Trainerstimme
Quelle: Medienhaus Bauer Fünf Klare zum AbschiedMARL/LIPPRAMSDORF. Der Abschied von Drewer-Trainer Uli Turowski, der in der nächsten Saison mit seinem neuen Klub SV Vestia Disteln wieder zu dem einen oder anderen Bezirksliga-Derby in Marl erscheint, fiel nicht nach Maß aus.
Die Truppe aus dem Gerhard-Jüttner-Stadion unterlag beim SV Lippramsdorf mit sage und schreibe 5:0 (4:0). Ein Ergebnis, das keinem Dreweraner in den Kram passen dürfte, denn die Platzherren haben auch in der Höhe verdient gewonnen.
Das Ergebnis interessiert nur noch am Rande. Viel wichtiger: Der VfL hat schon vorzeitig den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Die Mannschaft hat nach einer schwachen Phase gegen Mitte der Rückrunde sich letzten Endes doch wieder gefangen und viel Moral bewiesen. Hier sei nur an das 1:3 beim TSV Marl-Hüls nach der Winterpause erinnert. Ab diesem Zeitpunkt startete der VfL eine grandiose Aufholjagd nach Punkten und Erfolgen. Nichtsdestotrotz ist die Höhe der Niederlage zum Saisonende ein Abschied, der Turowski ebenfalls sehr gewurmt haben dürfte. Aber noch viel mehr, das stand schon vor diesem Spieltag fest: Sein neuer Klub hat nach der Herbstmeisterschaft den Aufstieg auf der Zielgerade doch noch verdaddelt. Wie mag sich ein Trainer dabei vorkommen, der schon mit Landesliga-Verstärkungen geliebäugelt hatte? Die Abschiedsgeschenke von Lippramsdorf kamen von Bilal Saado (16.), Thomas Seidel (23.), Simon Boczulla (27.) und quasi mit dem Halbzeitpfiff Mark Steffen zum 4:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel erhöhte noch Thomas Seidel in der 61. Minute zum insgesamt verdienten Erfolg für die Gastgeber aus Lippramsdorf. Alle Presseartikel finden Sie im Archiv. |

