
-37
31
14. Spfr. Gelsenkirchen
30
7
4
19
44:93
-49
25
15. SG Eintr. Gelsenkirchen
30
5
6
19
37:69
-32
21
16. 1. SC BW Wulfen
30
3
4
23
24:93
-69
13


 

Quelle: Medienhaus Bauer
30. Spieltag - Auswärts bei SV Lippramsdorf

Fünf Klare zum Abschied

MARL/LIPPRAMSDORF. Der Abschied von Drewer-Trainer Uli Turowski, der in der nächsten Saison mit seinem neuen Klub SV Vestia Disteln wieder zu dem einen oder anderen Bezirksliga-Derby in Marl erscheint, fiel nicht nach Maß aus.

Die Truppe aus dem Gerhard-Jüttner-Stadion unterlag beim SV Lippramsdorf mit sage und schreibe 5:0 (4:0). Ein Ergebnis, das keinem Dreweraner in den Kram passen dürfte, denn die Platzherren haben auch in der Höhe verdient gewonnen.

Das Ergebnis interessiert nur noch am Rande. Viel wichtiger: Der VfL hat schon vorzeitig den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Die Mannschaft hat nach einer schwachen Phase gegen Mitte der Rückrunde sich letzten Endes doch wieder gefangen und viel Moral bewiesen. Hier sei nur an das 1:3 beim TSV Marl-Hüls nach der Winterpause erinnert. Ab diesem Zeitpunkt startete der VfL eine grandiose Aufholjagd nach Punkten und Erfolgen.

Nichtsdestotrotz ist die Höhe der Niederlage zum Saisonende ein Abschied, der Turowski ebenfalls sehr gewurmt haben dürfte. Aber noch viel mehr,  das stand schon vor diesem Spieltag fest: Sein neuer Klub hat nach der Herbstmeisterschaft den Aufstieg auf der Zielgerade doch noch verdaddelt. Wie mag sich ein Trainer dabei vorkommen, der schon mit Landesliga-Verstärkungen geliebäugelt hatte?

Die Abschiedsgeschenke von Lippramsdorf kamen von Bilal Saado (16.), Thomas Seidel (23.), Simon Boczulla (27.) und quasi mit dem Halbzeitpfiff Mark Steffen zum 4:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel erhöhte noch Thomas Seidel in der 61. Minute zum insgesamt verdienten Erfolg für die Gastgeber aus Lippramsdorf.

Quelle: Medienhaus Bauer
29. Spieltag - Heimspiel gegen VfB Hüls II

So vermasselt Disteln Turowskis Abschied in Drewer
Von Bodo Borchert am 16. Mai 2010 19:16

MARL. Mit 5:0 gewann der VfL Drewer in der Bezirksliga gegen den VfB Hüls II – ein wenig schmeichelhaft.

Die erste Duftmarke für die Platzherren setzte Tobias Joswig in der 25. Minute. Sein Schuss aus acht Metern wurde Beute von VfB-Keeper Marcin Wrzosek. In der 30. Minute parierte Drewers Keeper Sven Jürgens vor dem einschussbereiten Darko Dujakovic.

Im zweiten Durchgang kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. In der 52. Minute kratzte der Hülser Bartosch Zolna einen Schuss von Thomas Drews per Hand von der Linie. Der Unparteiische zeigte Rot für Zolna an und deutete auf den Elfmeterpunkt. Peter Hollingsworth verwandelte unhaltbar zum 1:0.

Serhan fliegt mit Gelb-Rot vom Platz

Nur Minuten später setzte Daniel Feldmann einen Kopfball an die Latte, in der 71. Minute erzielte Drews nach Flanke von Martin Kubitza das 2:0. In der 75. Minute musste der Hülser Ali Serhan mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Warum? Das bleibt ein Rätsel! Serhan konnte sich die Entscheidung nicht erklären.

Mahyar Mulai wurde in der 83. Minute von dem Hülser Keeper Wrzosek im Strafraum gefoult, der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Eine Minute später traf Feldmann per Heber über Keeper Wrzosek zum 3:0. Mulai hatte sich an der Außenlinie durchgesetzt und seinen Mittelstürmer freigespielt. Nur zwei Minuten später stand es 4:0 für die Platzherren. Tobias Joswig flankte auf Daniel Feldmann, der per Kopf traf. Das schönste Tor des Tages machte Tobias Joswig in der 88. Minute. Kim Weimann flankte scharf in den Strafraum, Joswig nahm den Ball aus 15 Metern direkt und drosch das Leder unhaltbar in den Winkel.

Turowskis neuer Klub vergeigt Aufstieg

Trotz der Freude, die Drewers Trainer Uli Turowski über den Sieg empfand, schluchzte er am Ende doch. Sein zukünftiger Verein SV Disteln hat mit dem 0:4 bei Preußen Hochlarmark die Aussicht auf den Aufstieg damit wohl endgültig verpasst.

VfL Drewer: Jürgens, Muth, Simon, Lingner (62. Mulai), Feldmann, Drews, Paust (46. Philippzick), Hollingsworth, Weimann, Joswig, Kubitza (70. Klawitter)
VfB Hüls II: Wrzosek, Acar (52. Boran), Ciloglu, Wiese, Zolna, Wloch, Bier, Krapoth, Serhan, Theemann, Dujakovic.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
28. Spieltag - Heimspiel gegen DjK Spvgg. Herten

VfL Drewer feiert den Klassenerhalt
Von Bodo Borchert am 09. Mai 2010 19:59

MARL. Mit einem hochverdienten 2:1 (1:1)-Sieg gegen die DJK Spvgg. Herten hat der VfL Drewer zwei Spieltage vor Saisonschluss den Klassenerhalt aus eigener Kraft endgültig geschafft.

Uli Turowski war in allen Belangen mit der Darbietung am Sonntag zufrieden. „Gegen Herten ist immer viel Brisanz im Spiel. Die Partie war die beste der gesamten Rückrunde. Mit Kampf und Spielfreude haben wir heute eindrucksvoll den Beweis erbracht, dass wir in die Bezirksliga gehören.“

Drewer begann selbstbewusst, machte sofort Druck. In der zehnten Minute zirkelte Tobias Drews einen Freistoß in den Hertener Strafraum, Peter Hollingsworth verlängerte per Kopf und es stand 1:0 für Drewer.

Nur drei Minuten später flankte Drews erneut in den Strafraum, Daniel Feldmann und Kevin Paust waren zur Stelle und aus dem Gewühl heraus landete der Ball im Hertener Netz. Doch aus nicht nachvollziebaren Gründen wurde das Tor nicht anerkannt.

Zappa trifft zum zwischenzeitlichen 1:1

Das Spiel wurde in dieser Phase immer härter. Als in der 32. Minute Drewer nach einem Freistoß den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte, nahm sich Michele Zappa ein Herz, zog aus spitzem Winkel direkt ab und erzielte den 1:1-Ausgleich.

Nun legten die Gäste einen Zahn zu, suchten ebenfalls die Offensive. In der 42. Minute hatte Drewers Keeper Sven Jürgens große Mühe, einen Zwölf-Meter-Schuss von Nick Bochholt zu parieren. Auf der Gegenseite hatten Daniel Feldmann per Kopfball, Patrick Simon mit einem Schuss aus spitzem Winkel und Thomas Drews große Möglichkeiten, die Führung herauszuschießen.

Mehr Feuer im Spiel

Der zweite Durchgang brachte noch mehr Feuer ins Spiel. Beide Teams schenkten sich nichts , der offene Schlagabtausch wurde von den Zuschauern begeistert aufgenommen. Leider ließ der Unparteiische Dennis Melsa (Hattingen) oft kleine Nickeligkeiten ungeahndet, der Spielfluss litt zeitweise sehr darunter.

Der VfL Drewer setzte sich für Minuten im Strafraum der Gäste fest, Herten wehrte sich nach Kräften. Doch in der 68. Minute konnten die Dreweraner die Belohnung für ihren Einsatz einstreichen. Nach mehreren Versuchen, Keeper Dominik Colloff zu überwinden, legte Kevin Paust zurück auf Thomas Drews, der mit einem Flachschuss aus 13 Metern das 2:1 für die Gastgeber erzwang. Am Ende resümierte der Hertener Trainer Arno Stockhausen: „Drewer hat verdient gewonnen.“

VfL Drewer: Jürgens, Korczikowski, Simon, Kuhn, Feldmann (88. Göhkan), Drews, Paust(88. Jürgensmeier), Hollingsworth, Weimann, Joswig (86. Lingner), Kubitza

 

Quelle: WAZ, Sport im Westen
27. Spieltag - Auswärts gegen SG Eintracht Gelsenkirchen

SG Eintracht Gelsenkirchen - VfL Drewer 2:3

„Drei Punkte, das ist es, was zählt“, lachte Uli Turowski nach dem Abpiff. Denn wie auch die Hertener scheint der VfL Drewer nach dem Sieg gerettet, auch die Marler haben zehn Punkte auf die Abstiegsränge. Die Partie gegen Eintracht Gelsenkirchen war lange Zeit Einbahnstraßenfußball: „Die kamen hinten einfach nicht raus“, erzählt Turowski. Das gelang dem VfL umso besser, nach elf Minuten stand es 2:0, nach einer knappen Stunde erhöhte Daniel Feldmann auch noch auf 3:0. Doch mit der klaren Führung im Rücken schalteten die Dreweraner einen Gang zurück - und kassierten in der Schlußphase die Quittung. Erst der Anschluss, zwei Minuten später konnte Sven Jürgens einen Elfer von Benjamin Lindenau erst parieren, war im Nachschuss aber machtlos.


VfL Drewer: Jürgens, Kuhn (67. Marquardt), Korczikowski, Feldmann, Paust, Kubitza, Simon, Holllingsworth, Drews (75. Weimann), Joswig (67. Lingner), Muth

Tore: 0:1 Thomas Drews (4.), 0:2 Peter Hollingsworth (11.), 0:3 Daniel Feldmann (56.), 1:3 Semih Kabasakal (86.), 2:3 Benjamin Lindenau (88.)

Quelle: Medienhaus Bauer
26. Spieltag - Heimspiel gegen BVH Dorsten

Zahnloser VfL Drewer geht baden

Von Nils Steufmehl am 25. April 2010 19:45

MARL. „Das Elend tun wir uns hier nicht mehr an“ – einige Zuschauer hatten bei der 1:5-Klatsche des VfL Drewer gegen den BVH Dorsten schon lange vor dem Schlusspfiff die Nase voll.

„Vor dem Tor haben wir keinen Biss gezeigt und hinten hat sich bei uns auch der Schlendrian eingeschlichen“, so VfL-Trainer Uli Turowski. „Wahrscheinlich sind uns die letzten Erfolge zu Kopf gestiegen.“ Dass mit Björn Korczikowski, Thomas Drews und Sven Jürgens gleich drei Stammkräfte verletzt passen mussen, wollte Turowski nicht als Ausrede gelten lassen. Einziger Lichtblick war der quirlige Kevin Paust, der auch zum zwischenzeitlichen 1:3 (72.) verkürzen konnte.

Drei Gegentore im ersten Durchgang

Zuvor brachten sich die Dreweraner allerdings durch haarsträubende Fehler fast selbst in Rückstand. Innerhalb von einer Minute sorgte der starke Dorstener Raoul Reiß mit einem Doppelpack zum 0:2 (34./35.) schon für die Vorentscheidung. Der ebenfalls agile Ilkay Kara erhöhte nach schöner Vorarbeit von Michael Elvermann auf 0:3.

Raoul Reiß schenkt Drewer dreifach ein

Im zweiten Durchgang zeigte Drewer zwar zaghafte Versuche, das Ruder noch herumreißen zu wollen, so wirklich überzeugend sah das Ganze jedoch auch nach dem 1:3 nicht aus. Im Gegenteil. Während den Gastgebern selbst leichteste Pässe missglückten, setzte BVH weiter entscheidende Nadelstiche. Spätestens nach dem 1:4 (80.) durch Maximilian Paul war der Kuchen gegessen. Ersatzkeeper Marcel Seumenicht musste in der 83. Minute sogar ein fünftes Mal hinter sich greifen. Raoul Reiß besorgte mit seinem dritten Treffer des Tages den 1:5-Endstand (83.).

VfL Drewer: Seumenicht, Muth, Simon, Kuhn (65. Marqurdt), Lingner, Feldmann (64. Platzer), Paust, Hollingsworth, Joswig, Mulai (37. Weimann), Kubitza

 

Quelle: Medienhaus Bauer
18. Spieltag - Heimspiel gegen Spfr. Gelsenkirchen

Drewer gewinnt Abstiegsduell gegen SF Gelsenkirchen mit 4:3

Von Christoph Mrosek am 21. April 2010 21:25

MARL. „Mund abwischen und weiter.“ Drewers Trainer Uli Turowski hatte nach den 90 Minuten und dem knappen 4:3 (1:0) Erfolg seines VfL gegen die Sportfreunde Gelsenkirchen einen sehr realistischen Blick auf das Abstiegsduell.

Denn das wirklich erfreuliche an diesem kalten Abend im Gerhard-Jüttner-Stadion waren die drei Punkte. „Über alles andere redet hinterher keiner mehr. Und der Sieg lässt uns zumindest schon einmal mit eineinhalb Beinen in der Bezirksliga bleiben,“ so das Fazit des Übungsleiters. Und zumindest die ersten 30 Minuten des Duells verdiente wirklich das Attribut „Grottenkick“. Fehlpässe am laufenden Meter, lange Bälle, die zumeist weit ins Toraus gingen, dazu Zweikämpfe, die nicht einen Meter Raumgewinn brachten, so präsentierte sich der pure Abstiegsk(r)ampf in der ersten Halbzeit.
Nach 39 Minuten gab es dann endlich die erste sehenswerte Szene. Thomas Drews hatte eine Ecke so präzise in den Strafraum getreten, dass Daniel Feldmann per Kopf zum 1:0 einnicken konnte.
Nach dem Seitenwechsel besann sich Drewer zumindest zwischenzeitlich auch auf spielerische Qualitäten. Vor allem Kevin Paust sorgte immer wieder für Unruhe in den Abwehrreihen der Gelsenkirchener.
Ihm war es in der 47. Minute auch vorbehalten, nach einer schönen Vorarbeit von Kim Weimann das Leder zum 2:0 über die Linie zu schieben. Und als zehn Minuten Thomas Drews nach einer blitzsauberen Einzelleistung das 3:0 erzielte, schien die Partie gelaufen. Zumal auf Seiten der Gäste Baris Geldi nach wiederholter Unsportlichkeit Gelb-Rot sah und sein Team damit unnötig dezimierte.
Doch beim VfL schlich sich wieder der Schlendrian in der Abwehr ein und so sorgte Yalcin Yildiz mit einem fulminanten Schuss in den Winkel nach 61 Minuten für das 3:1. In der 70. Minute blitzte das Kombinationsspiel des VfL noch einmal auf und der gerade eingewechselte Florian Lingner konnte nach einer sehenswerten Hereingabe auf 4:1 erhöhen.
Jetzt war das Spiel eigentlich gelaufen, wenn Drewer nicht mit den Gedanken augenscheinlich schon wieder in der Kabine gewesen wäre. Denn Orhan Demirsay und Sezer Aygün konnten in der 85. und der 90. Minute noch einmal auf 4:3 verkürzen. Gut, dass Schiedsrichter Dirk Szkudlarski nicht noch ein oder zwei Minuten drauf legte.
Sonst wären die drei Punkte womöglich wirklich wieder weg gewesen...

 

Quelle: Medienhaus Bauer
25. Spieltag - Auswärts gegen TuS 05 Sinsen

Drewer verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Von Christoph Mrosek am 18. April 2010 18:35

MARL. Es war ein grauenvolles Derby, das die Zuschauer in Sinsen sahen. Am Ende siegte der VfL Drewer beim TuS 05 verdient mit 2:0 (0:0) und verschaffte sich so Luft im Abstiegskampf.

„Uns war schon klar, dass wir hier nur mit einer destruktiven Taktik auflaufen können. So ist es nun mal halt eben im Abstiegskampf. Und am Ende zählen nur die Punkte“, gibt VfL-Coach Uli Turowski dann auch wahrheitsgemäß zu, dass sein Team an diesem Nachmittag von einem Schönheitspreis meilenweit entfernt ist.
Ganz anders sieht Sinsens Übungsleiter Norbert Sander die Situation nach den 90 trostlosen Minuten. Er spricht von einer „eklatanten Arbeitsverweigerung bei einigen unserer Führungsspieler“. Und TuS-05-Vorsitzender Uwe Schirrmeister droht den Akteuren, von denen eine ganze Reihe immerhin einen Vertrags-Amateur-Status besitzen, später sogar mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen.
Doch zurück zur Partie. Zu Sinsens Entschuldigung, wenn es überhaupt eine geben kann, muss angeführt werden, dass sich Yasim Karadag beim letzten Training eine Knochen-Absplitterung im Fuß zugezogen hatte und mit Dominique Temming ein weiterer Kreativ-Akteur noch an einem Muskelbündel-Riss laboriert. Somit gibt es eigentlich kein Mittelfeld mehr, zumal Mannschaftskapitän Boban Georgiev diesmal schlichtweg nicht stattfindet. Wie überhaupt das gesamte Sinsener Spiel...
Ganz anders der VfL. Zwar gab es hier auch keine überraschenden Ideen, aber zumindest solides Handwerk zu bestaunen. Nämlich eine konsequente Abwehrarbeit gepaart mit langen Bällen in die Spitze: Ein einfaches, aber gegen die desolat wirkenden Sinsener recht probates Mittel. Das dann auch zweimal zum Erfolg führt. In der 62. Minute leistet sich TuS-05-Abwehrspieler Dennis Ley seinen ersten „dicken Bock“. Hier profitiert Kevin Paust, der mit einem Schlenzer Steffen Grugel zum 0:1 überwindet.
Zehn Minuten später schläft Dennis Ley wieder den Schlaf der Gerechten. Auf der Gegenseite ist Florian Lingner hellwach und kann aus kurzer Distanz den Endstand herstellen.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
24. Spieltag - Heimspiel gegen Preußen Hochlarmark

VfL Drewer weiter unten drin

Von Sebastian Stewen am 11. April 2010 19:38

MARL. Der Bezirksligist VfL Drewer muss weiter auf den ersten Heimerfolg im Jahr 2010 warten. Die Turowski-Elf konnte auch gegen den 1. FC Preußen Hochlarmark keinen Dreier einfahren und verlor mit 0:2 (0:1).

Nach dem Auswärtssieg in der letzten Woche gegen Kirchellen hoffte Drewer gegen Hochlarmark weitere Punkte gegen den Abstieg sammeln zu können. Doch die Preußen hatten etwas dagegen. Zwar gehörte die Anfangsphase der Turowski-Elf, aber Kim Weimann und Daniel Feldmann vergaben ihre Chancen zur frühen Führung der Hausherren. Drewer ließ die Gäste immer besser ins Spiel kommen und hatte dann Probleme, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien.

In der 18. Minute bekamen Drewers Abwehrspieler das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Preußens Pascal Prüter legte ab auf den allein gelassenen Nadir Ibrahimovic und der Recklinghäuser traf zum 0:1 für die Gäste. Mit der Führung im Rücken kontrollierte Hochlarmark nun das Spiel.

Weimann vergibt große Ausgleichschance

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Kim Weimann nach einem schönen Spielzug über Peter Hollingsworth und Kevin Paust den Ausgleich auf dem Fuß. Doch der Dreweraner ließ, wie seine Mannschaftskollegen, die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor vermissen und hämmerte das Leder unbedrängt über den Kasten von Preußen-Keeper Markus Matschassek.

Im zweiten Durchgang veränderte sich das Bild kaum, die Gäste kontrollierten das Spiel und Drewer hatte große Mühe sich aus der Umklammerung zu befreien. In dieser Phase des Spiels hatten die Hausherren Glück, dass Preußen aus der Feldüberlegenheit kein weiteres Kapital schlagen konnte. Erst in der Schlussphase des Spiels konnte sich die Turowski-Elf etwas in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Die nun tief stehenden Recklinghäuser ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und setzten ihrerseits gefährliche Konter. So auch in der 81. Minute: Dennis Gödecke bediente Adrain Stalka und VfL-Goalie Sven Jürgens musste zur Ecke klären. Beim anschließenden Eckstoß bekam Faruk Köse das Leder vor die Füße und netzte zum 0:2 Endstand ein.

VfL Drewer: Jürgens, Kubitza, Korczikowski, Juszczak, Hollingsworth, Simon, Kuhn, Weimann, Feldmann, Drews, Paust

 

Quelle: Medienhaus Bauer
23. Spieltag - Auswärts gegen VfB Kirchhellen

Drewer verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Von Bodo Borchert am 05. April 2010 19:25

MARL. Uli Turowski, Trainer des VfL Drewer, war zwar vom Schiedsrichter wegen seiner ständigen Einsprüche schon längst auf die Tribüne verbannt, konnte aber über das gesamte Gesicht strahlen. Seine Truppe hat in Kirchhellen 2:1 (1:0) gewonnen.

Das Spiel war erst zwei Minuten alt, als es den ersten Verletzten zu beklagen gab. Kirchhellens Keeper Boris Bogdan hatte einen Ball aus der Luft gefischt, als ihn Markus Marquardt doch noch anging und mit einen schmerzhaften Pferdekuss zu Boden und anschließend in die Kabine schickte.

Schöne Kombination zwischen Juszczak und Drews

Drewer hatte eine Riesenchance durch Patrick Simon (15.), doch erst in der 20. Minute ging der VfL mit 1:0 in Führung: Matthias Juszczak hatte den Ball im Mittelfeld abgefangen, steil auf Thomas Drews gespielt. Drews flankte auf den pfeilschnellen Juszczak zurück, der per Kopf erfolgreich war. Ein Abseitstor von Kevin Paust erkannte der Unparteiische kurz darauf nicht an.

Im zweiten Durchgang machten die Platzherren Druck und glichen in der 57. Minute aus. Eine verunglückte Flanke von Marc Bahl landete am Innenpfosten und dann im Netz. Drewers Keeper Sven Jürgens hatte erwartet, dass der Ball über das Tor ging. Danach gab es viel Mittelfeld-Geplänkel und harte Aktionen.

Drews schaltet am schnellsten

In der 82. Minute wurde Kevin Paust, der aufopferungsvoll die Kirchhellener Abwehr beschäftigte, vor dem Strafraum wieder einmal gefoult. Fast allen Akteuren war klar, dass der Pfiff ertönen musste, doch das Spiel ging weiter. Thomas Drews schaltete am schnellsten, nahm sich das Leder und lochte zum 2:1 für Drewer ein. Kaum zu glauben, dass hier die Vorteilsregel angewandt wurde.

In der letzten Minute traten die Platzherren einen Freistoß in den Dreweraner Strafraum, Keeper Jürgens hatte längst den Ball gefangen, als er vom nach vorne geeilten Kirchhellener Keeper grob gefoult wurde. Rot für Boris Bogdahn war die logische Folge.

VfL Drewer: Jürgens, Korczikowski, Simon, Kuhn, Feldmann, Drews, Paust (84. Mulai), Hollingsworth, Marquardt (5. Weimann), Kubitza, Juszczak (76. Lingner).

Quelle: Medienhaus Bauer
22. Spieltag - Heimspiel gegen TuS Haltern

TuS Haltern siegt in Drewer und bleibt oben dran

HALTERN Der TuS Haltern hat den Abstand auf Vestia Disteln weiter verringert. Die Haxter-Elf quälte sich in Drewer zu einem 3:1-Erfolg, während Disteln in Hüls unterlag

In richtig guter Stimmung war Spielertrainer Daniel Haxter nach dem Schlusspfiff nicht. Es war eben nicht das Gelbe vom Ei, was seine Elf ablieferte. Das lag aber auch an einem Rasenplatz, der doch sehr viel Ähnlichkeit mit einem Acker hatte. Haxter: „Wir sind froh, dass wir überhaupt spielen konnten. Ein flüssiges Spiel war aber auf keinen Fall möglich.“

Die mitgereisten TuS-Fans bekamen so eine lange Zeit nur fußballerische Magerkost geboten. Drewer verbarrikadierte das eigene Tor mit einer Menschenkette und versuchte sein Glück mit langen Bällen auf den einzigen Stürmer Daniel Feldmann. Die besten Halterner Möglichkeiten vergaben Niklas Berse, der frei vor dem Dreweraner Tor stand, und wenig später Dustin Eilert.

Doppelschlag von Haxter

Auch im zweiten Durchgang waren die Halterner die deutlich bessere Mannschaft. Jubeln durften die Gäste aber erst in der 65. Minute. Tim Kulick schlug eine Flanke in den Dreweraner Strafraum, Daniel Haxter köpfte unhaltbar zur TuS-Führung ein.
Überraschenderweise verlor der TuS nun den Faden. Die abstiegsbedrohten Marler bekamen Oberwasser und kamen zum Ausgleich durch einen abgefälschten Distanzschuss (72.).

Der Halterner Selbstfindungsprozess dauerte noch ein paar Minuten, doch dann machte der TuS mit einem Doppelschlag alles klar. Zuerst verwertete Daniel Haxter ein Zuspiel von Isse Sanders zur erneuten Führung (82.). Zwei Minuten später fand ein Schuss Michael Dölls aus 16 Metern irgendwie den Weg ins Marler Gehäuse.
 
Team und Tore
TUS: Bergeest, Abendroth, Göcke, Eilert, Kulick, Döll, Andrick, Berse (70. Sander), Becker (85. Sebastian Haxter), Führhoff, Fabian Haxter.
Tore: 0:1 Daniel Haxter (65.), 1:1 72., 1:2 Daniel Haxter (82.), 1:3 Döll (84.).

Quelle: WAZ, Sport im Westen
20. Spieltag - Heimspiel gegen Viktroria Resse

VfL Drewer - Viktoria Resse 0:4


Unter keinem guten Stern stand der Auftritt des VfL Drewer gegen Resse. Zunächst sorgten die blauen Auswärtstrikots der Gelsenkirchener beim traditionell in blau-weiß antretenden VfL für Probleme, als dann doch angepfiffen wurde, war es die mangelnde Torgefahr der Dreweraner, die Ärger bereitete. „Wir hatten 8:0-Ecken im ersten Durchgang, aber keine einzige echte Chance”, ärgerte sich Trainer Uli Turowski. Denn nach der Pause hatten die Gäste ihre großen fünfzehn Minuten. In der Viertelstunde nach Wiederanpfiff schossen sich Stefan Colmsee und seine Kollegen wie in einen Rausch, 4:0 stand es zur 60. Minute, erst dann kam mit Daniel Feldmann ein frischer Stürmer beim VfL, der dann aber auch nichts mehr ausrichten konnte. „Es war mehr für uns drin. Aber natürlich hat sich Resse den Sieg verdient”, so Turowski nachher.
VfL Drewer: Jürgens Korczikowski,Mulai, Joswig, Marquardt (60. Feldmann), Kubitza (85. Juszczak), Kuhn, Paust, Hollingsworth, Drews (62. Lingner)

Quelle: WAZ, Sport im Westen
19. Spieltag - Auswärts bei SV Vestia Disteln

Ein verlorener Nachmittag

Herten. Vestia Disteln trennt sich mit einem 2:2 vom VfL Drewer. Uli Turowski wird neuer Vestia-Coach, Sezgin Salli sieht die rote Karte.

Tabellenführung verloren, Toptorjäger verloren aber einen neuen Trainer gefunden: Uli Turowski tritt die Nachfolge von Holger Flossbach beim Bezirksligisten Vestia Disteln an, vermieste aber mit seinem aktuellen Club VfL Drewer den Hertenern das Wochenende: „Ich bin noch nie abgestiegen, das soll auch so bleiben. Bis Saisonschluss denke ich nur an Drewer. Aber nach vier Jahren nutzt sich ein Trainer ab, daher habe ich mich für die neue Aufgabe bei Vestia entschieden”, eröffnete Turowski nach der Partie. Auch die Mannschaft wurde erst nach Abpfiff eingeweiht. Ein Schachzug der sich lohnte: In einem turbulenten Spiel mit viel Geschrei, vielen Fouls und vielen Torchancen erkämpften sich die Marler gegen den Aufstiegsfavoriten ein verdientes Remis. Schwerer als der Punktverlust dürfte dabei der Ausfall des besten Stürmers wiegen: Sezgin Salli sah für ein Revanchefoul an Mahyar Mulai die rote Karte und wird vier Wochen fehlen.

Disteln konnte das Spiel nach dem Rückstand zwar drehen, verpasste es aber nach dem 2:1 mit dem Lukas Kozielski sein Eigentor wieder gut machte nachzulegen. So köpfte Daniel Feldmann nach einer Ecke zum Ausgleich ein und Vestia verlor damit die Tabellenführung.

Neuer Spitzenreiter ist der TSV Marl-Hüls, der zu Hause gegen Buer mit 6:0 gewann, allerdings schon vier Spiele mehr als Disteln bestritten hat.

SV Vestia Disteln: Kassen, Dovengerds, Kozielski, Thyssen, Sezgin Salli, van Briel, Georgiev, Pawlowski (81. Borzek), Walter, Schramme, Cakiroglu (81. Seyhan Salli)

Tore: 0:1 Lukas Kozielski (6.,Eigentor), 1:1 Zoran Georgiev (25.,Foulelfmeter), 2:1 Kozielski (49.), 2:2 Daniel Feldmann (70.)

Rote Karte: Sezgin Salli wg. groben Foulspiels (17.)

 

Quelle: Medienhaus Bauer
17. Spieltag - Auswärts beim TSV Marl-Hüls

Drewer stürmt den Loekamp

Von Nils Steufmehl am 21. Februar 2010 18:35

MARL. Was für ein Paukenschlag! Sieben Heimspiele lang hielt die Festung Loekamp allen wütenden Angriffen stand. Doch nun ist diese beeindruckende Serie gerissen. Der TSV Marl-Hüls unterlag zu Hause mit 1:3. Und das ausgerechnet gegen den abstiegsbedrohten VfL Drewer.

Ein Eckball leitete den Dreweraner Siegeszug ein. Thomas Drews zirkelte das Leder genau auf den Kopf von Tobias Joswig. Dieser hatte keine Mühe und nickte zum 0:1 ein (15.). Die Hausherren taten sich weiter schwer und Drewer entdeckte schon fast vergessene Offensivqualitäten wieder. So war es Thomas Drews, der einen schnellen Angriff über die rechte Seite zum 0:2 abschloss (23.)

Kerem Ceylan meckert sich zum Platzverweis

Es kam nun noch dicker: Der TSV verschwendete seine ganze Konzentration in Diskussionen mit dem Schiedsrichter oder Gegenspielern. Die Strafe folgte in der 38. Minute. Nachdem Kerem Ceylan von Thomas Drews gefoult worden war und auch folgerichtig einen Freistoß erhalten hatte, schien die Sache erledigt. Für Ceylan aber noch lange nicht. Er meckerte so lange, bis er sich innerhalb weniger Sekunden zwei Verwarnungskarten einhandelte und selbst mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Joswig macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel brachte der 1:2-Anschlusstreffer durch Morel Yanan (74.) noch einmal Spannung in die Partie. Drewer verteidigte konsequent und suchte sein Glück in schnellen Kontern. In der 82. Minute schickte Thomas Drews dann Tobias Joswig auf die Reise. Sein Treffer zum 1:3 war die endgültige Entscheidung.

Quelle: Medienhaus Bauer
16. Spieltag - Heimspiel gegen Westfalia Buer

Versöhnlicher Jahresabschluss für den VfL Drewer

Von Dirk Kolakowski am 06. Dezember 2009 16:53

MARL. Fußball-Bezirksligist VfL Drewer hat das Jahr 2009 versöhnlich abgeschlossen und am ersten Rückrundenspieltag ein 4:1 (2:1) gegen Westfalia Buer erkämpft.

Vor dem Anpfiff legten die erste und zweite Mannschaft des VfL Drewer gemeinsam eine Gedenkminute für den am 26. November verstorbenen Michael Rathmann als Zeichen der Trauer sowie der Solidarität und Anteilnahme mit der Familie Rathmanns ein. Der Altherren-Spieler des VfL Drewer, gleichzeitig der Schwiegersohn von Fußballfachwart Walter Dudler, war im Alter von nur 44 Jahren an einer schwierig zu entdeckenden Herzkrankheit verstorben.

Der VfL begann die kurzweilige Regen-Partie, die auf dem Ascheplatz des Gerhard-Jüttner-Stadions ausgetragen wurde, konzentriert und engagiert. Der Führungstreffer resultiert aus der Anfangsphase. Eine Flanke von Tobias Joswig schaufelte Kevin Paust mit der Fußspitze am Bueraner Torhüter Michael Kinner vorbei ins Netz zum 1:0 (4.).

Westfalia Buer erzielte noch vor der Pause das 1:1 (40.) durch Bilal Kuzucu. Ein Moment war die Abwehr nicht im Bilde, aber es sollte die einzige erwähnenswerte Aktion der Gäste bleiben. Fast im Gegenzug zog Drews aus der zweiten Reihe ab, den Ball ließ Gästekeeper Kinner abprallen, Feldmann stand goldrichtig und staubte zum 2:1 (43.) ab.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Drews mit einem Schuss aus 14 Metern in den Winkel auf 3:1 (55.). In der hektischen Schlussphase, bei der sich die Unruhe auf dem Platz auch auf die Zuschauerränge übertrug, setzte Tobias Joswig den Schlusspunkt zum 4:1 (80.).

 

Quelle: Medienhaus Bauer
15. Spieltag - Heimspiel gegen SV Lippramsdorf

VfL Drewer am Boden:
Selbst vom Punkt aus will der Ball nicht rein


MARL. Kampf und Einsatz – unter diesem Motto stand die Partie des abstiegsbedrohten VfL Drewer gegen den SV Lippramsdorf. Doch beim 0:2 seiner Truppe musste Trainer Uli Turowski wieder einmal mit ansehen, dass die alten Tugenden keine Tore garantieren.„Wir sind in der Offensive einfach zu schwach“, weiß Turowski den plausiblen Grund für die Misere seiner Mannschaft. Und dieses Problem war auch der Knackpunkt gegen die Elf von Jupp Ovelhey, der nach MZ-Informationen in der nächsten Saison den Bezirksligisten und Traditionsklub TSV Marl-Hüls trainieren soll.
Entweder agierte Drewer im Abschluss glücklos oder zu halbhrzig. Diese Halbherzigkeit sollte den Hausherren noch kurz vor der Pause das Genick brechen. Kevin Paust konnte das Leder vorne nicht verwerten. Im Gegenzug ging es dann blitzschnell. Lippramsdorfs Simon Boczula drang in den Strafraum ein. Torwart Sven Jürgens stürmte hinaus und erwischte sowohl Ball als auch Gegner derart ungestüm, dass Schiedsrichter Kevin Klein auf Foulelfmeter entschied. Maik Rejek trat an un hämmerte das Rund mit Gewalt in die Maschen (45.) – 0:1.
Feldmann verschießt Elfmeter für den VfL
Drewer wollte nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen. In der Nachpielzeit der ersten Hälfte wurde Patrick Simon im gegnerischen Sechzehner am Fuß erwischt. Wahrscheinlich war allein sein spaktakuläres Abheben dafür verantwortlich, dass der Elfmeterpfiff diesmal ausblieb.
Nach dem Seitenwechsel agierten beide Teams äußerst hektisch und überboten sich gegenseitig mit Ballverlusten. In der 60. Minute bewiesen die Gastgeber dann, dass sie selbst auch mal schnell in die Spitze kombinieren können. Florian Lingner bediente Kevin Paust mit einem Zuckerpass. Dieser wurde im Strafraum von Marc Steffen unfair gestoppt – wieder Elfmeter. Nun hatte der VfL Drewer doch noch die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Daniel Feldmann trat an. Allerdings scheiterte der Sturmrecke am glänzend aufgelegten Sven Berger.
Selbst vom Punkt aus soll es im Moment einfach nicht klappen. So kam es wie es kommen musste. Zehn Minuten später sorgte Saiffidin El Batal mit dem 0:2 (70.) für die endgültige Entscheidung.

Quelle: WAZ, Der Westen
14. Spieltag - Auswärts bei VfB Hüls II

Ein harmloses Derby zwischen Hüls und Drewer

15.11.2009, Paul Monninger
Marl. „Für ein Derby ist das viel zu harmlos”, sagte Christos Karaissaridis, Co-Trainer beim Bezirksligisten VfB Hüls II während der Partie gegen den VfL Drewer. Sie endete mit einem 0:0.

Denn allzu viel Leidenschaft, Zweikampfhärte, Emotionen, also alles das, was ein Derby, ein Vergleich zwischen zwei benachbarten Mannschaften ausmacht, gab es auf Kunstrasen im Regen nicht.

Dabei hatte vor allem der VfL Drewer viel vor. Noch immer steht die Elf von Uli Turowski auf einem Abstiegsplatz – und die Hälfte der Saison ist bald rum. Doch trotz einiger Gelegenheiten im ersten Durchgang kam es für die Dreweraner nie zu gefährlichen Situationen. Zu harmlos erschien das Team vor dem Tor von Kingsly Moses, in Marler Fußballkreisen besser bekannt unter seinem Spitznamen „Alex Eto”.

Sein Gegenüber Sven Jürgens hatte mehr zu tun. Die spielerisch überlegenen Hülser prüften den starken Schlussmann vor allem in der ersten Halbzeit mehrfach. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der VfB Glück, nicht gleich in Unterzahl zu geraten. Nach einem Zweikampf zwischen Drewers Kapitän Tobias Joswig und Engin Yavuzaslan, der von der NRW-Liga-Elf zur Reserve stieß, gab der Schiedsrichter nur Joswig die gelbe Karte, obwohl der Hülser mit einem Schlag nach hinten eigentlich eine Tätlichkeit begangen hatte. Sehr zum Ärger von Uli Turowski, dem Trainerkollege Henry Schoemaker vom VfB Hüls sofort zustimmte. Nach Spielschluss entschuldigte sich der Übeltäter bei Turowski, die beiden lagen sich wieder versöhnt in den Armen.

Zuvor jedoch gab es einen weiteren Aufreger. Bei einer der wenigen Offensivaktionen der Dreweraner traf Daniel Feldmann per Kopf ins Tor - was jedoch sogleich wegen Foulspiels abgepfiffen wurde. „Da war gar nichts”, schimpfte Uli Turowski, der mit dieser wie mit vielen weiteren unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen in dieser Saison haderte. Zumindest in der Defensive lief es diesmal aber rund, die langen Abwehrrecken ließen nichts mehr zu.

Bitter für die Hülser. Fünf Minuten vor Schluß fasste sich Keeper Moses an den Oberschenkel. Die alte Verletzung meldete sich zurück, weil Schoemaker schon dreimal gewechselt hatte, streifte in der Schlussphase Kim Dobersek das Torwarttrikot über – ohne das Drewer das ausnutzen konnte. „Wie immer haben wir Pech mit dem Schiedsrichter. Aber mit dem einen Punkt kann ich leben”, sagte Uli Turowski nachher.

VfB Hüls II: Moses, Köksal, Wadolny, Dobersek, Köstekci, Bier (80. Zolna), Ahmed, Batmaz (63. Wloch), Acar (52. Theemann), Yavuzaslan, Vasic

VfL Drewer: Jürgens, Muth, Simon, Kuhn, Feldmann (90. Lingner), Drews, Paust (51. Platzer), Hollingsworth, Joswig (78. Juszczak), Marquardt, Kubitza

 

Quelle:MedienhausBauer
13. Spieltag - Auswärts bei DjK Spvgg. Herten

Katzenbusch-Kicker jubeln

von Christoph Schenk am 08. November 2009 18:48

KATZENBUSCH. Die Bezirksligisten der DJK Spvgg. Herten sind begeistert. Die Mannschaft machte einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller.

Im Nachbarschaftsduell setzten sich die Katzenbusch-Kicker mit 2:0 gegen den VfL Drewer durch.
„Ein völlig verdienter Sieg“, sagte Hertens Arno Stockhausen nach dem Spiel. Ganz anders sah es sein Gegenüber Uli Turowski: „Wir hatten über 90 Minuten mehr vom Spiel. Die Niederlage ist sehr ärgerlich.“ Hatten die Trainer unterschiedliche Spiele gesehen? Zumindest hatte wohl jeder seine ganz eigene Art, mit dem Gesehenen umzugehen. Fest steht: Das Kellerduell begann auf mäßigem Niveau. Sicherlich auch, weil zur Überraschung einiger die Stadt den Rasenplatz freigegeben hatte. Der war tief. Und so war feines Kombinationsspiel Mangelware.
Drewer kam besser aus den Startlöchern, vergab aber durch Mahyar Mulai und Torben Muth aussichtsreiche Einschusschancen (6.). Auf der anderen Seite scheiterte der starke Lukas Dzierzega an Drewers Schlussmann Sven Jürgens (10.). Nach 21. Minuten war das Spiel für Hertens Carsten Kloiber beendet. Er kam mit Verdacht auf einen Bruch im Fuß ins Krankenhaus. Die Katzenbusch-Elf reagierte unbeeindruckt. Drewer hatte dafür die bessere Chance zur Führung. Daniel Feldmann beförderte den Ball aus kurzer Distanz aber neben das Tor (39.). Zielsicherer war Michele Zappa. Der Hertener Stürmer köpfte eine Minute vor der Pause zum 1:0 ein.
Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hausherren das Spiel. Nur mit dem Toreschießen taten sich die Hertener schwer. Und sie hatten Glück. In der 70 Minute hätte Schiedsrichter Henning Tripp einen Handelfmeter für Drewer geben müssen. Tat er aber nicht. Mit viel Platz zum Kontern hatten die „Süder“ nun zahlreiche Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Die Erlösung kam aber erst in der 88. Minute. Da flankte André Borkowitz auf Fabian Pfennigstorf. Der köpfte freistehend das 2:0 und machte den Sack zu.

Quelle: Medienhaus Bauer
12. Spieltag - Heimspiel gegen SG Eintracht Gelsenkirchen

Für Turowski-Elf geht es aufwärts

Von Bodo Borchert

Drewer. So kann es weiter gehen beim VfL Drewer. In zwei Partien sechs Punkte eingefahren und endlich nicht mehr nur den Blick auf das Tabellenende gerichtet. Mit 3:0 (1:0) besiegte der VfL die Eintracht aus Gelsenkirchen. -

Schon in der 12. Minute gingen die Platzherren mit 1:0 in Führung. Daniel Feldmann nahm eine scharfe Flanke mit der Brust an und drückte aus kurzer Distanz ein. Dann allerdings plätscherte die Partie dahin, viel Leerlauf war zu ertragen, bis in der 32. Minute endlich wieder etwas zu sehen war. Torben Muth dribbelte sich bis auf acht Meter an Eintracht-Keeper Daniel Riemer heran, doch sein Schuss versprang und ging fast parallel zur Torauslinie ins Aus.

Im zweiten Durchgang gingen die Gäste aus Gelsenkirchen härter zur Sache, suchten den Ausgleichstreffer und öffneten den Platzherren Tür und Tor. Nach einem Konter erhöhten die Gastgeber auf 2:0 (63.): Thomas Drews lief aufs gegnerische Tor zu und war mit einem präzisen Flachschuss erfolgreich. Obwohl zwei seiner Mitspieler völlig frei wesentlich besser postiert waren nutzte er seine Möglichkeit. Gut, dass sein Versuch nicht schief ging.

Die Eintracht gab nicht auf, suchte weiter nach Möglichkeiten, brachte aber den Dreweraner Schlussmann Marcel Seumenicht nie ernsthaft in Gefahr. Als in der 81. Minute Thomas Drews einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum zirkelte, war Kevin Paust zur Stelle, nahm den Ball direkt aus der Luft und erzielte das 3:0. Feldmann hätte leicht ein weiteres Tor erzielen können. Thomas Drews hatte geflankt, doch sein Kopfball streifte äußerst knapp über das Tor. Tobias Joswig vergab ebenfalls noch eine Chance. Auf der anderen Seite musste Keeper Seumenicht auch einmal sein Können beweisen. In der 80. Minute wehrte er einen Schuss von Semih Kabasakal ab, der Nachschuss von Marcel Basfeld ging am Tor vorbei. Verdienter Sieg für Drewer.

 

Quelle:Medienhaus Bauer
11. Spieltag - Auswärts in BVH Dorsten

Drewer dreht den Spieß um

Von Bodo Borchert

Dorsten. Bisher hatte der VfL Drewer in zehn Spielen immerhin eine Partie gewonnen. Und zwar nur gegen Bezirksliga-Schlusslicht BW Wulfen. Also war klar: Drewer wird für den BVH Dorsten eine leichte Beute. Doch am Ende hieß es 3:0 (1:0) für den Gast aus Marl. -

Uli Turowski, Trainer der Marler, kommentierte nach der Begegnung: "In dieser Saison haben wir schon bessere Spiele gezeigt, sind aber nicht belohnt worden."

Ganz so dürfte "Turo" das nicht gemeint haben, denn über 90 Minuten kämpften die Dreweraner, gaben keinen Millimeter Boden preis und erspielten sich sehr viele Großchancen.

Dorsten dagegen hatte oft mehr vom Spiel, aber traf das Dreweraner Tor nur sehr selten. Die meisten Schüsse gingen in die Wolken oder weit daneben.

Und wenn ein Schuss aufs Tor ging, war da Marcel Seumenicht, der eine fehlerlose Partie bot: In der 44. Minute drohte ein indirekter Freistoß in seinem Tor einzuschlagen, doch wie ein Blitz fischte Seumenicht den Ball aus dem Winkel und verhinderte den Ausgleich. Bereits in der sechsten Minute gingen die Gäste in Führung. Dorsten war überhaupt noch nicht ins Spiel gekommen, hatte den Gegner auch wohl nicht ernst genommen, als Kevin Paust aus spitzem Winkel zum 1:0 traf. Zwei Minuten später drosch Paust den Ball an den Dorstener Innenpfosten.

Im zweiten Durchgang drehten die Platzherren auf , Drewer stand häufig unter Druck. Als aber in der 80. Minute Tobias Joswig einen Abspielfehler der Platzherren abfing und Daniel Feldmann bediente, traf dieser aus zwölf Metern ins Tor. Nur zwei Minuten später stand es 3:0: Mahyar Mulai legte auf Feldmann, der seinen zweiten Treffer erzielte.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
10. Spieltag - Heimspiel gegen TuS 05 Sinsen

Drewer im Angriff viel zu harmlos

Marl -  Zehn Spiele, fünf Punkte. Der VfL Drewer hat im Bezirksliga-Derby gegen den TuS 05 Sinsen den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst und hat nun fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
Es ist noch ein zartes Pflänzchen, aber es war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Spielerisch lieferten die Platzherren die beste Leistung seit Wochen ab, in der Offensive zeigten sie aber wenig Effektivität. Für seinen Kuschelkurs wäre der Sturm des VfL Drewer fast um ein Haar für den Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Aus drei Riesenchancen der ersten Hälfte machten Mayhar Mulai (5.), Kevin Paust (9.) und Andre Kuhn (34.) kein Tor. Zudem scheiterte Tobias Joswig nach dem Seitenwechsel am Pfosten (52.).

Die Preise kassierte der Aufsteiger aus Sinsen: In der 25. Minute rächte sich die mangelnde Chancenverwertung. Den Freistoß des Sinsener Boban Georgiev verlängerte Drewers Abwehrrecke Matthias Juszczak mit dem Hinterkopf. Dominique Temming lauerte hinter seinem Gegenspieler, stoppte mit der Brust und drosch das Leder unhaltbar für Sven Jürgens zum 0:1 ins Netz.

Mit feinem Konterfußball in der zweiten Halbzeit kamen die Gäste zum verdienten Erfolg. Der für Mirko Grieß eingewechselte Martin Tatura war erst neun Minuten in der Partie, als er ein schönes Solo zum vorentscheidenden 0:2 in der 81. Minute abschloss. 120 Sekunden später traf Maik Müller zum 0:3.

In der hektischen Schlussphase sah der für Yildirim Mahmut eingewechselte Sinsener Marvin Romberg nach 17 Minuten wegen Handspiels und Meckerns in der 79. Minute Gelb-Rot. Nach dem Schlusspfiff kassierte Drewers Juszczak wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. Der TuS 05 Sinsen verbesserte sich mit 16 Zählern auf Platz fünf.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
9. Spietag - Auswärts bei 1.FC Pr. Hochlarmark

Der VfL Drewer geht in Hochlarmark unter

Senghorst. (meho) Das Ergebnis will Trainer Uwe Jesih nicht überbewerten. -

Bezirksligist 1. FC Preußen besiegte den VfL Drewer zwar deutlich mit 5:1 (3:0). Spielerisch habe das Team vom Senghorst nicht überzeugt. In die Karten spielte den Platzherren die frühe Führung durch Adrian Stalka, die Drewers Spiel in der ersten Halbzeit sichtlich lähmte. Keine vier Minuten waren gespielt, als der Preußen-Torjäger nach einer Faustabwehr von VfL-Torhüter Sven Jürgens nicht lange fackelte und trotz Bedrängnis von André Kuhn und Torben Muth mit einem Fallrückzieher zum 1:0 traf. Über sein zweites Saisontor konnte sich Stalka nicht lange freuen. Nur 20 Minuten spätere lernte er die Schattenseite des Sports kennen. Der Hochlarmarker stürmte auf das VfL-Tor zu, ehe er im Strafraum vom herauseilenden Jürgens von den Beinen geholt wurde. Dabei zog er sich eine klaffende Wunde am Bein zu. Den fälligen Foulelfmeter hatte übrigens Adnan Mulavdic sicher zur 3:0-Vorentscheidung verwandelt (24.). Zuvor hatte sich Orhan Demirbay auf der linken Außenbahn gegen Matthias Juszczak durch gesetzt. Dessen Zuspiel nahm Faruk Köse auf und vollstreckte zum 2:0 (14.). In der Kabine muss Drewers Trainer Uli Turowski deutliche Worte an sein Team gerichtet haben.

Die Gäste machten nach der Pause mächtig Dampf. Bis zur 55. Minute hielt Hochlarmark dem Druck stand. Beim Kopfball von Matthias Juszczak war Matschassek aber chancenlos - 1:3. Im Gegenzug hielt die Jesih-Elf die Antwort parat. Wieder zeichnete sich Demirbay als Vorbereiter aus, Emile Salissou vollstreckte ins kurze Ecke zum 4:1 (56.). Zehn Minuten später durfte dann auch Demirbay jubeln, der den 5:1-Endstand besorgte.

 

Quelle: WAZ, Der Westen
8. Spietag - Heimspiel gegen VfB Kirchhellen

VfL Drewer - VfB Kirchhellen 2:2

Marl. Weiterhin auf der Stelle tritt der VfL Drewer. Auch gegen den VfB Kirchhellen sprang für die Elf von Uli Turowski nicht mehr als ein Remis heraus. „Insgesamt ist das natürlich gerecht, aber für uns unglücklich. Man hat gesehen, dass vielen unserer Spieler aufgrund von Arbeit, Verletzungen, Urlaub oder Trainingsrückstand die Fitness fehlt. Ab der 70. Minute lässt die Kraft nach”, berichtet der Coach.

Aber auch vorher lief nicht alles rund für den VfL. Nach zehn Minuten verschoss Thomas Drews einen Elfmeter. Kollege Jusczak machte es kurz darauf, ebenfalls vom Punkt aus, besser. Doch die Führung hielt nicht einmal bis zur Halbzeit. Kirchhellen drehte im zweiten Durchgang noch einmal auf, dann traten die erwähnten Fitnessprobleme auf und Drewers erneute Führung durch Daniel Feldmann hielt nur ein paar Minuten. Tragisch endete die Partie für einen Kirchhellener, der sich beim Zusammenprall mit Mahyar Mulai so schwer verletzte, dass der Notarzt gerufen werden musste.

Quelle:WAZ, Der Westen
7. Spieltag - Auswärts gegen TuS Haltern

TuS Haltern - VfL Drewer 4:1

Haltern am See. „Das war eine klare Angelegenheit”, freute sich Halterns Spielertrainer Daniel Haxter nach dem Sieg über den ersatzgeschwächten VfL Drewer. Schon nach 34. Minuten war alles gelaufen, 3:0 führte der Vizemeister da.
„Die Personalsituation war dramatisch. So können wir mit Teams wie Haltern nicht mithalten”, fand Drewers Uli Turowski und übte sich in Galgenhumor: „Wenigstens endete die zweite Halbzeit mit 1:1” - denn nach Sven Hozjaks 4:0 hatte TuS-Keeper Lukas Berkenkamp in der Schlußphase mit einer missglückten Fußabwehr Spielertrainer Daniel Haxter unfreiwillig auf die Trefferliste gesetzt: „Er will klären, schiesst mich an und der Ball geht ins Tor. Das ist natürlich Pech, lachte Haxter.
TuS Haltern: Berkenkamp, M.Göcke, Eilert, Brinkert, Döll, Hozjak(65. Henschel), Becker, Fürhoff, J.Göcke, Sander(72. Rittmeier), Daniel Haxter
VfL Drewer: Jürgens, Muth, Korczikowski, Lingner, Drews, Jusczak, Joswig (60. Palm), Marquardt, Mulai (20. Klimesch), Kuhn, Uzunali

Tore: 1:0 Tobias Becker (25.), 2:0 Sven Hozjak (30.), 3:0 Julian Göcke (34.), 4:0 Hozjak (57.), 4:1 Daniel Haxter (85. Eigentor)

Quelle: Medienhaus Bauer
6. Spieltag - Heimspiel gegen BW Wulfen

Drewer trifft gleich vier Mal

Von Bodo Borchert

Drewer. Grund zur Überheblichkeit besteht längst nicht. Zwar schlägt das bisherige Schlusslicht Vfl Drewer den Tabellenvorletzten BW Wulfen mit 4:0 (0:0), doch es ist noch längst nicht alles Gold, was im Jüttner-Stadion bei dem Erfolg glänzt. -

Lediglich drei Spieler der Stammmannschaft der vergangenen Saison sind BW Wulfen erhalten geblieben. Die Mannschaft setzte sich fast nur aus Neuzugängen und aus der eigenen Jugend zusammen. Dementsprechend einseitig verlief die Begegnung. Über fast 90 Minuten konnte Drewer das Spiel machen. Nur dem Glück und dem Können von Keeper Lars Brombach war es zu verdanken, dass Wulfen das 0:0 bis zur Pause halten konnte.

Bereits in der 1. Minute hätten die Platzherren in Führung gehen können, als Daniel Feldmann einen sehenswerten Fallrückzieher auf das gegnerische Tor zirkelte. Keeper Brombach zeigte dort bereits seine Klasse. Die einzige aber auch beste Torchance hatten die Gäste in der 45. Minute: Dominik Hoffmann ließ nach einem Konter Drewers Keeper Sven Jürgens an der Strafraumgrenze stehen, verfehlte das leere Tor aber nur knapp. Im zweiten Durchgang aber spielte nur noch eine Mannschaft. Drewer ging bereits in der 50. Minute durch Daniel Feldmann in Führung. Mahyar Mulai legte vor und Feldmann verwandelte aus vollem Lauf.

Der Knoten war geplatzt, Thomas Drews setzte einen 16-Meter-Schuss an den Innenpfosten. Drei Minuten später wurde Drews im gegnerischen Strafraum gefoult, der fällige Elfmeterpfiff blieb aber aus. In der 62. Minute drosch Florian Lingner den Ball aus sechs Metern über das Tor, Sekunden später verwandelte er zum 2:0. Das 3:0 fiel in der 69. Minute. Kevin Paust war mit einem wuchtigen Schuss erfolgreich. Nun stand Wulfen ständig unter Druck. Keeper Jürgens wurde überhaupt nicht mehr geprüft. Das 4:0 hatte Lingner auf dem Fuß, als er über 30 Meter auf Keeper Brombach zulief, den Ball aber nur in die Arme des Wulfener Keepers schoss. Nur Augenblicke später machte es Kevin Paust wesentlich besser: Der nur Sekunden vorher eingewechselte Deniz Uzunali flankte scharf auf den Dreweraner Mittelstürmer, der per Kopf zum 4:0 in den Winkel traf. Uli Turowski fiel ein Stein vom Herzen. "Endlich" war sein gesamter Kommentar.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
5. Spieltag - Auswärts bei Viktoria Resse

Drewer kassiert unglückliches 2:3 und "Fliese" sieht Rot

Von Bodo Borchert

Resse. Arg gerupft kam der VfL Drewer aus Resse zurück. Eine unglückliche 3:2 ( 2:2)-Niederlage im Gepäck, Trainer Uli Turowski zunächst auf die Bank und später auf die Tribüne verwiesen, Markus Marquardt mit Gelb- Rot in die Kabine geschickt und nach dem Schlusspfiff Patrik Simon mit glatt Rot belegt. -

Dabei hatte alles so gut begonnen. Die wütenden Angriffe von Resse beantwortete Christian Lingner mit einem Distanzschuss aus 16 Metern mit seinem Tor zum 0:1 (6.). Matthias Juszczak hatte vorgelegt und die unerwartete Führung ermöglicht. Uli Turowski war deutlich anzusehen, dass ihm dieses frühe Tor eigentlich nicht passte. " Die meinen jetzt, es geht so einfach weiter, und wir brauchen nichts mehr zu tun", ahnte er Böses.

Prompt folgte in der 12. Minute die Ernüchterung. Der Resser Pascal Kötzsch dribbelte sich durch die halbe Dreweraner Hintermannschaft, traf aus spitzem Winkel den Innenpfosten und danach zum 1:1 ins Tor.

In der 25. Minute gingen die Platzherren mit 2:1 in Führung. Nach einem Freistoß von Stefan Colmsee köpfte Kötzsch unhaltbar ein. Trotzdem spielte der VfL eine gleichwertige Partie, konnte in der 42. Minute sogar ausgleichen. Julian Platzer hatte eine Ecke auf Matthias Juszczak gezirkelt, der per Kopf traf.

Im zweiten Durchgang hatte man eine wütende Heimmannschaft erwartet, doch der VfL machte über weite Strecken das Spiel. In der 75. Minute aber fiel das sehr schmeichelhafte 3:2 für die Gastgeber. Marc Neumann wurde von Mahyar Mulay im Dreweraner Strafraum zu Fall gebracht und Stefan Colmsee verwandelte den für Uli Turowski völlig unberechtigten Elfmeter. Danach verschwand der Dreweraner Trainer auf der Tribüne, weil ihn Schiedsrichter Holger Derbort vorübergehend nicht mehr hören und sehen wollte. Drei Minuten später sah Markus Marquardt Gelb- Rot, weil er den Schiedsrichter nicht leiden konnte. Und nach dem Schlusspfiff wurde Patrik "Fliese" Simon mir Rot bestraft, weil er sich über die vielen Ungerechtigkeiten beschwerte.

 

Quelle: WAZ, Der Westen
4. Spieltag - Heimspiel gegen SV Vestia Disteln

VfL Drewer - V. Disteln 0:4


Marl. „Das war die Rache für die beiden Pleiten in der letzten Saison”, freute sich Distelns Trainer Holger Flossbach nach dem Kantersieg bei Kumpel Uli Turowski und dessen Dreweranern. Besonders erfreulich für Flossbach: Beim VfL ist er noch für die Alten Herren aktiv. „Da werde ich beim nächsten Training mit stolz geschwellter Brust auflaufen können”, lacht der Distelner Coach.
Mit der besten Saisonleistung, einem erneuten Doppelpack von Sezgin Salli, einem von Ersatzkeeper Marco Magga gehaltenen Elfmeter und einem zufriedenen Trainer sicherten sich die Hertener aufgrund der Pleite des TSV Marl-Hüls mit weiterhin makelloser Bilanz von vier Siegen aus vier Spielen die alleinige Tabellenführung. „Drewer war heute nicht gut drauf, die werden sich aber auch noch fangen. Bei uns läuft es dagegen richtig gut”, so Flossbach.
Drewer: Jürgens, Muth (80. Platzer), Simon, Feldmann (75. Uzunali), Korczikowski, Drews, Paust, Hollingsworth, Joswig, Mulai, Jusczak
Disteln: Magga, Dovengerds (80. Klöpperpieper), Kozielski, Walter, v.Briel (70. Sukjit), Cakiroglu, Schramme, Tyssen, Pawlowski (70. Araya), Sezgin Salli, Z.Georgiev
Tore: 0:1 Sezgin Salli (8.), 0:2 Zoran Georgiev (38.), 0:3 Mark Pawlowski (59.), 0:4 Salli (75. Foulelfmeter) Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot für Tobias Joswig (Drewer, 75.), Marco Magga (Disteln) pariert Foulelfmeter von Sven Jürgens (25.)

 

Quelle: WAZ, Der Westen
3. Spieltag - Auswärts bei Spfr. Gelsenkirchen

Spfr. Gelsenkirchen - VfL Drewer 1:2


Gelsenkirchen . „Bitter, bitter, bitter”, klagte Uli Turowski, Trainer des VfL Drewer nach der erneuten Pleite. Wieder sorgten Schiedsrichterentscheidungen für die Niederlage. Der VfL war durch Peter Hollingsworth in Führung gegangen, Joswig verpasste kurz darauf das zweite Tor, ehe Matthias Juszczak per Kopf das 2:0 doch machte - denkste. Denn der Schiedsrichter gab den Treffer nicht. „22 Spieler und alle Zuschauer wussten nicht, was er da gesehen hat”, soTurowski. Doch der Ärger sollte noch größer werden. Denn im direkten Gegenzug drängten die Gelsenkirchener in den Strafraum, einer fiel und plötzlich gab es Elfmeter. Wegen Meckerns musste Björn Korczkikowski vom Platz, während die Hausherren ausglichen.
Drewer ließ sich schocken, nur Keeper Jürgens hielt mit guten Paraden das Remis fest- bis er in der 75. doch noch überwunden werden konnte. Mit einem Punkt aus drei Spielen steht der VfL Drewer nun auf dem vorletzten Platz.
Vfl Drewer: Jürgens, Muth, Korczkikowski, Lingner, Feldmann, Drews, Hollingsworth, Joswig, Kubitza, Kuhn, Juszczak

Tore: 0:1 Peter Hollingsworth (35.), 1:1 (40. Elfmeter), 2:1 (75.)
Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Björn Korczikowski wegen Foulspiels und Meckerns (39.)

 

Quelle: Medienhaus Bauer
2. Spieltag - Heimspiel gegen TSV Marl-Hüls

Turowski-Kicker knicken ein

Von Dirk Kolakowski

Drewer. Mit einem Schützenfest und vielen guten Ansätzen hat der TSV vor dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen SV Lippramsdorf Selbstvertrauen getankt. Die Elf von Heribert Katter gewann beim VfL Drewer locker mit 3:5 (2:1) und entfachte mit sehenswerten Kombinationen und schönen Toren die Fußballeuphorie bei seinen Fans.

Doch zunächst setzte der Gastgeber nach dem enttäuschenden Liga-Auftakt bei Westfalia Buer (0:0) die Akzente. Im Mittelpunkt standen Kevin Paust und Thomas Drews. Nach einer Ecke nutzte Paust einen Stellungsfehler seines Bewachers Henning Witjes und überwand TSV-Torwart Mario Meiwes mit einem frechen Lupfer: 1:0 (3.).

Heribert Katter hatte nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Herten wieder konsequent auf die Jugend gesetzt. Die Feldspieler, die der TSV-Trainer aufbot, hatten gerade mal ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren. Nach der frühen Führung blieben die Platzherren dominierend, hielten im Gegensatz zu der Partie in Buer mit variantenreichem Spiel auch das Heft in der Hand. Nach einer Traumvorlage von Daniel Feldmann überlistete Drews den TSV-Torwart zum zweiten Mal: 2:0 (34.).

Nach diesem zweiten Streich nahmen die Gastgeber das Tempo aus dem Spiel. Der Anschlusstreffer fiel wie aus heiterem Himmel. VfL-Abwehrchef Torben Muth leistete sich ein überflüssiges Foul im Strafraum gegen Ramon Fahrenhorst. Sebastian Ruhe verwandelte den Strafstoß zum 2:1 (37.). In der Folgezeit war der Turowski-Elf die Verunsicherung deutlich anzumerken und auch vom Spielfluss der Anfangsphase war nur noch wenig zu sehen.

Die Folge: Drei Minuten nach dem Seitenwechsel köpfte Celil Ese den zu diesem Zeitpunkt verdienten 2:2-Ausgleich (48.). Im Mittelpunkt dann eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters Alexander Wissing. Kevin Paust klärte am Boden liegend mit dem Kopf. Für den Borkener Unparteiischen eine klare Sache: Rot. Ruhe verwandelte auch seinen zweiten Elfmeter, dieses Mal glücklich im Nachschuss: 2:3 (54.)

Die Elf von Uli Turowski kam kaum mehr über die Mittellinie, stattdessen gab es weiter Einbahnstraßenfußball Richtung VfL-Tor. So hätte schon TSV-Neuzugang Yanan Korel bereits drei Minuten nach der Führung erhöhen können, verzog aber. Während VfL-Keeper Jürgens unter Dauerbeschuss stand, war sein Gegenüber Meiwes quasi arbeitslos.

Für die überfälligen weiteren Treffer sorgte der für Brian Best eingewechselte Tim Theemann. Der wochenlang am Knie verletzte A-Jugendspieler erhöhte bei seinem Saisondebüt mit einem Doppelschlag (65./67.) auf 2:5.

Nach großer Kritik an seiner Leistung am ersten Spieltag steigerte sich VfL-Stürmer Daniel Feldmann, konnte mit seinem Treffer zum 3:5 (70.) aber nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

 

Quelle: WAZ, Der Westen
1. Spieltag - Auswärts bei Westfalia Buer

W. Buer - VfL Drewer 0:0


Gelsenkirchen. „Vielleicht haben einige am Wochenende zu viel gefeiert. Auf jeden Fall haben wir heute eindeutig zwei Punkte verschenkt. Was wir an Möglichkeiten hatten, die Gegner waren nach 20 Minuten nur mehr zu zehnt. Wir hätten nur etwas schneller spielen und danke sagen müssen”, ärgerte sich Uli Turowski, Trainer des VfL Drewer. Denn mehr als ein torloses Remis sprang für seine Mannschaft beim Auftakt gegen Westfalia Buer nicht heraus.
Vfl Drewer: Jürgens, Muth, Simon (60. Lingner), Feldmann, Drews, Paust, Hollingsworth, Joswig, Marquardt, Mulai (30. Platzer), Kubitza

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Buer (20.)