Presseartikel

 

Quelle: Medienhaus Bauer
29. Spieltag - Heimspiel gegen TuS 05 Sinsen

Der VfL Drewer tritt nach 98 Jahren mit einer Niederlage ab

Von Christoph Mrosek am 27. Mai 2011 21:41

Marl. Die sportliche Geschichte des VfL Drewer endet nach 98 Jahren mit einer Niederlage. Mit 1:3 (0:1) verlor die Schlabitz-Truppe das letzte Meisterschaftsspiel unter dem alten Namen gegen den TuS 05 Sinsen.

n der kommenden Saison wird das Team bekanntlich im neuen Fusionsverein FC Marl 2011 an den Start gehen und damit ein neues Kapitel Fußball-Historie aufschlagen. Der TuS 05 Sinsen machte dabei klar, dass er sein Saison-Ziel, den dritten Platz in der Bezirksliga, auch nicht aus Gründen der Höflichkeit aus den Augen verlieren wollte. Und für den unbedingten Siegeswillen wurde das Team bereits nach 16 Minuten belohnt. Da trat Bilal El Sabeh zu einer Standard-Situation an und schaffte ein besonderes Kunststück. Zum ersten Mal in seiner Karriere wurde Drewers Keeper Sven Jürgens nämlich durch eine direkt verwandelte Ecke bezwungen. Und wenn Mirko Grieß in der 34. Minute mit einem fulminanten Schuss nicht nur den Querbalken getroffen hätte, wären die Gäste früh auf die Siegerstraße eingebogen.

So dauerte es bis zur 67. Minute, ehe Sinsen alles klar machte. Da trat Boban Georgiev zu einem Foulelfmeter an (der eingewechselte Keeper Marcel Seumenicht hatte Mirko Grieß gelegt) und verwandelte sicher. Den dritten TuS-05-Treffer steuerte Dominique Temming in der 69. Minute per Kopf bei. Tobias Mielek sorgte dann 15 Minute vor dem Ende noch für eine Ergebnis-Korrektur.

Quelle: Medienhaus Bauer
28. Spieltag -Auswärts beim TSV Marl-Hüls

TSV Marl-Hüls - VfL Drewer 3:0 (1:0)

MARL. Der TSV hat schon eine Hand an der Meisterschale! Durch einen souveränen 3:0-Sieg im Derby gegen Drewer und die 1:2-Pleite von Vestia Disteln bei BVH Dorsten haben die Hülser einen Spieltag vor Schluss die Tabellenführung erobert!

TSV Marl-Hüls: Schmid, Flossbach (56. Dannowski), Zepanski, Temel, Witjes, Sadlowski, Cetera, Wloch (72. Niemyjski), Kacar, Pawlowski (46. Kaiser), Ruhe.
VfL Drewer: Jürgens, Hollingsworth, Kubitza, Uehlemann, Franke, Develi (64. Rudolph), Fauszt (59. Lingner), Meuter (85. Labuda), Weimann, Milek, Feldmann.
Tore: 1:0 Cetera (19.), 2:0 Cetera (55.), 3:0 Ruhe (77.)
Schiedsrichter: Heiko Schneider (Bochum)
Zuschauer: 250

19' Schöne Flanke von Ruhe! Cetera steht goldrichtig und köpft den Ball ins Netz!
55' Tor! Wloch passt auf Cetera! Der schüttelt seinen Bewacher Hollingsworth ab und schießt in die lange Ecke! Es steht 2:0!
77' Tor! Ruhe macht den Deckel drauf! Sein Schuss aus 28 Metern landet im Knick! Der TSV führt nun mit 3:0.

Quelle: www.YEG-Hassel.de
27. Spieltag -Auswärts bei YEG Hassel

YEG Hassel - VfL Drewer 2:1

Bei wechselhaftem Wetter mit gelegentlichen Regengüssen und windigeren Abschnitten begann die Partie relativ müde.Beide Mannschaften tasteten sich anfangs nur sehr zögerlich ab und hofften auf gravierende Fehler der Gegner. Marc Meuter vom VFL Drewer vollstreckte einen clever durchgeführten Konter zum 0:1 in der 25. Minute. Die taktische Konstellation von Drewer wirkte sehr wie die der Mannschaft des VFB Hüls 2. Schöner Fussball sieht definitiv anders aus.

Trotz des Defensivverhaltens und aller Anstrengung gelang Arthur Fell noch vor dem Pausenpfiff das 1:1. Große Fehler erlaubte sich im Spiel des YEG Hassel zwar keiner, doch konnte man bereits nach 45 Minuten sehen, dass beispielsweise Sinan Özkaya wieder einmal nicht so richtig ins Spiel fand. Ayhan Toplu konnte man sein Alter jedoch nicht anmerken. Der Mittelfeldspieler war jederzeit an jedem Ort zur Stelle und hielt den Teamgeist der Mannschaft am Leben.

Einzig und allein der Zug zum Tor und der nötige Eigensinn waren bei Ihm wieder nicht vorhanden, trotzdem gelang ihm gestern der 2. Torschuss in dieser Saison. Die zweite Halbzeit war purer Einbahnstraßenfussball , in welchem YEG Hassel das Spiel absolut unter Kontrolle hatte. Ein geschätzter Ballbesitz von ca 60 % und ein stark aufspielender Arthur Fell war die logische Konsequenz.

Ausgerechnet Serdar Ünal , der diese Saison nie seine richtige Form erreichen konnte, schmückte sein gutes Spiel auf der linken Außenbahn mit dem Siegtreffer für seine Mannschaft.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
26. Spieltag - Heimspiel gegen BVH Dorsten

VfL Drewer - BVH Dorsten 3:1

MARL. Drewer drückt auch nach dem erfolgreichen Klassenerhalt auf die Tube. Gegen den BVH Dorsten gelang den Schlabitz-Schützlingen ein verdienter 3:1-Erfolg. Wer die Dreweraner auf die Siegerstraße brachte, erfahren Sie hier.

VfL Drewer - BVH Dorsten 3:1 (2:1)

VfL Drewer: Jürgens, Uehlemann, Feldmann, Hollingsworth, Weimann, Fauszt, Develi, Mulai, Kubitza, Meuter, Rudolph.
BVH Dorsten: Zcok, Elvermann, Paul, Mahlitz, Richter, Reiß, Welter, Kara, Strottmann, Müller, Wilkes. 
Tore: 1:0 Richter (26./ET), 1:1 Kara (28.), 2:1 Feldmann (37.), 3:1 Develi (72.)
Schiedsrichter: Robby Erkmann (Herne)
Zuschauer: 50
 
90' Schluss!

72' Tor! Dorstens Abwehr vertendelt den Ball. Develi setzt nach und schließt zum vorentscheidenden 3:1 ab.

37' Tor! Feldmann bringt Drewer vor der Pause per Kopf in Führung.

28' Tor! Kara setzt sich gut durch und gleicht zum 1:1 aus.

26' Tooooor! Mulai und Richter gehen nach einer Ecke zum Kopfball. Der Dorstener gewinnt den Luftkampf, befördert das Leder dann aber unglücklich ins eigene Tor zum 0:1.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
25. Spieltag - Auswärts bei VfB Kirchhellen

VfB Kirchhellen - VfL Drewer 0:4

MARL. Hut ab! Drewer siegt auch in Kirchhellen am Ende deutlich mit 4:0 und ist dadurch mit dem TuS 05 Sinsen gleichgezogen. Zweimal Kubitza und jeweils einmal Lingner und Mulai lassen den VfL weiter jubeln.

VfB Kirchhellen: Bogdahn, Trinborn, Tancyus, Kahnert, Er, Igelbüscher, Verstegge (57. Hopt), Mettler, Averesch (57. Große-Kroll), Foßbeck, Schlak.
VfL Drewer: Jürgens, Uhelemann, Lingner, Hollingsworth, Weimann (60. Rudolph), Fauszt (78. Drews), Milek, Franke, Develi (90.+2), Kubitza, Meuter.
Tore: Kubitza (11./FE), 0:2 Kubitza (55./FE), 0:3 Lingner (90.), 0:4 Mulai (90.+3)
Schiedsrichter: Daniel Fischer (Vreden)
Zuschauer: 40

90'+4 Ende!

90'+3 Toooooooooooor!
Mit seinem ersten Ballkontakt erzielt der eingewechselte Mulai das 0:4!

90' Toooooooooooooooor! Lingner erhöht auf 0:3!

55' Tooooooooooooor! Das war das 0:2 für Drewer! Wieder ein Foulelfmeter. Wieder Kubitza!

11' Tooooooooooooor! Bogdahn senst Fauszt im Sechzehner um. Den fälligen Foulelfmeter verwandelt Kubuitza sicher.
 

 

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24. Spieltag - Heimspiel gegen BV Rentfort

Drewer macht den Klassenerhalt klar

Von Sebastian Kalenberg am 10. April 2011 19:44

MARL. Klassenerhalt gesichert! Durch einen unerwartet glatten 4:0 (4:0) Heimerfolg gegen den BV Rentfort bleibt der VfL Drewer sicher in der Bezirksliga und ermöglicht nächste Saison dem FC Marl 2011 die Teilnahme in dieser Klasse.

Gleich zu Beginn setzte die Mannschaft die Anweisungen des Trainers Torsten Schlabitz bestmöglich um.
Mit Fernschüssen sollte es sein Team versuchen. Also nahm sich Marc Meuter nach sechs Minuten ein Herz und traf zum 1:0 für seine Mannschaft. Rentfort-Keeper Martin Kyas machte dabei nicht die beste Figur. Weil das so gut klappte, versuchte es auch Dietmar Franke aus der Distanz. Ein satter Schuss aus 20 Metern, der oben links im Winkel einschlägt (8.). 2:0 für Drewer! Der VfL setzte nach und wollte früh die vorzeitige Entscheidung herbeiführen.

Nach einem kapitalen Schnitzer in der Rentforter Hintermannschaft kommt Göhkan Develi frei vor dem gegnerischen Tor an den Ball. Allerdings versuchte er es mit einem Hereingabe, wo ein Schuss besser gewesen wäre. Und so landete die Flanke beim Gegner.

Unbeirrt spielten die Gäste aber weiter auf das Rentforter Tor. Nach einer Ecke behielt Sebastian Uehlemann als einziger die Übersicht und erzielte das 3:0 für Drewer (34.). Kurz vor der Pause sah die Abwehr des BV Rentfort erneut schlecht aus. Einen lang geschlagenen Ball bekamen sie nicht aus der Gefahrenzone und so erhöhte Tobias Milek auf 4:0 (41.).
Auch in Halbzeit zwei kamen von Rentfort viel zu wenige Offensivaktionen, so dass der VfL nicht mehr entscheidend unter Druck gesetzt wurde. Die Gastgeber schalteten selber ein Gang zurück, was Angesicht der Temperaturen und des Spielstandes auch verständlich war. Und somit endete die Partie 4:0, obwohl kurz vor Schluss Martin Kubitza noch die Möglichkeit zum 5:0 hatte. Er verfehlte mit seinem Kopfball das Tor allerdings um einige Zentimeter.

Am Ende der Begegnung war VfL-Coach Thorsten Schlabitz zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die Leistung heute war gut, wir haben durch zwei frühe Tore Sicherheit in unser Spiel bringen können und dem Gegner keine Chance gelassen“.
Und Schlabitz weiter: „Wir haben mit dem nun sicheren Klassenerhalt unser Saisonziel erreicht und sind deshalb hochzufrieden“.

 

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23. Spieltag - Auswärts bei DJKSpvgg. Herten

Ein Zähler gegen Ex-Trainer

Von Robin Schmidt am 03. April 2011 19:46

HERTEN. Die DJK Spielvereinigung Herten hat eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Im Heimspiel gegen den VfL Drewer kam das Team trotz bester Möglichkeiten nicht über ein 1:1-Remis hinaus.

Da der direkte Konkurrent VfB Hüls II seine Partie gegen den TuS 05 Sinsen mit 1:3 verlor, beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz aus Hertener Sicht zwar nun fünf Punkte, „aber es hätten zwei Zähler mehr sein können“, hadert DJK-Trainer Markus Schmeling nach dem Unentschieden gegen seine Ex-Mannschaft.

Die Gäste aus Drewer traten stark ersatzgeschwächt an und mussten ihren Kader mit Spielern aus der zweiten sowie aus der Alt-Herrenmannschaft auffüllen. „Maxe“ Schmeling sah darin aber nicht unbedingt einen Vorteil. „Die Jungs waren gegen ihren ehemaligen Trainer natürlich besonders motiviert“, stellt Schmeling fest. Recht hatte er.

In den ersten 45 Minuten waren beide Teams zunächst darauf bedacht, hinten die Null zu halten. Dementsprechend waren Torchancen Mangelware – bis zur 36. Minute. Da zog der neue Angreifer der DJK, Emile Salissou, gleich drei Gegenspieler auf sich, behielt die Übersicht und bediente Carsten Kloiber, der aus knapp 20 Metern mit einem herrlichen Vollspannschuss die 1:0-Führung besorgte. Und diese hätte Sebastian Freudenreich kurz nach der Pause ausbauen können, ja müssen. Nachdem Lukas Dzierzega im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde, entschied Schiedsrichter Marvin Ostrop auf Strafstoß. Doch Freudenreich zeigte Nerven und schoss den Ball deutlich am Tor vorbei.

Bei strömenden Regen entwickelte sich danach ein offener Schlagabtausch. Dabei verpasste es vor allem DJK-Stürmer Emile Salissou, für die Entscheidung zu sorgen. Zunächst zielte er frei vor dem Tor knapp vorbei (52.). Dann war er im Pech. Sein Kopfball prallte an die Querlatte (69.). Und so kam eine alte Fußball-Weisheit wieder zum Tragen. Wer vorne nicht trifft, wird hinten eben bestraft. In der 75. Minute erzielte nämlich Daniel Feldmann per Kopfball den 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Zunächst flog DJK-Kicker Sirag Serhan wegen Beleidigung seines Gegenspielers vom Platz. In der 90. Minute sah Martin Kubitza (VfL) noch die Ampelkarte.

 

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22. Spieltag - Heimspiel gegen SV Lippramsdorf

Jürgens rettet Drewer einen Punkt

Von Sebastian Stewen am 27. März 2011 19:21

MARL. Wohlwollend könnte das 0:0-Unentschieden zwischen dem VfL Drewer und dem SV Lippramsdorf als vom Kampf geprägt bezeichnet werden. Doch nicht nur das Ergebnis, auch der Unterhaltungswert der Partie war an diesem Nachmittag eine eindeutige Nullnummer.

Bei herrlichem Fußball-Wetter kam bei beiden Mannschaften über 90 Minuten wenig bis gar keine Spielfreude auf. Fehlpässe, ungenaue Zuspiele, wild nach vorn gedroschene Bälle von beiden Kontrahenten, bescherten den knapp 70 Zuschauern im Gerhard-Jüttner-Stadion einen wenig unterhaltsamen Fußball-Nachmittag. Die immer noch ersatzgeschwächten Dreweraner wollten gegen den Tabellennachbarn aus Lippramsdorf endlich zum Befreiungsschlag aus dem Formtief der letzten Wochen ausholen. Doch auch im dritten Heimspiel in Folge blieb die Elf von Trainer Thorsten Schlabitz ohne Torerfolg.

Schlabitz-Elf fehlt die Leichtigkeit

Am Ende konnte sich das Team beim überragenden Keeper Sven Jürgens bedanken, wenigstens einen Punkt eingefahren zu haben. „Der Punkt ist das einzig Positive, was wir aus diesem Spiel ziehen können. Seit dem Spiel gegen den TSV ist uns irgendwie die Leichtigkeit abhanden gekommen“, gestand Trainer Thorsten Schlabitz nach der Partie ein.

Sven Jürgens pariert Strafstoß

Für das einzige Highlight des Spiels sorgten in der 67. Minute Lippramsdorfs Abwehrmann Maik Rejek und VfL Keeper Sven Jürgens: Nach dem SV-Spieler Mattis Rockrohr im Marler Strafraum gefoult worden war, zeigte der souverän agierende Schiedsrichter Jörg Sielemann zurecht auf den Punkt. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Begegnung zwar kein Tor verdient gehabt, jedoch hätte sich Drewer über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. Drewers Keeper Jürgens ahnte jedoch beim Strafstoß von Maik Rejek die richtige Ecke, hielt und rettete dem VfL einen Punkt.

"Wir müssen uns anders präsentieren"

Nach dem Elfmeter drückten die Gäste noch einmal etwas intensiver auf das Tor der Hausherren. Die Versuche von Bilal Saado und Robin Joemann brachten jedoch auch nichts zählbares mehr ein, so dass es beim gerechten, torlosen Remis blieb. Zu wenig für den VfL, wie Thorsten Schlabitz nach dem Spiel erläuterte: „Sicher ist der Klassenerhalt noch nicht, wir müssen definitiv noch Punkte sammeln und außerdem wollen wir uns anständig aus der Saison verabschieden, dafür muss man sich einfach anders präsentieren.“

 

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21. Spieltag - Heimspiel gegen SF Stuckenbusch

0:6-Klatsche für Drewer

Von Dominik Breuckmann am 13. März 2011 19:31

MARL. Mit einem klaren und deutlichen 0:6 musste sich der VfL Drewer gegen starke Stuckenbuscher Gäste geschlagen geben. In den kompletten 90 Minuten hatte die Mannschaft von Trainer Thorsten Schlabitz dabei keine echte Torchance!

Nach langem Abtasten auf beiden Seiten wurde nach einer knappen halben Stunde klar, wer im Spiel die Oberhand behalten sollte.
Das Spiel plätscherte bis zu 29. Minute nur so vor sich hin, dann nahm Lars Fack Fahrt auf. Aus 25 Metern jagte er die Kugel direkt in den Knick und die Gäste aus Recklinghausen führten mit 1:0. Zwei Minuten später rappelte es erneut im Gehäuse von Sven Jürgens. Mirko Eisen sah den besser postierten Ex-Marler Daniel Bergmannshoff, der sich die Ecke aussuchen durfte.

Wer nun endlich eine Antwort von Drewer erwartet hatte, lag komplett falsch. Den Sportfreunden gelang sogar noch vor der Halbzeit der dritte Streich. Eine Ecke, getreten von Daniel Bergmannshoff, brachte Sebastian Stahl im Kasten unter.

Nach der Halbzeit kein anderes Bild. Immer wieder war Sven Jürgens gefordert. In der 62. Spielminute konnte er sich noch einmal beim Querbalken bedanken. Lars Fack nahm einen Abpraller direkt aus der Luft, doch der Ball klatschte nur an das Aluminium. Daniel Bergmannshoff machte es kurze Zeit später besser. Der Mittelfeld Routinier versenkte eine Flanke von der rechten Außenbahn sicher und souverän zum 4:0.

Die schwachen Hausherren hatten der starken Offensive der Sportfreunde nichts entgegen zu setzten. Die „jungen Wilden“ Gökhan Develi und Dennis Rudolph waren oft auf sich alleine gestellt, so dass auch sie blass blieben. Bei Stuckenbusch hingegenen kam nun der große Auftritt des Mirko Eisen. Ihm gelang binnen kürzester Zeit ein Doppelpack. In der 78. Spielminute wurde er so clever angespielt, dass das 0:5 für den erfahrenen Angreifer nur noch reine Formsache war. 67 Sekunden später dann das 0:6. Eisen umdribbelte erst die komplette Hintermannschaft der Dreweraner, um anschließend auch Sven Jürgens keine Chance zu lassen.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
14. Spieltag - Heimspiel gegen TSV Marl-Hüls

VfL Drewer - TSV Marl-Hüls 0:3 (0:2)

06. März 2011 14:13

MARL. Der TSV hat mit einem abgeklärten Auftritt in der ersten Hälfte den Grundstein für den Erfolg gelegt. Die Flossbach-Elf hatte die Partie beim zuletzt überzeugenden VfL Drewer über weite Strecken souverän im Griff. Stefan Zepanski (13.) erzielte die verdiente Führung der Gäste. Mit dem 0:2 (40.) durch Ertan Temel ließ der Tabellenzweite keine Zweifel an seiner Dominanz aufkommen. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Marc Pawlowski mit seinem Treffer zum 0:3 (60.). Auch in Hälfte zwei war der TSV das eindeutig bessere Team.

VfL Drewer: Jürgens, Uehlemann, Muth, Lingner (46. Rudolph), Hollingsworth, Fauszt, Milek, Franke (82. Sahm), Develi, Kubitza, Meuter (42. Drews). - TSV Marl-Hüls: Schmid, Flossbach (71. Wloch), Witjes, Temel, Zepanski, Cetera, Niemyjski, Kacar (77. Gaebler), Kalayci (46. Pawlowski), Kaiser, Seel - Schiedsrichter: Christoph Dastig (Coesfeld) - Tore: 0:1 Zepanski (13.), 0:2 Temel (40.), 0:3 Pawlowski (60.) - Zuschauer:  200

 

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20. Spieltag - Auswärts bei Westfalia Buer

Gökhan Develis Doppelpack bringt Schlabitz-Elf auf die Siegerstraße

Von Bodo Borchert am 27. Februar 2011 19:18

MARL. Die Partie Westfalia Buer gegen den VfL Drewer hätte am gestrigen Sonntag niemals angepfiffen werden dürfen. Nicht eine Linie war auf dem Asche-Acker zu erkennen, der gesamte Platz stand am Ende völlig unter Wasser. Drewer hatte dennoch beim 3:1 (3:1) das bessere Ende für sich, und das alleine zählt...

Unverantwortlich war, dass Schiedsrichter Tolga Er nach langen Beratungen ohne Rücksicht auf die Spieler oder dem unberechenbaren Ballverlauf anpfiff und so dem Zufall Tür und Tor öffnete.

Develi sorgt für Blitzstart

Die Gastgeber versuchten, mit einem schnellen Tor den Gegner zu überraschen. Der Schuss ging aber nach hinten los. In der 5. Minute wurde Gökhan Develi im gegnerischen Strafraum gefoult, Martin Kubitza verwandelte den anschließenden Strafstoß zum 1:0 für die Gäste. Nur wenige Sekunden später war Develi nach einem Pass von Dietmar Franke durch und schaffte per Bogenlampe aus zwölf Metern das 2:0 für Drewer.

Uehlemann-Kracher wird noch abgefälscht

Es begann ein Sturmlauf der Dreweraner, Develis Kopfball verfehlte um Zentimeter sein Ziel. Fast alle VfL- Akteure hatten Einschussmöglichkeiten, doch zur Überraschung der Zuschauer kamen die Gastgeber in der 13. Minute auf 1:2 heran. Kapitän Erdal Sönmez traf aus dem Gewühl heraus aus acht Metern flach ins rechte Eck. Der Ball war vor seinen Füßen einschussbereit in einer Pfütze liegen geblieben. Doch Drewer ließ sich dadurch nicht beirren, stürmte weiter nach vorn und erhöhte in der 20. Minute auf 3:1. Nach einer Ecke von Kubitza drosch Sebastian Uehlemann den Ball von der Strafraumgrenze aufs Tor, der Ball wurde abgefälscht und landete unhaltbar für Buers Keeper Harald Maserowski im Tor.

Drewer rettet knappen Vorsprung ins Ziel

Im zweiten Durchgang sahen die wenigen Fans über weite Strecken überlegene Platzherren, die Drewer arg in Bedrängnis brachten. Sven Jürgens, Keeper der Gäste, musste mehr als einmal eingreifenriert. Das gesamte Spiel lief nur noch in Richtung Drewer. Doch Buer brachte nichts Zählbares mehr auf die Asche und so blieb es beim verdienten Sieg des VfL Drewer.

 

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19. Spieltag - Heimspiel gegen Viktoria Resse

Tobias Milek wie einst Wilhelm Tell

Von Dirk Kolakowski am 20. Februar 2011 19:07

MARL. Zweikampfstark und mit einer guten Ordnung hat der VfL Drewer mit einem 2:0 (0:0)-Sieg gegen Viktoria Resse seine Erfolgsserie auch endlich mal in einem Heimspiel fortgesetzt.

Den hochverdienten Dreier leitete Sebastian Uehlemann nach einer gefühlvollen Freistoßflanke (32.) von Tobias Milek ein. In der 62. Minute stellte Dennis Rudolph mit seinem dritten Saisontreffer den Endstand her. Der Treffer fiel erneut nach einem Freistoß von Tobias Milek. Zunächst hielt der linke Pfosten den Kunststoß des filigranen BGS-Beamten auf, Rudolph brauchte nur einzuschieben.

Hochmotiviert, engagiert und zweikampfstark ging Drewer ins Spiel und übernahm von Beginn an das Kommando. Doch nach einem Missverständnis zwischen Torhüter Sven Jürgens und seinen Vorderleuten zappelte der Ball in der 10. Minute nach einem Schuss von Pascal Kötzsch dann im Netz, doch stand der Resser klar im Abseits.

Die Mannschaft von Trainer Thorsten Schlabitz kontrollierte in der ersten Halbzeit das Spielgeschehen, die Resser fanden überhaupt nicht in die Partie. Ohne ihren verletzten Spielmacher Maik Neumann blieben die Offensivaktionen der Gäste zu schematisch und viel zu leicht zu durchschauen.

In der ersten Halbzeit bekam Resses Trainer Maik Potrykus fast keine gelungene Kombination seiner Mannschaft mehr zu sehen. In der 32. Minute traf Uehlemann nach Milek-Freistoß mit einem für Resses Torhüter Ilker Araci nicht unhaltbar scheinenden Schuss zum 1:0.

In der 47. Minute sah der in der ersten Hälfte bereits verwarnte Torben Muth Gelb-Rot. Der eingewechselte Patrick Simon orientierte sich gleich in die Defensive. „Fliese“ schlüpfte in die Rolle des Außenverteidigers, auf der bislang Muth seinen Dienst verrichtet hatte.

In Unterzahl hielt Drewer mit Leidenschaft dagegen und orientierte sich an seinem Auswärts-Kontermodell. Die Youngster-Flügelzange mit Rudolph und Develi und dem konditionsstarken Milek im Angriff waren brandgefährlich.

In der 62. Minute holte Develi nach einem Dribbling den Freistoß raus, den der mit Bestnoten versehene Tobias Milek an den Pfosten setzte und den Rudolph aus wenigen Metern zum 2:0 über die Linie drückte. In der 69. Minute erzielte Potthoff einen weiteren Treffer für Resse, den der Unparteiische erneut wegen Abseits nicht gab.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
18. Spieltag - Auswärts beim VfB Hüls II

"Rock´n Rudi" lässt Drewer jubeln

Von Dirk Kolakowski am 13. Februar 2011 18:10

MARL. Er ist am Sonntag erst 19 Jahre alt geworden und schon der neue Tor-Held. Dennis Rudolph schoss sich mit seinem Treffer zum 4:3 (2:3)-Auswärtssieg des VfL Drewer bei der U23 des VfB Hüls in die Herzen der Fußballfans.

Der Junge hat Klasse! Und er hat den „Draxler-Code“!

Denn der neue Dreweraner Mittelfeldstar macht‘s wie sein Schalker Vorbild.

Drewer-Kumpel Gökhan Develi, neben Rudolph ebenfalls teuflisch gut und Torschütze des 3:3-Ausgleichstreffers: „Er ist privat genauso cool wie vor dem Tor.“ Ob schon andere Klubs angefragt hätten? „Ein oder zwei auf jeden Fall“, verriet Develi.
 
Drewer-Trainer Thorsten Schlabitz, der sein Supertalent erst in der 59. Minute für Thomas Drews eingewechselt hatte, jubelt über den Billig-Bomber. Denn „Rock‘n Rudi“ kam aus der A-Jugend.

Rudolph beschenkt sich selbst

„Mit dem 4:3 habe ich mir mein schönstes Geburtstagsgeschenk selbst gemacht“, freut sich der Torschütze. So kam‘s dazu: Tobias Milek holt sich den Ball am Hülser Strafraum, legt gescheit zurück. Dort lauert Dennis Rudolph und haut das Leder mit Urgewalt unhaltbar ins Hülser Tor! Die Entscheidung für den VfL Drewer, drei Minuten vor dem Ende. Der K.o. für den VfB.

Furioser Beginn

Nach 25 Minuten gleicht der Hülser Thorsten Bier die Dreweraner Führung durch Martin Kubitza (9.) aus. In der 38. Minute dreht die Dobersek-Elf den Spieß komplett um: Ceylan bringt die Gastgeber nach einer schönen Einzelaktion in Führung.  Doch noch vor der Pause schlägt Drewer zurück. Gökhan Develi setzt Marc Meuter mit einem schönen Lupfer in Szene und es steht 2:2 (43.)

Doch das war es noch lange nicht: Mitten in den Dreweraner Ausgleichs-Jubel trifft Ali Serhan zur erneuten Hülser Führung - 3:2!

Die große "Rudi-Show"

Nach der Pause macht Thorsten Schlabitz den entscheidenden Schachzug: Für Thomas Drews kommt Geburtstagskind Dennis Rudolph (59.). Gerade einmal neun Minuten im Spiel, dann bringt der Youngster von der linken Seite eine Flanke in den Sechzehner. Dort lauert Develi und verwertet sie zum 3:3 (68.). Drewer jubelt, das Minimalziel ist schon mal erreicht.

Doch es kommt für Drewer noch besser: Drei Minuten vor dem Ende setzt das neue Dreweraner Sternchen dem Spiel die Krone auf und ballert die Schlabitz-Elf zum Sieg.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
17. Spieltag - Heimspiel gegen RW Deuten

Uehlemann, der Brasilianer!

Von Dirk Kolakowski am 06. Februar 2011 19:56

MARL. Keinen Sieger hat das Bezirksliga-Mittelfeldduell zwischen VfL Drewer und RW Deuten hervorgebracht. Das Spiel endete nach Toren von Tobias Milek (50.) für Drewer und Christian Hoppius (66.) für Deuten leistungsgerecht 1:1.

Die 50 Zuschauer sahen eine spannende und abwechslungsreiche Partie, die keinen Sieger verdiente. Die 90 Minuten hatten Tempo, zwingende Chancen blieben Mangelware. So blieb es bis zur Pause auch beim 0:0.

Nach der torlosen ersten Hälfte entwickelte sich dann eine wesentlich aufregendere zweite Halbzeit. Mit einem Kunststück der brasilianischen Art bereitete Sebastian Uehlemann den Treffer vor. Der Defensivmann traf nach einem Meuter-Freistoß von rechts per Seitfallzieher den gegnerischen Torwart, der den Ball nach vorne abprallen ließ. Milek stocherte das Leder dann irgendwie über die Linie.

Die 66. Minute: Das 1:1 fiel nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Plötzlich tauchte Christian Hoppius vor dem starken Dreweraner Keeper Sven Jürgens auf und lenkte den Ball zum Ausgleich ins Tor.

Die Hausherren bemühten sich auch danach darum, das Spiel zu machen. Deuten präsentierte sich wie in den vorherigen Auswärtspartien mit einer verstärkten Abwehr und erlaubte dem VfL damit nur wenig Spielraum. Bei ihren Angriffen, die häufig von Göhkan Develi und Martin Kubitza initiiert wurden, wirkten die Dreweraner keinesfalls ungefährlich. Ihre beste Gelegenheit hatten sie in der 78. Minute, als Milek nur die Latte traf.

Hoppius prüfte erneut Jürgens mit einem wuchtigen 20-Meter-Freistoß (84.). „Beide Teams waren hier auf Augenhöhe“, bilanzierte Drewers Trainer Thorsten Schlabitz, der am Ende ganz zufrieden war.

 

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16. Spieltag - Auswärts beim SV Vestia Disteln

Strafstoß bringt Drewer in Disteln auf die Verliererstraße

Von Bodo Borchert am 30. Januar 2011 19:28

MARL. Das wäre beinahe mit einer Überraschung ausgegangen. Bei der Partie Vestia Disteln gegen VfL Drewer sah es lange Zeit so aus, als könnten die Gäste um Trainer Thorsten Schlabitz einen Punkt aus Herten entführen.

Am Ende hieß es aber 3:1 (1:0) für der Spitzenreiter und niemand darf sich darüber beklagen.

Herausragender Akteur bei den Dreweranern war ohne Zweifel Torhüter Sven Jürgens, dem sogar die Distelner hinterher trauerten, weil er nach der Saison zum Tus 05 Sinsen wechselt, und nicht zur Vestia aus Herten...

Im ersten Durchgang hatte man einen Sturmlauf der Gastgeber erwartet, aber Drewer hielt sehr gut mit. In der 16. Minute fischte Jürgens einen Acht-Meter-Schuss von Jargo van Briel aus dem Winkel, in der 17. Minute lenkte er einen Kopfballaufsetzer von van Briel zur Ecke.

Nach einem Freistoß der Gastgeber erwischte Lukas Kozielski den Ball mit dem Kopf und nickte unbedrängt ein. Schiedsrichter Michael Rehermann (Erkenschwick) erkannte auf Abseits und der Treffer zählte nicht. Doch in der 44. Minute gingen die Platzherren dennoch in Führung. Der Dreweraner Martin Kubitza foulte Zoran Georgiev im eigenen Strafraum und Marijo Pavlovic verwandelte den anschließenden Elfmeter zum 1:0.

„Schade,“ befand Thorsten Schlabitz. „Erstens habe ich kein Foul von Kubitza gesehen und zweitens hatten wir ein Unentschieden verdient gehabt“.

Im zweiten Durchgang drehten die Distelner auf und gaben wesentlich mehr Gas als in den ersten 45 Minuten. Bereits in der 52. Minute drosch Pavlovic den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar in den Winkel. In der 65. Minute schlug van Briel einen Eckstoß in den Dreweraner Strafraum und Florian Lingner köpfte zum Entsetzen seiner Mitspieler zum 3:0 ins eigene Tor. Trainer Joachim war endlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen, aber so ist es im Leben – die ersten Pflaumen sind madig!“

Disteln war in jeder Beziehung überlegen, immer wieder musste Jürgens einen höheren Rückstand verhindern. Daniel Kassen, Keeper der Gastgeber, wurde kaum geprüft.

Den Dreweranern fehlte es über die kompletten 90 Minuten am nötigen Druck in der Offensive. Trotzdem kamen die Gäste noch auf 3:1 heran. Marvin Labuda hatte sich bis in den gegnerischen Strafraum durch gedribbelt, Keeper Kassen konnte seinen Schuss aus sechs Metern nur abklatschen, Tobias Milek war zur Stelle um abzustauben und den Anschlusstreffer zu erzielen.

Quelle: Medienhaus Bauer
15. Spieltag - Auswärts beim TuS 05 Sinsen

„Krake“ Jürgens lässt Sinsen verzweifeln

Von Christoph Mrosek am 28. November 2010 18:56

MARL. Fußball verkehrt: Während die Spieler des Mit-Tabellenführers TuS 05 Sinsen mit hängenden Köpfen den gefrorenen Rasen auf der Bezirkssportanlage verließen, lagen sich die Akteure des VfL Drewer nach den 90 Derby-Minuten jubelnd in den Armen.

Mit 2:0 (1:0) hatte der Außenseiter die Partie gewonnen und damit einen ganz wichtigen Schritt Richtung Tabellen-Mittelfeld in der Bezirksliga gemacht.

Auf der anderen Seite haderte Coach Norbert Sander mit dem Schicksal und zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen. „Wir sind zum zweiten Male hintereinander um zwei oder zumindest um einen Punkt betrogen worden. Erst der ungerechtfertigte Elfmeter in Hassel wenige Minuten vor Schluss. Und jetzt eine angebliche Abseitsstellung, die nur der Unparteiische gesehen hat,“ so der Sinsener Trainer.

Damit spielte er auf eine Situation in der 68. Minute an. Hier hatte sich Dennis Hübner, der den noch gesperrten Dominik Weinhold in der Anfangs-Formation vertrat, auf der rechten Angriffsseite durchgesetzt und den Ball unhaltbar unter die Latte in die Maschen gedroschen.

Doch der strittige Abseits-Pfiff von Schiedsrichter Felix Meyer (TSC Eintracht) Dortmund verhinderte den Ausgleich des TuS 05. Und der wäre mehr als verdient gewesen. Denn eine Stunde lang wurde der Ball nur in eine Richtung gespielt.

Drewer profitierte zu diesem Zeitpunkt immer noch von einem Geistesblitz in der 2. Minute, als Thomas Drews alleine im Fünf-Meter-Raum der Gastgeber aufgetaucht war und den Ball zur Verwunderung aller Sinsener Anhänger unbedrängt zur Blitz-Führung der Gäste einschieben konnte. Danach war der TuS 05 endlich wach und berannte ununterbrochen das Tor von Swen Jürgens. Doch der Keeper des VfL wurde von Minute zu Minute stärker und brachte die TuS-05-Angreifer schier zur Verzweiflung. Zwei gut gezielte Schüsse von Boban Georgiev lenkte er noch vor dem Seitenwechsel so eben über die Latte. Und direkt nach der Pause war ihm das Prädikat „Weltklasse“ sicher, als er einen Kopfball von Christian Bernhard, der aus drei Metern flach unten rechts eingeschlagen wäre, mit einem Super-Reflex per Fuß von der Linie kratzte.

„Ich kann meinen Spielern heute absolut keinen Vorwurf machen. Wir haben 80 Minuten lang Druck aufgebaut und sehr viele Chancen gehabt. Gegen einen Swen Jürgens in dieser Form zu verlieren, ist keine Schande“, so Norbert Sander später.

Völlig zufrieden mit den Leistungen seines Teams war nach den 90 Minuten verständlicherweise Drewers Co-Trainer Thorsten Schlabitz, der den verreisten Markus Schmeling an der Seitenlinie vertrat. „Wir haben mit unseren beschränkten Möglichkeiten optimal gespielt. Hier in Sinsen 2:0 zu gewinnen, ist eine tolle Leistung des gesamten Teams“.

Der Mann hat Recht, zumal sein Co-Trainer-Kollege Dietmar Franke in der 90. Minute gar ein weiteres Tor für den krassen Außenseiter erzielte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der TuS 05 die Abwehr so weit entblößt, dass Drewer erstmals wieder seit der 2. Minute in Überzahl vor Mark Hörsken auftauchte.

Fazit der Partie: Drewers Cleverness und ein Super-Keeper sicherten dem VfL drei wichtige Punkte. Und die Ironie der Geschichte: Nach der Partie verkündete Torhüter Swen Jürgens, dass er Drewer im Sommer verlassen wird. Und zwar hin zum TuS 05 Sinsen...

 

Quelle: Medienhaus Bauer
13. Spieltag - Heispiel gegen YEG Hassel

VfL Drewer - YEG Hassel 0:0

20. November 2010 12:29

Die Null steht! Drewer punktet zu Hause gegen den Tabellendritten YEG Hassel! 0:0 hieß es nach 90 hart umkämpften Minuten.

Schlussfazit: Im Gerhard-Jüttner-Stadon ist Schluss. Der VfL Drewer ringt den hoch favorisierten Gästen von YEG Hassel ein 0:0 ab. Wieder einmal hat die Elf von Markus Schmeling aus ihren begrenzten Möglichkeiten viel gemacht und den nächsten verdienten Punkt im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren.

Halbzeitfazit: Im ersten Durchgang waren die Gäste wie erwartet spielbestimmend. Die erste gute Chance hatte YEG Hassel durch Ibo Gülgün, der mit einem Freistoß-Hammer an Sven Jürgens scheiterte (26.). Doch auch die Dreweraner hatten schon die mögliche Führung auf dem Fuß: Develi konnte das Leder aber nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen (29.). Das Spiel bleibt also weiterhin offen.

VfL Drewer: Jürgens, Uehlemann, Muth,  Lingner, Feldmann, Hollingsworth, Weimann, Fauszt (60. Drews), Milek (73. Franke), Develi, Meuter (70. Rudolph).
YEG Hassel: Kacar, Zec, Balci, Özgen, Toplu, Özkaya, Kayi, Özbek (85. A. Gülgün), Uysal, Kutlu, I. Gülgün (73. Dercin).
Schiedsrichter: Dominik Cichon (Schöppingen)
Tore: -
Gelb-Rote Karte:
Ahmet Öskaya (87./wd. Foulspiel)
Zuschauer: 50

 

Quelle: Medienhaus Bauer
12. Spieltag - Auswärts bei BVH Dorsten

Drewer feiert "Jokertor"

Von Sebastian Stewen am 01. November 2010 13:35

DORSTEN. Sie kämpften, arbeiteten und siegten. Beim 2:3 (1:2) Sieg über den BVH Dorsten führte für den VfL Drewer eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein „Jokertor“ zum Erfolg.

Ohne fünf seiner Stammspieler musste Drewers Trainer Markus Schmeling beim Tabellendritten BVH Dorsten antreten. Doch trotz der Ausfälle zeigten die Marler in Holsterhausen von Beginn an eine starke Partie.

Nach einer kurzen Abtast-Phase in den ersten zehn Minuten rissen die Gäste die Partie schnell an sich. Die Feldüberlegenheit nutzte dem VfL jedoch wenig, denn das Tor machten die favorisierten Dorstener. Drewers Kapitän Peter Hollingsworth machte im Spielaufbau nach 16 Minuten einen haarsträubenden Fehler, den der Dorstener Ilkay Kara kaltschnäuzig zum 1:0 für Dorsten verwertete. Die nur kurzzeitig geschockten Marler antworteten jedoch prompt und Kim Weimann markierte nach nur zwei Minuten den Ausgleich.

Der VfL wurde nun von Minute zu Minute stärker und bestimmte das Spiel an der Waldstraße. Die verdiente Führung für die Gäste ließ jedoch bis zur 40. Minute auf sich warten. Marc Meuter flankte den Ball aus dem Halbfeld in den Dorstener Strafraum, wo ihn dann Christian Reckmann unhaltbar ins eigene Tor verlängerte.

Mit einer verdienten 1:2 Führung ging es dann in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild kaum, der VfL kämpfte und ackerte um jeden Ball. Dem Tabellendritten aus Dorsten fiel nicht viel ein gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Marler. Nur bei langen, hohen Bällen hatte Drewers Hintermannschaft ein ums andere Mal Probleme, die Ruhe zu bewahren, ließ aber auch bis zur 61. Minute nichts anbrennen. Wieder war es Dorstens Ilkay Kara, der das richtige Gespür bewies, den Ball tief in der Marler Hälfte gewann und dem mitgelaufenen Raoul Reiß das 2:2 auf dem „Silbertablett“ servierte.

Mit dem Ausgleich begann bei Drewer das Zittern. Plötzlich hatte Dorsten Oberwasser und die Gäste stemmten sich mit aller Kraft gegen den drohenden Rückstand. In der 78. Minute schlug dann aber die Stunde von Dennis Rudolph auf Seiten des VfL.
Der nur zwei Minuten zuvor eingewechselte A-Jugendliche stand bei einem Konter über Gökhan Develi goldrichtig im Dorstener Strafraum und schob das Leder zum verdienten 2:3 Siegtreffer der Gäste ein. Eine Co-Produktion der Eigengewächse.

„Wir haben eine hervorragende Mannschaftsleistung gezeigt und wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt“, fasste Markus Schmeling den Erfolg seines Teams zusammen.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
11. Spieltag - Heimspiel gegen VFB Kirchhellen

Millucks freut sich über weiteren Punkt

Von Dirk Kolakowski am 24. Oktober 2010 19:56

MARL. Der VfL Drewer kann den vermeintlichen Heimvorteil in dieser Saison immer noch nicht optimal nutzen.

Durch die Nullnummer gegen Kirchhellen holte sich die Schmeling-Elf nach zwei verlorenen Partien zwar das Selbstvertrauen zurück, ließ den möglichen dritten Heimsieg der Saison aber liegen.

Die Dreweraner trauerten den vergebenen Chancen nach. „Die hätten wir heute schlagen können, trotzdem bin ich mit dem Punkt zufrieden“, meinte Präsident Peter Millucks. Ähnlich sah es auch Trainer Markus Schmeling: „Es gab drei, vier Aktionen, in denen einfach ein Tor fallen muss, dann gehen alle zufrieden nach Hause.“

Der frühere Verbandsligaspieler meinte neben einer Riesenchance von Kim Weimann, dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde (18.) vor allem den Lattenschuss von Tobias Milek (42.) vor dem Seitenwechsel.

Der Führungstreffer wäre für die Gastgeber, die in der Offensive den verletzten Maik Müller (Schienbein-OP) schmerzlich vermissten, wichtig gewesen. „Uns fehlte auch noch Didi Franke, der in den Flitterwochen ist“, sagte Schmeling, der ab der 73. Minute Thomas Drews einwechselte, der sich an den Adduktoren verletzt hatte und eine Woche Trainingspause einlegen musste.

Mit Stürmer Daniel Feldmann in der Anfangsformation vermochten sich die Hausherren im Vergleich zu den jüngsten Bezirksliga-Partien zu steigern. Sie waren engagiert und kämpften, aber das war gegen die ballsicheren und technisch versierten Kirchhellener mit ihren Routiniers Markus Katriniok und Christoph Zeidler zu wenig.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
10. Spieltag - Auswärts gegen BV Rentfort

Drewer zu müde für Rentfort

Von Bodo Borchert am 17. Oktober 2010 17:54

GLADBECK. Da war nichts drin für den VfL Drewer. Mit 3:0 (1:0) siegte der BV Rentfort gegen den Gast aus Marl.

Im fünften Heimspiel gelang den Gladbeckern der fünfte Sieg in Folge. „So wie man die Woche über trainiert, so spielt man dann auch am Wochenende.“ Drewers Trainer Max Schmeling wunderte sich nicht über die deutliche Niederlage.

Rentforts Trainer Frank Frye sah die Partie sehr gelassen. „Wir haben die nötige Geduld bewiesen und auf unsere Chancen gewartet. Das wurde belohnt.“
 
Im ersten Durchgang hatten die Gäste keine einzige nennenswerte Torchance. Aber auch die Gastgeber brauchten 38 Minuten, um zum ersten Mal gefährlich vor das Dreweraner Tor zu kommen. Einen direkten Freistoß aus 20 Metern parierte Drewers Keeper Sven Jürgens zur Ecke. In der 41. Minute wurde Jürgens bei einem Abschlag verletzt, konnte nach der Behandlung weiter spielen, musste aber 30 Sekunden später das 0:1 durch einen Kopfball von Steffen Helten hinnehmen.

Im zweiten Durchgang gingen die Platzherren in der 53. Minute durch Mathias Pietrzak mit 2:0 in Front. Drewer öffnete das Spiel und lief nun in ungezählte Konter. Das 3:0 fiel in der 80. Minute durch Philip Potraz. Inder 49. Minute verschoss Potraz einen Elfmeter für Rentfort, in der 88. Minute schoss Hollingsworth einen Strafstoß für Drewer in die Wolken.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
9. Spieltag - Heimspiel gegen DJK Spvgg. Herten

Prüter und Zappa holen den VfL Drewer von Wolke sieben

Von Dirk Kolakowski am 10. Oktober 2010 19:45

MARL. Trainer Arno Stockhausen und seine wackeren Hertener haben den Aufwärtstrend des VfL Drewer gestoppt. Dank des Siegtreffers zum 1:2 (1:0) von Pascal Prüter (68.) stellten die Katzenbusch-Kicker den Spielverlauf ein wenig unerwartet auf den Kopf.

Mit dem Rückenwind der Siegesserie in der Bezirksliga begann der VfL Drewer äußerst selbstbewusst und setzte die DJK Spvgg. von Beginn an unter Druck. Hertens Coach Arno Stockhausen hatte vor dem Spiel großen Respekt vor dem jungen Dreweraner Mittelfeldspieler Göhkan Develi gezeigt, seine Mannschaft bemühte sich indes um ein offenes Spiel. Aber in der 6. Minute konnte sich erst einmal Hertens Torhüter Markus Matschassek bei einem Schuss von Maik Müller das erste Mal auszeichnen. VfL-Schlussmann Sven Jürgens hatte zwei Minuten später schon mehr Mühe und bekam den Ball nach einem Zappa-Hammer erst im Nachfassen unter Kontrolle. Bei einer Ibrahimovic-Flanke (22.) verschätzte sich Jürgens, hatte aber das Glück, dass der Ball noch knapp über die Latte strich. In der 33. Minute zwang Nadir Ibrahimovic Jürgens wieder zu einer Glanzparade.

Milek bringt Drewer in Führung

Danach löste sich der VfL Drewer aus der Umklammerung und überzeugte im ersten Durchgang durch gutes Kombinationsspiel. Insbesondere der junge Develi stellte die Hertener Abwehr vor viele Probleme. Der Dribbelkünstler war es denn auch, der den Dreweraner Führungstreffer kurz vor der Pause vorbereitete. Nachdem er die rechte Abwehrseite überlaufen hatte, passte er gescheit zu Thomas Drews, der für Tobias Milek auflegte, der aus zehn Metern nur noch zum 1:0 (44.) einschieben musste.

Kalte Dusche nach der Pause

Nach einer vielversprechenden ersten Hälfte kassierte der VfL Drewer im zweiten Durchgang eine kalte Dusche. Nachdem die Gastgeber mehrere Chancen – unter anderem einen Pfostenschuss von Maik Müller (47.) – die Führung auszubauen ausgelassen hatten, gelang Herten in der 53. Minute das 1:1 durch Michele Zappa nach starker Vorarbeit von Pascal Prüter. Dann die 68. Minute. Andre Borkowitz narrte die ganze Dreweraner Abwehr, flankte auf Torjäger Zappa, der ließ Jürgens mit seinem platzierten Schuss keine Abwehrchance: 1:2. Nach dem Rückstand taten sich die Platzherren überwiegend schwer, gegen die aggressiv und lauffreudig auftretenden Hertener ins Spiel zurückzufinden. Immer wieder wurden die Offensivbemühungen der Schmeling-Elf schon im Ansatz entscheidend gestört.

Quelle: Medienhaus Bauer
8. Spieltag - Auswärts beim SV Lippramsdorf

Überraschende Punkte für Drewer

Von Bodo Borchert am 03. Oktober 2010 19:56

MARL. Da hat der SV Lippramsdorf augenscheinlich dringenden Bedarf, in der Winterpause nachzurüsten. Bisher haben die Halterner in dieser Saison acht Tore geschossen, in den vergangenen zwei Partien kein einziges. Ein Stürmer muss her.

Mit 0:1 (0:0) ging nämlich auch das Heimspiel gegen den VfL Drewer in die Hose, unter anderem, weil der Sturm der Gastgeber derzeit nicht mehr als ein laues Lüftchen ist.

Einen Schuss von Robin Joemann lenkte Drewers Keeper Sven Jürgens mit den Fingerspitzen an die Latte, danach verlebte der Torhüter der Marler einen ausgesprochen ruhigen Nachmittag.

Auf der anderen Seite hatte Drewer in der ersten Halbzeit ungezählte Torchancen, die jedoch allesamt der Mann des Tages, Lippramsdorfs Keeper Marcel Kirch, in beeindruckender Art und Weise zunichte machte.
Zwei Mal scheiterte der Dreweraner Martin Kubitza hintereinander am Lippramsdorfer Torhüter. Maik Müller und Tobias Milek konnten ebenfalls ihre Riesenchancen nicht verwerten.

War Drewer im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft, so legten die Gastgeber im zweiten Durchgang zu und belagerten das Tor der Gäste nun häufiger. Doch brenzlige Situationen hatte Sven Jürgens nicht zu bereinigen. Pech für die Platzherren in der 63. Minute: Nach einem Eckstoß für Drewer sprang der Ball Mathis Rockrohr an die Arme, der auch prompt Gelb-Rot sah.

Schiedsrichter Coralik hatte in dieser Szene keine andere Möglichkeit, als auf Elfmeter zu entscheiden. Peter Hollingsworth verwandelte sicher zum 1:0 für Drewer. Nun machten die Platzherren Druck, übernahmen die Initiative und suchten den Ausgleich. Diesen hätten sie auch verdient gehabt, wenn die Stürmer etwas beherzter zur Sache gegangen wären.

Statt dessen konnten die Gäste Konter auf Konter fahren. Nach einer präzisen Flanke von Kim Weimann drosch Florian Lingner aus vier Metern den Ball ans Außennetz. Gefährlichers kam aber auch bei Drewer nicht heraus. Lippramsdorfs Trainer Jupp Ovelhey kommentierte: „Das war kein gutes Spiel. Das war höchstens Kreisklasse.“ Doch so schlecht, wie er die Partie sah, war sie eigentlich nicht. Es fehlten am Ende aus Sicht der Gastgeber nur die Tore. Drewer kann es recht sein. Das waren drei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
7. Spieltag - Heimspiel gegen Preußen Hochlarmark

Schmeling-Elf kämpft sich zurück


MARL. Mit einer ordentlichen Leistungssteigerung nach der Pause hat sich der VfL Drewer gegen Preußen Hochlarmark noch einmal aus der Affäre gezogen. Am Ende siegte die Schmeling-Elf verdient mit 2:1 (0:1).Doch nach den ersten 45 Minuten sah es alles andere als nach einem Dreweraner Erfolg aus. Kücük erzielte nämlich den 0:1-Pausenstand. „Ich hab den Jungs dann in der Halbzeit gesagt, dass es hier eine große Katatstrophe ist, was wir gespielt haben. Das war eine Frechheit den Leuten gegenüber, die hier Eintritt gezahlt haben. Doch danach hat sich die Mannschaft den Hintern aufgerissen“, so Coach Markus Schmeling.

Drewer kämpfte sich zurück und glich durch Maik Müller aus (48.). Nach der Roten Karte gegen Hochlarmarks Ilsidar drehte Tobias Milek den Spieß komplett zum 2:1 um. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Marc Meuter und Martin Kubitza wurden des Feldes verwiesen. Doch auch im Spiel neun gegen zehn schaukelten die Hausherren den 2:1-Vorsprung sicher über die Zeit.

Quelle: Medienhaus Bauer
6. Spieltag - Auswärts bei SF Stuckenbusch

Jürgens will die Brocken schmeißen

Von Hermann Klingsieck am 19. September 2010 19:26

MARL. War das der Befreiungsschlag? Aufsteiger SF Stuckenbusch ist offenbar mit leichter Verspätung in der Bezirksliga angekommen. Vier Punkte nach fünf Spielen, das hatte man sich Am Leiterchen ganz anders vorgestellt. Am Sonntag kamen drei Hochverdiente hinzu beim 5:0 (2:0)-Sieg über den VfL Drewer.

Hochmotiviert kamen Stuckenbuschs Fußballer aus der Kabine. Und es dauerte auch nicht lange, bis dieses Engagement belohnt wurde: Dennis Geimer traf bereits in Minute fünf zum 1:0. Lars Fack legte in der 26. Minute das 2:0 nach. Doch der Vorsprung hätte noch höher sein können. Daniel Bergmannshoff vergab zwei Hochkaräter und Drewers guter Torwart Sven Jürgens entschärfte noch ein paar weitere gute Chancen.

Nach der Pause schien bei Stuckenbusch der Faden gerissen zu sein. Es fehlte der Druck. Diese „Auszeit“ nutzte Drewer, um eventuell die Wende zu schaffen. Ein abgefälschter Freistoß (66.), ein von Dominik Lubrich gegen Philipp Lennartz im Fünfmeterraum weggegrätschte Ball, und die Bergmannshoff-Rettungstat auf der Linie waren aber alles, was der VfL zu bieten hatte im Angriff.

Ganz anders Stuckenbusch. Michael Lackmanns Volleyschuss konnte Jürgens soeben halten. Einen Bergmannshoff-Kopfball fing Drewers Keeper seoben ab. Dann doch das erlösende 3:0 (77.): Einen Freistoß von Bergmannshoff trifft Lackmann nicht richtig, doch der Ball trudelt in den Fünfmeterraumm und Geimer vollendet. „Wir spielen so schlecht – schlimmer als Buer“, schimpfte VfL-Keeper Jürgens nach dem 3:0.

Und weiter ging es: Geimer setzte einen Kopfball aus Nahdistanz knapp über das VfL-Tor, ehe Lars-Nico Kattner die Kugel zum 4:0 (81.) über die Linie drückte. Lackmann hatte den Ball stiel auf Fack gelegt, der widerum quer auf Kattner weiterleitete. „Abseits“, monierte Drewer jedoch lautstark beim 4:0.

Lars Fack setzte in der 83. Minute den Schlusspunkt unter ein nun völlig einseitiges Spiel. Drei Dreweraner ließ der Torjäger aussteigen, ehe er mit einem satten Schuss zum 5:0 traf. Torhüter Jürgens saß völlig fertig nach dem Schlusspfiff am Torpfosten und moserte: „In der Winterpause haue ich ab in Drewer – so macht Fußball keinen Spaß.“


Quelle: Medienhaus Bauer
5. Spieltag - Heimspiel gegen Westfalia Buer

Feldmanns Hattrick lässt Drewer jubeln

MARL. Alles andere wäre eine Überraschung gewesen. Der am Ende ungefährdete 5:1(2:1)-Erfolg des VfL Drewer über Westfalia Buer war für die Marler jedoch ein härteres Stück Arbeit als es das Ergebnis vermuten ließe.
Die „Schießbude“ der Bezirksliga Staffel 12 kommt derzeit aus Gelsenkirchen. Mit einem Torverhältnis, nach vier Spielen von 4:21 Toren war der Westfalia aus Buer auch im Jüttner-Stadion vor dem Spiel gegen den VfL nur wenig zu zutrauen. Die Gastgeber taten sich jedoch unerwartet schwer und fanden nur sehr behäbig in ihr Offensivspiel. Zwar war das Team von Trainer Markus Schmeling überlegen, konnte aber aus den, durch die Westfalia bereitwillig zur Verfügung gestellten Räumen kein Kapital schlagen. So schockte Erdal Sönmez in der 26. Minute den VfL, als er mit einem „Sonntagsschuss“ aus dem sprichwörtlichem Nichts seine Westfalia in Führung brachte.

Marc Meuter dreht die Partie

Der überraschende Rückstand sorgte bei Drewer für die nötige Entschlossenheit, die sie in den ersten 25 Minuten haben vermissen lassen. Nach dem Tobias Milek seine Chance auf den Ausgleich in der 28. Minute vergeben hatte, machte es Marc Meuter sechs Minuten später besser und netzte zum 1:1 ein. Die Führung ließ nicht lange auf sich warten. Vier Minuten später war es wieder Meuter und die Gastgeber konnten mit einer 2:1 Halbzeitführung vom Platz gehen.

Schmeling wechselt zur Pause dreimal aus

Markus Schmeling reagierte in der Pause auf die mäßige Offensivleistung seines Teams und wechselte zur Halbzeit gleich drei Akteure aus. „Ich war von den Leistungen so enttäuscht, dass ich reagieren musste. Es war zwar riskant, aber es mussten neue Akzente gesetzt werden,“ so Drewers Coach nach dem Spiel. Ein ungewöhnlicher Schritt der sich bezahlt machen sollte. Die eingewechselten Drews, Müller und Feldmann, die für Lennartz, Weimann und Milek ins Spiel kamen, brachten den erhofften Schwung.

Daniel Feldmann macht den Sack zu

Insbesondere mit Maik Müller und Daniel Feldmann bewies Schmeling ein gutes Händchen. Die beiden Angreifer schalteten und walteten im Strafraum der Gäste nach Belieben. Gleich dreimal (56., 68. und 87. Minute) hatte die Westfalia kein Mittel parat um Müller und Feldmann aufzuhalten. Drei mal bediente Maik Müller seinen Sturmkollegen hervorragend und dieser krönte seine Leistung mit einem Hattrick zum 5:1.

Quelle: Medienhaus Bauer
4. Spieltag - Auswärts bei Viktoria Resse

Viktoria Resse wird ihrem Ruf gegen den VfL Drewer gerecht

Von Bodo Borchert am 05. September 2010 19:18

MARL. Der VfL Drewer hat die Negativ-Serie von Viktoria Resse unfreiwillig gestoppt. Hatte Resse bisher keinen Punkt und 1:11 Tore auf dem Konto, ist jetzt der erste Sieg eingefahren.

Mit 2:1 (1:0) behielten die Gastgeber aus Gelsenkirchen die Oberhand gegen einen VfL Drewer, der augenscheinlich genau zum falschen Zeitpunkt in Resse spielen musste. Deshalb wäre Max Schmeling, der genau dies befürchtet hatte, vor der Partie durchaus mit einem Punkt zufrieden gewesen. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Resse ist nach wie vor eine Spitzenmannschaft in dieser Liga,“ warnte er vor Übermut.

Nach dem Anpfiff hatte der Resser Stefan Colmsee die erste Chance des Spiels. Nach einem Doppelpass mit Mike Neumann drosch Colmsee den Ball aus acht Metern nur knapp neben den Kasten.In der 15. Minute hatte Florian Lingner für Drewer eine Riesenchance, vergab jedoch ebenfalls. Die restliche Zeit waren die Stürmer des VfL fast ohne Beschäftigung. In der 43. Minute dann das schmeichelhafte Führungstor für die Platzherren. Nach einer Ecke parierte Drewers Schlussmann Sven Jürgens einen Schuss von Zyla, den Nachschuss von Neumann konnte er ebenfalls abwehren, doch den dritten Versuch von Christian Olschewski musste er zum 1:0 passieren lassen.

Im zweiten Durchgang machte Drewer immer noch viel zu wenig Druck. Ein individueller Fehler führte zum Sololauf von Resses Stürmer Sebastian Engel, der zum 2:0 ins leere Tor schob (86.). Den 2:1-Anschlusstreffer erzielte Peter Hollingsworth per Foulelfmeter kurz vor dem Abpfiff.


Quelle: Medienhaus Bauer
Pokalspiel - Auswärts bei DjK Germania Lenkerbeck

Drewer freut sich im Pokal auf den Westfalenligisten FC 96

Von Christoph Mrosek am 02. September 2010 22:04

MARL. Der VfL Drewer freut sich auf die Pokalpartie gegen den FC 96 Recklinghausen. Der Bezirksligist nahm die Hürde beim C-Kreisligisten Germania Lenkerbeck glatt mit 1:4 (1:2) und trifft nun in der vierten Runde auf den Westfalenligisten aus der Nachbarstadt.

Trotz des klaren Ergebnisses war Drewers Trainer Matthias Schmeling mit der Partie seiner Elf nicht wirklich zufrieden. „Es lief nicht so rund wie erhofft. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns die Lenkerbecker Spielweise aufzwingen lassen. Wir haben uns zu sehr in Zweikämpfe verstrickt, statt den Ball einfach nur laufen zu lassen und unsere technische Überlegenheit aus zu spielen“, analysierte der Übungsleiter, der nach dem Spiel seinem Gegenüber Ingo Krämer dennoch ein dickes Kompliment machte: „Ihr habt euch sehr gut verkauft“, so Matthias Schmeling.

Und das hatten die Lenkerbecker auf jeden Fall. Der „Underdog“ kaufte zumindest im ersten Durchgang dem Bezirksligisten über weite Strecken den Schneid ab. Und dabei hatte der VfL sogar noch das Glück, nach einer Ecke in der fünften Minute durch ein Kopfballtor von Marc Meuter in Führung zu gehen.

Gelb-Rot für Maik Müller

Doch dieser Treffer brachte keine Ruhe ins Dreweraner Spiel. Ganz im Gegenteil. Nach 35 Minuten schnappte sich Lenkerbecks gef ährlichster Angreifer Sven Hoffmann am Strafraum des VfL die Kugel, umkurvte zwei Abwehrspieler, um dann auch noch Keeper Marcel Seumenicht zu verladen und zum umjubelten 1:1 Ausgleich ein zu schieben. Drewers ganzes Glück war, dass Philipp Lennartz an diesem Abend genügend Zielwasser getrunken hatte. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel nahm er im Lenkerbecker Strafraum beherzt Anlauf und donnerte den Ball unhaltbar zum 1:2 in die Maschen.
Auch nach der Pause tat sich der VfL schwer. Eigentlich bis zur 52. Minute. Da konnte der von Sinsen nach Drewer gewechselte Stürmer Maik Müller mal wieder sein Temperament nicht zügeln und giftete den Unparteiischen Dieter Kroll nach einer korrekten Entscheidung laut an. Es gab die Gelbe Karte. Und als Müller im Weggehen immer noch nicht den Mund halten wollte, die zweite Verwarnung und somit Gelb-Rot hinterher. Jetzt gab es mehr Platz auf der Asche an der Burg und den nutzte in erster Linie das Team in Unterzahl. Philipp Lennartz stellte in der 68. Minute, als er per Kopf ein netzte, die Weichen auf Sieg. Und in der 76. Minute war es dann Dietmar Franke, der mit dem 4:1 alles klar machte.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
3. Spieltag - Heimspiel gegen VfB Hüls II

Aufholjagd des VfB Hüls II wird in Drewer mit einem 3:3 belohnt

Von Nils Steufmehl am 29. August 2010 20:05

MARL. Die Dreweraner schienen geschockt von der Aufholjagd des VfB Hüls II und ließen jegliche Souveränität aus dem ersten Durchgang vermissen – am Ende stand es im Derby 3:3 (2:0).

Die 50 Zuschauer sahen in der Anfangsphase eine hart umk ämpfte Partie. Die Gastgeber, bei denen fünf Neuzugänge in der Startformation standen, erspielten sich Mitte der ersten Hälfte ein leichtes Übergewicht und gingen durch Tobias Milek in der 30. Minute in Führung. Nach einem Abwehrfehler stand der Neuzugang plötzlich ganz alleine vor VfB-Keeper Wrzosek und aus zehn Metern vollstreckte Milek gedankenschnell: 1:0 (30.).

Drei Minuten vor dem Seitenwechsel legte der Torschütze quer, mit Maik Müller war ein weiterer Dreweraner Neuzugang zur Stelle und erzielte aus vollem Lauf die verdiente 2:0-Halbzeitführung. Die Gäste vom Badeweiher wirkten in der ersten Halbzeit derweil äußerst anfällig in der Abwehr und kaum durchschlagskräftig in der Offensive.

Nach dem Seitenwechsel wirkte die Dreweraner Hintermannschaft etwas schläfrig. Martin Kubitza stand zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und traf ins eigene Netz zum 2:1-Anschlusstreffer in der 47. Minute.

Nur zwei Minuten später fasste sich Maik Müller aus 25 Metern ein Herz und stellte den alten Abstand wieder her: 3:1 (49.). Danach versäumte es die Schmeling-Elf trotz guter Möglichkeiten durch Maik Müller und Tobias Milek für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Die VfB-U23 konnte sich erst wieder Mitte der zweiten Hälfte ein wenig vom Druck der Dreweraner befreien. Jetzt ergaben sich plötzlich auch Möglichkeiten für die Gäste. Neuzugang Tatura hielt aus 22 Metern einfach drauf und der Ball schlug zum 3:2 (72.) im Winkel ein. Als der große Regen einsetzte, verwandelte Ali Serhan einen Foulelfmeter sicher zum 3:3 (79.)

 

Quelle: Medienhaus Bauer
2. Spieltag - Auswärts bei RW Deuten

Ein Dreier für Drewer in Deuten

Von Sebastian Stewen am 22. August 2010 19:03

MARL. In der letzten Woche gab es vom krisengeschüttelten VfL Drewer unter dem Strich nur wenig Positives zu vermelden. Mit dem 1:2 (0:1) Auswärtssieg beim SV Rot-Weiß Deuten hofft Trainer Markus Schmeling jedoch nun auf eine langfristige Trendwende beim VfL.

„Wir brauchen jeden Punkt, damit endlich Ruhe einkehrt“, freute sich Drewers Coach, nach einer knappen Partie, über den nicht von allen Experten erwarteten „Dreier“ in Deuten.

Die Marler kamen in der ersten Hälfte besser ins Spiel. Insbesondere Gökhan Develi, der die rechte Außenbahn beackerte, sorgte mit seinen schnellen Vorstößen an die Grundlinie immer wieder für Gefahr im Rot-Weißen Strafraum. Die Gastgeber fanden die Zuordnung nicht und in der 24.Minute konnte Tobias Milek eine Flanke von Thomas Drews nahe zu unbedrängt ins Deutener Gehäuse köpfen und der VfL ging nicht unverdient mit 0:1 in Führung.

Die Dorstener Hausherren waren zu diesem Zeitpunkt, wenn überhaupt, über Standard-Situationen gefährlich, doch Sven Jürgens im Dreweraner Tor machte ein gutes Spiel und pflückte alles herunter, was da an Ecken und Freistößen in seinen Fünfer segelte.
Mit der Führung im Rücken lief es nun rund für die Marler. Bis zum Halbzeitpfiff bestimmte der VfL das Geschehen und ging verdient mit dem 0:1 in die Kabine.

Nach der Pause wendete sich das Blatt. Wütend über den Rückstand legten die Hausherren jetzt eine „Schüppe drauf“ und setzten Drewer zunehmend unter Druck. Dem Team von Trainer Markus Schmeling war es nicht möglich sich aus der Deutener Umklammerung zu befreien und so war der Ausgleich in der 69. Minute wenig überraschend.

Nach einer scharfen Ecke von rechts überwand der eingewechselte Deutener Christian Hoppius Keeper Sven Jürgens und es stand, dem Spielverlauf entsprechend 1:1.

Nun drohte die Partie gar zu Ungunsten der Marler zu kippen. Nach wenigen Minuten jedoch schien das Tor die Gäste wieder wachgerüttelt zu haben. Plötzlich suchte der VfL wieder die Zweikämpfe und stemmte sich mit aller Kraft gegen die Deutener Versuche, jetzt auch noch in Führung zu gehen.

Drewers Kampf machte sich bezahlt. Fünf Minuten vor Schluss spielte Dietmar Franke das Leder Maik Müller in den Lauf und der frühere Sinsener Müller versenkte zum 1:2 Endstand.

„Die Mannschaft hat nach dem Ausgleich Moral beweisen. Diese Phase hat gezeigt, dass der Wille da ist und jedem der Spieler klar ist, dass es in dieser Saison um die Zukunft unseres Vereins geht,“ so Trainer Schmeling nach dem Spiel.

 

Quelle: Medienhaus Bauer
1. Spieltag - Heimspiel gegen SV Vestia Disteln

Drewer kämpft gegen Disteln vergeblich

Von Nils Steufmehl am 14. August 2010 15:30

MARL/HERTEN. Der VfL Drewer hat die plötzliche Flucht von Tobias Joswig, Andre Kuhn und Benny Spitzer gut weggesteckt. Zwar kassierte die Schmeling-Elf gegen Titelkandidat Vestia Disteln eine 0:3-Niederlage, allerdings präsentierten sich die Hausherren als Einheit und machten ihrem Ex-Trainer Uli Turowski das Leben mehr als schwer.

Der sitzt nämlich seit dieser Saison auf der Distelner Trainerbank. Und ihm ist die Unruhe rund um das Gerhard-Jüttner-Stadion auch nicht  entgangen. Dennoch wusste Turowski vorher schon, dass das kein Selbstläufer werden würde: "Abwarten. Erst einmal müssen wir gucken, was in den 90 Minuten passiert."

Drewer hält gut dagegen

Und mit seiner Zurückhaltung lag Vestias Coach richtig. Zwar waren die Gäste im gesamten ersten Durchgang spielbestimmend und hatten in der 8. Minute durch Sezgin Salli die größte Möglichkeit, doch so richtig zwingend sah das Distelner Spiel nach spätestens 30 Minuten auch nicht mehr aus. „Wir haben das Spiel diktiert. Doch dann war bei uns ein bisschen die Luft raus und wir haben es nicht mehr geschafft, uns in das Spiel hineinzubeißen“, so Turowski“. Beißen, das taten vor allem die Dreweraner. „Spielerisch sind wir sicher nicht so weit wie Disteln. Aber wir haben mit großem Einsatz ordentlich dagegenhalten.“

Elfmeter bringt Entscheidung

Auch nach dem Seitenwechsel lief es bei Disteln nicht ganz so, wie sich das Uli Turowski wohl vorgestellt hat. In der 70. Minute kamen die Distelner dann doch noch auf die Siegerstraße, nachdem Adrian Stalka einen Elfmeter gegen Torben Muth herausgeholt hatte. Drewers Keeper Sven Jürgens war mit dem Pfiff des Schiedsrichters Marvin Ostrop (Dorsten), der auch sonst nicht immer eine glückliche Figur machte, nicht einverstanden, konnte das 0:1 durch Zoran Georgiev aber auch nicht verhindern.

Turowski mit glücklichem Händchen

Erst jetzt erspielte sich Disteln weitere klare Möglichkeiten,  Jago van Briel, Ferhat Yalcin und andere vergaben aber mehr als schlampig. Turowski bewies bei seinen Einwechslungen ein gutes Händchen. In der 79. Minute erhöhte Joker Daniel Borzek mit einem perfekt getretenen Freistoß auf 2:0. Zwei Minuten darauf traf der eingewechselte Mark Pawlowski zum 3:0. Drewer bekam noch die Chance zu verkürzen. Thomas Drews scheiterte aber per Strafstoß an Vestias Schlussmann Marco Magga (88.).

Das 0:3 ist ein bisschen hoch", fand Markus Schmeling nach dem Abpfiff. "Die Mannschaft hat das richtige Zeichen gegeben. Vor allem körperlich waren wir sehr präsent. Spielerisch müssen wir aber jetzt noch zulegen."

VfL Drewer: Jürgens, Müller (73. Drews), Uehlemann, Muth, Lingner (55. Paust), Hollingsworth, Milek (59. Weimann), Franke, Develi, Kubitza, Meuter 

SV Vestia Disteln:
Magga, Schramme, Kozielski, Dovengerds, Stalka (75. Thyssen), Salli (59. Pawlowski), van Briel, Georgiev, Cakiroglu, Walter (73. Borzek), Yalcin

Tore: 
0:1 Georgiev (70./FE), 0:2 Borzek (79.), 0:3 Pawlowski (81.)

Besondere Vorkommnisse: Magga hält Foulelfmeter von Drews (88.).

Schiedsrichter:
Ostrop (Dorsten)

Zuschauer:
300

 

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